Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Einbürgerungsfeier für zehn Neubürgerinnen und Neubürger

HEIDE. Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und Landrat Stefan Mohrdieck begrüßten am Dienstag, 3. Juli 2018, zehn Neubürgerinnen und Neubürger im Kreistagssitzungssaal und überreichten die Einbürgerungsurkunden.

Kreispräsidentin Borwieck-Dethlefs gratulierte den Neubürgerinnen und Neubürgern: „Ich freue mich sehr, dass Sie sich für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden haben. Das ist auch ein klares Bekenntnis zu unseren Werten und Rechten. Bringen Sie darüber hinaus Ihre kulturellen Werte und sprachlichen Kenntnisse in unsere Gesellschaft ein. Mit Mut, Entschlossenheit und Optimismus tun sich Ihnen auch neue Chancen auf.“ Landrat Mohrdieck betonte: „Seien Sie stets engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger, mischen Sie sich in den demokratischen Prozess ein. Dies unterstützen Sie bereits, in dem Sie zur Wahl gehen.“

Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde ist die Einbürgerung rechtlich wirksam. Neben der Einbürgerungsurkunde erhielten die Neubürgerinnen und Neubürger ein Exemplar des Grundgesetzes. Sie legten das feierliche Bekenntnis ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung war das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

An der Einbürgerungsfeier nahmen teil: Marina Beletskaya, Stanislaw Cwynar, Rabia Ettalibi, Elena Viktorovna Kremser sowie Anna Regina, Robert und Maja Celina Maszka, Dr. Alexander Adebayo Oni, Oraimys Same Caballero und Coralis Weber-Caballero.

Die Teilnehmenden kommen ursprünglich aus Kasachstan, Kuba, Marokko, Nigeria, Polen und Russland.

Die Neubürgerinnen und Neubürger mussten bestimmte Voraussetzungen erfüllen wie eine gewisse Mindestaufenthaltsdauer, ausreichende Deutschkenntnisse und eine eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts. Auch mussten die Antragstellerinnen und Antragsteller einen Einbürgerungstest bestehen, in dem Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland abgefragt wurden.

Für die Neubürgerinnen und Neubürger war der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit je nach Herkunftsland unterschiedlich lang. Während einige nach der Antragsstellung relativ schnell alle Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllten, erhielten andere Personen vorab eine Einbürgerungszu-sicherung, mit der sie sich zur Ausbürgerung an die Botschaft ihres Heimatlandes wandten.

Die Neubürgerinnen und Neubürger können nun bei dem für sie zuständigen Einwohnermeldeamt ihren deutschen Pass beantragen.

2017 erhielten in Dithmarschen 72 Neubürgerinnen und Neubürger die Einbürgerungsurkunde.

Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs (links) und Landrat Stefan Mohrdieck (rechts) mit den Neubürgerinnen und Neubürgern (v. l.): Marina Beletskaya, Dr. Alexander Adebayo Oni sowie Coralis Weber-Caballero und ihre Tochter Oraimys Same Caballero, Elena Viktorovna Kremser, Stanislaw Cwynar sowie Familie Robert, Anna Regina und Maja Celina Maszka und Rabia Ettalibi. Foto: Kreis Dithmarschen

Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs (links) und Landrat Stefan Mohrdieck (rechts) mit den Neubürgerinnen und Neubürgern (v. l.): Marina Beletskaya, Dr. Alexander Adebayo Oni sowie Coralis Weber-Caballero und ihre Tochter Oraimys Same Caballero, Elena Viktorovna Kremser, Stanislaw Cwynar sowie Familie Robert, Anna Regina und Maja Celina Maszka und Rabia Ettalibi. Foto: Kreis Dithmarschen
Autor: Pressestelle, 04.07.2018 
Quelle: Kreis Dithmarschen 

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