Dreschmaschinen

 

dreschmaschinenIn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts trat mit der Dampfmaschine erstmals eine neue Kraftquelle neben die bis dahin ausschließlich genutzten Körperkräfte von Menschen oder Tieren – und sie war ungleich leistungsfähiger als diese.

Das Haupteinsatzgebiet war das Dreschen. Die Dampfkraft machte es möglich, sehr große Dreschkästen zu bauen, die zwar viel Personal zur Bedienung erforderten, aber trotzdem einen großen Rationalisierungsfortschritt bedeuteten, denn sie droschen in zwei Tagen die Getreideernte eines großen Hofes, sonst eine Arbeit für Knechte und Tagelöhner während der langen Winterzeit. Da die Maschinen teuer waren, gehörten sie Unternehmern, die damit nach der Ernte von Hof zu Hof zogen und vor allem Saisonarbeitskräfte beschäftigten. Der ausgestellte Dreschsatz stammt aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg, die Strohpresse ist etwas jünger.

Bild: Dampflokomobile mit Großdrescher

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Autor: drkienitz