Integriertes Klimaschutzkonzept

Handlungsfeld Bildung

Maßnahme: Energiesparmodelle an Bildungseinrichtungen

Klimaschutz im (Bildungs-)Alltag integrieren

In seinem Integrierten Klimaschutzkonzept (IKK) hat der Kreis Dithmarschen das Ziel „Klimaneutralität in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität bis zum Jahr 2030“ formuliert.

Im Handlungsfeld Bildung ist daraus das Projekt „Einführung von Energiesparmodellen an Dithmarscher Bildungseinrichtungen“ entstanden.

In diesem Kooperationsprojekt arbeiten Schulträger, Bildungseinrichtungen und der Kreis Dithmarschen zusammen. Kinder und Jugendliche sollen möglichst frühzeitig für den Klimaschutz sensibilisiert und auf die zukünftigen, komplexen Herausforderungen vorbereitet werden. Ihnen soll auf altersgerechte Art und Weise gezeigt werden, wie und wo sie selber konkret die Umwelt schützen können. Auch lernen sie, dass Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Die Projektideen stehen im Kontext einer „Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Am Projekt nehmen zum jetzigen Zeitpunkt Kindergärten, Grundschulen und Weiterführende Schulen teil.

Ein weiterer Vorteil dieses Projektes ist die Verbreitung des Nachhaltigkeitsgedankens: Kinder und Jugendliche lernen in der Schule, wie sie zum Beispiel Strom bewusst einsetzen und dadurch sparen können. Dieses Wissen geben sie an ihre Eltern und Freunde weiter. So erreicht das Projekt dank der Schülerinnen und Schüler als Multiplikatoren möglichst viele Mitmenschen.

Prämie für einen nachhaltigen Umgang

Wenn Kinder und Jugendliche das Klima schützen, indem sie durch ihr Nutzerverhalten Energie sparen, werden die Betriebskosten der Schulträger reduziert. Diese Ersparnis soll als Prämie und zusätzliche Motivation zurück zu den Bildungseinrichtungen fließen. Dabei sollen die Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen prämiert werden, um einen pädagogischen Schwerpunkt zu setzen. Am Ende eines jeden Schuljahres sollen die Bildungseinrichtungen vom Schulträger für ihre nachhaltigen Aktivitäten im Rahmen einer Prämierung gewürdigt werden.

Partner-Netzwerk

Die Teilnahme am Projekt und somit dem Prämiensystem ist freiwillig. Grundlage für die gemeinsame Zusammenarbeit bildet eine Vereinbarung zwischen den Projektpartnern Bildungseinrichtung, Träger und Klimaschutzmanagement für Energiesparmodelle.

Dabei wählen die Bildungseinrichtungen eine Lehrerin bzw. einen Lehrer als Kontaktperson, die einmal jährlich dem Klimaschutzmanagement und dem Schulträger über die durchgeführten Aktivitäten berichtet. Diese Erfahrungen fließen in einen Ideen- und Materialpool ein, der anderen Schulen und Kitas zur Verfügung gestellt werden soll.

Vorteile für die teilnehmenden Bildungseinrichtungen: Dieser Wissensaustausch kommt allen Kindern und Jugendlichen zu Gute. Außerdem können die Aktivitäten prämiert werden.

Klimaschutzmanagement unterstützt und berät

Das Klimaschutzmanagement begleitet die teilnehmenden Bildungseinrichtungen. So werden die einzelnen Ideen und Erfahrungen in einem Ideen- und Materialpool gebündelt, der den Bildungseinrichtungen bei der konkreten Umsetzung der Aktivitäten unterstützen soll. Zusätzlich bietet das Klimaschutzmanagement z. B. gemeinsame (Energie-)Rundgänge oder ein Energiemonitoring an. Zukünftig sollen Austausch- und Fortbildungsangebote und eine nachhaltige Organisationsinfrastruktur geschaffen werden.

Langfristiges Ziel ist die Etablierung des Themas angewandter Klimaschutz an den Bildungseinrichtungen über den Projektzeitraum hinaus.

Die Koordination des Gesamtprojekts durch das Klimaschutzmanagement für Energiesparmodelle ist vom April 2017 bis März 2021. Gefördert wird das Projekt zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Logo BMU Klimaschutzinitiative

Titel: Einführung von Energiesparmodellen an Dithmarscher Bildungseinrichtungen

Förderzeitraum: 01.04.2017 bis 31.03.2021

Förderkennzeichen: 03K04573

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