Energie und Klimaschutz

Aktuelles

Online-Vortrag: Sicheres und energiesparendes Zuhause

Am 26. November 2020 findet um 18 Uhr ein Online-Vortrag des Sanierungsmanagements Brunsbüttel statt: Zum Thema „Winterzeit ist Einbruchszeit“ erhalten Interessierte Informationen und praktische Tipps zum Thema sicheres und energiesparendes Zuhause. Der Leiter der Präventionsstelle der Polizeidirektion sowie ein Energieberater der Verbraucherzentrale informieren über Möglichkeiten, Gebäude sicherer zu machen und dabei gleichzeitig Energie zu sparen.

Informationen zum Sanierungsmanagement im Beamtenviertel in Brunsbüttel sowie die Möglichkeit, sich den Vortrag live anzusehen, finden gibt es hier: http://sanierung.brunsbuettel.de/

Private Ladeinfrastruktur: Bund fördert erstmalig Kauf und Installation privater Ladestationen (Anträge ab 24. November 2020)


Wer kann Anträge stellen?
Träger von Investitionsmaßnahmen zur Errichtung einer Ladestation für Elektroautos im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden. Träger von Investitionsmaßnahmen sind zum Beispiel Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger.

Was wird gefördert?
Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland, wenn u.a.:

  • die Ladestation über eine Normalladeleistung von 11 kW verfügt,
  • der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt,
  • die Ladestation intelligent und steuerbar ist.


Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss Ihres Vorhabens auf Ihr Bankkonto überwiesen wird. Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt. Unterschreiten die Gesamtkosten des Vorhabens den Zuschussbetrag, wird keine Förderung gewährt. Der Zuschuss kann bei der KfW über das Zuschussportal beantragt werden. Bei der Ermittlung der Gesamtkosten können Kosten für folgende Leistungen berücksichtigt werden:

  • Ladestation
  • Energiemanagementsystem/Lademanagementsystem zur Steuerung von Ladestationen
  • Elektrischer Anschluss (Netzanschluss)
  • Notwendige Elektroinstallationsarbeiten (zum Beispiel Erdarbeiten)


Anträge können ab dem 24. November 2020 bei der KfW eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag stellen müssen, bevor Sie die Ladeinfrastruktur kaufen und installieren!

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Antragsstellung finden Sie auf den Seiten der KfW: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Ladestationen-f%C3%BCr-Elektroautos-Wohngeb%C3%A4ude-(440)/

Reden wir über den Klimawandel!

HEIDE. Aktion statt Resignation – konstruktive Kommunikation über den Klimawandel mit Kindern und Jugendlichen hilft. Diesen Ansatz verfolgen die Klimaschutzmanagerinnen für Bildung im kreisweiten Projekt „Plietsch fürs Klima“ Anna Reinker und Juliane Höhle. Mit dem Leitfaden „Konstruktive Ansätze zur Kommunikation des Klimawandels in der Bildungsarbeit“ möchten sie Erzieher*innen und Lehrkräften Tipps geben, wie sie mit den Kindern und Schüler*innen sachlich und zugleich einfühlsam über den Klimawandel sprechen und Perspektiven aufzeigen können. Auf acht Seiten sind Tipps zusammengestellt, die auch Erziehungsberechtigten Anregungen geben können.

Viele Kinder und Jugendliche machen sich wegen des Klimawandels Sorgen – dies erleben die Klimaschutzmanagerinnen für Bildung Anna Reinker und Juliane Höhle in ihrer Arbeit mit Kita-Gruppen und Schulklassen. „Wir nehmen ihre Befürchtungen ernst und zeigen ihnen Wege auf, wie sie be-reits mit kleinen Änderungen im Alltag viel zum Guten für die Umwelt bewegen können“, sagt Anna Reinker. Schwerpunkte liegen zum Beispiel auf Projekten zum Energie- und Wassersparen sowie Aktionstagen, die in den Schul- und Kita-Alltag integriert werden.

Die Broschüre entstand auf Basis der Masterarbeit von Juliane Höhle im Fachbereich Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung. Sie untersuchte, welchen Einfluss konstruktive Methoden der Kommunikation auf die Gefühle und das Lernen von Jugendlichen im Hinblick auf den Klimawandel haben. An der Online-Umfrage nahmen 438 Schüler*innen aus den Jahrgängen neun bis zwölf sowie Student*innen teil.

„Die Art, wie wir über den Klimawandel sprechen, kann motivieren und zu mehr Einsatz anregen. Wir möchten die Kinder und Jugendlichen zu mehr Hoffnung und Handlungen inspirieren. Das ist auch unser Ziel im Projekt“, zieht Juliane Höhle als Fazit.

Danach ist es vor allem wichtig, offen die Sorgen der Heranwachsenden anzusprechen. Dabei soll den Kindern aufgezeigt werden, was bereits für den Klimaschutz erfolgreich geleistet wird und Vorbilder genannt werden – lokal und international. Auch hilft ein Blick in die Vergangenheit, um zu erkennen, wie weit der Klimaschutz vorangekommen ist. Ebenfalls helfen gemeinsame Klimaschutz-Aktionen, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu steigern. „Der Fokus soll eher auf dem Lösen von Problemen liegen, anstatt ausschließlich das Negative zu betonen“, so Juliane Höhle.

Der Leitfaden „Konstruktive Ansätze zur Kommunikation des Klimawandels in der Bildungsarbeit“ kann unter der Rubrik Energie und Klimaschutz/Bildungsprojekt „Plietsch fürs Klima“ auf der Internetseite www.dithmarschen.de heruntergeladen werden.

Anna Reinker (links) und Juliane Höhle, Klimaschutzmanagerinnen für Bildung im kreisweiten Projekt »Plietsch fürs Klima«. Foto: Kreis Dithmarschen

Anna Reinker (links) und Juliane Höhle, Klimaschutzmanagerinnen für Bildung im kreisweiten Projekt »Plietsch fürs Klima«. Foto: Kreis Dithmarschen







Archiv

März 2017 - Klimaschutzteilkonzept Integrierte Wärmenutzung in Dithmarscher Kommunen

April 2017 - Energiesparmdule an Dithmarscher Bildungseinrichtungen

Mai 2017 - Energieolympiade

September 2017 - Europäische Mobilitätswoche

November 2017 - Energieberatungspartys

Januar 2018 - Klimaschutz im Selbstversuch

Februar 2018 - Aktuelle Maßnahmen - Integriertes Klimaschutzkonzept des Kreises Dithmarschen

Februar 2018 - Energieaktionstag

September 2018 - Erster Workshop des Projektes “Plietsch fürs Klima“

November 2018 - Tag der Erneuerbaren Energien

Dezember 2018 - Mitmachtheater: Mit Spaß und Spiel den Klimawandel erklärt

Dezember 2018 - Plietscher Klimaschutz ist kinderleicht: Lüftungs-Nebelaktion an Bildungseinrichtungen

Februar 2019 - Zweite Trägerversammlung des Projektes “Plietsch fürs Klima“

April 2019 - Halbzeit-Bilanz beim Projekt “Plietsch fürs Klima“

Mai 2019 - “Plietsch fürs Klima“ ehrt engagierte Schulen und Kitas

Mai 2019 - Puppentheater für junge Klimaschützer*innen: “Der König und sein Daumen“

Juni 2019 - Dankeschön für Klimaschutz-Einsatz

August 2019 - Vortragsreihe “Energiewende aktiv“ Sonne tanken für Eigenbedarf

August 2019 - “Plietsch fürs Klima“ startet ins neue Schuljahr mit Workshops, Mitmachtheater sowie Klima- und Energietag

September 2019 - 2. Klima- und Energietag: Positive Impulse für die Energiewende

September 2019 - “Plietsch fürs Klima“: Zwei Workshops, ein Netzwerk

November 2019 - Ein Licht geht auf: Das Umwelttheater vom Büro für Naturetainment gastierte zum zweiten Mal in Dithmarschen

Dezember 2019 - “Plietsch fürs Klima“: Klimaschutz schwarz auf weiß

Januar 2020 - “Plietsch fürs Klima“: Schüler*innen befragten Arktisforscher

Februar 2020 - Postkarten-Aktion “Klimaschutz: Ich mach mit!“

Februar 2020 - Dritte Trägerversammlung des Projektes “Plietsch fürs Klima“

April 2020 - Mit gutem Beispiel voran: Nachhaltig wirtschaften in Dithmarschen

Juni 2020 - “Plietsch fürs Klima“: Schulen und KiTas erhalten Klimaschutz-Prämien

September 2020 - Veggie-Day mit Aktionen an Dithmarscher Schulen und KiTas

September 2020 - Tatkräftiger Klimaschutz: Insektenhotelbau am Kreishaus

Oktober 2020 - Vernetzter Klimaschutz


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