Energie und Klimaschutz

Wer kann Anträge stellen?
Träger von Investitionsmaßnahmen zur Errichtung einer Ladestation für Elektroautos im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden. Träger von Investitionsmaßnahmen sind zum Beispiel Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger.

Was wird gefördert?
Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden in Deutschland, wenn u.a.:

die Ladestation über eine Normalladeleistung von 11 kW verfügt,
der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommt,
die Ladestation intelligent und steuerbar ist.


Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss Ihres Vorhabens auf Ihr Bankkonto überwiesen wird. Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt. Unterschreiten die Gesamtkosten des Vorhabens den Zuschussbetrag, wird keine Förderung gewährt. Der Zuschuss kann bei der KfW über das Zuschussportal beantragt werden. Bei der Ermittlung der Gesamtkosten können Kosten für folgende Leistungen berücksichtigt werden:

Ladestation
Energiemanagementsystem/Lademanagementsystem zur Steuerung von Ladestationen
Elektrischer Anschluss (Netzanschluss)
Notwendige Elektroinstallationsarbeiten (zum Beispiel Erdarbeiten)


Anträge können seit dem 24. November 2020 bei der KfW eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag stellen müssen, bevor Sie die Ladeinfrastruktur kaufen und installieren!

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Antragsstellung finden Sie auf den Seiten der KfW: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Ladestationen-f%C3%BCr-Elektroautos-Wohngeb%C3%A4ude-(440)/