Über das Museum

 

In den 1970-er Jahren begann Heinz Landmann, Direktor der Landwirtschaftsschule St. Michaelisdonn in Dithmarschen, zu Anschauungszwecken für seine Schüler eine Sammlung alter Landmaschinen anzulegen.

Als die Sammlung nach einigen Jahren für diesen Zweck zu umfangreich geworden war, übereignete er sie dem Kreis Dithmarschen, wo man ein überzeugendes Nutzungskonzept für diese – damals einzigartige – Sammlung entwickelte. Geplant war, im neu entstandenen Speicherkoog vor der Stadt Meldorf einen Bauernhof zu errichten, der von Angehörigen der Meldorfer Werkstatt für Behinderte (heute: Perspektive Meldorf) betrieben werden sollte – mit Ausstellungsgebäuden für die alten Landmaschinen.

1981 brannte jedoch in Meldorf das Hotel „Holländerei“ ab und damit wurde in unmittelbarer Nähe zum „Dithmarscher Bauernhaus“ ein großes Grundstück für museale Nutzung frei. Man verzichtete also auf den Bauernhof und errichtete stattdessen einen langgestreckten Neubau für die Sammlung. Beibehalten wurde jedoch die gute Grundidee, alle anfallenden Tätigkeiten von Menschen mit Behinderung ausführen zu lassen. So ist es noch heute. Der neuartige Ansatz aber, Kulturelles und Soziales miteinander zu vereinbaren, hat in ganz Deutschland Beifall gefunden und nicht wenige Nachahmer.

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Schleswig-Holsteinisches Landwirtschaftsmuseum -  Jungfernstieg 4  -  D-25704 Meldorf
Telefon: 04832/ 979390  -  E-Mail: kontakt@museum-dithmarschen.de

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Autor: drkienitz