Energie und Klimaschutz

Das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKK)

Auf dem Weg zum Klimaschutzkonzept

Sowohl global als auch regional ist nicht nur die Abschätzung der Folgen der klimatischen Veränderungen, sondern auch das Aufzeigen von individuellen und gemeinschaftlichen Handlungsmöglichkeiten wichtig: Daher ist der Kreis Dithmarschen seit langem im Klimaschutz aktiv. Bereits 2012/2013 wurde ein Integriertes Klimaschutzkonzept erstellt, das von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert wurde.

Um das Klimaschutzkonzept umzusetzen, wurde 2015 eine Stelle für Klimaschutzmanagement (KSM) eingerichtet. Zunächst wurde diese Stelle ebenfalls im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert, seit Februar 2020 ist sie in eine unbefristete Personalstelle, vollständig finanziert aus Kreismitteln, überführt worden.

Die Maßnahmen, die im ersten IKK vorgesehen waren, sind inzwischen größtenteils umgesetzt oder können aufgrund geänderter Rahmenbedingungen nicht wie vorgesehen durchgeführt werden. Um die langjährigen Klimaschutzanstrengungen im Kreisgebiet fortzuführen und durch die Berücksichtigung neuer Erkenntnisse und Rahmenbedingungen zu verstärken, ist die Erstellung eines neuen, erweiterten „IKK Dithmarschen 2030“ als Grundlage für die zukünftige Arbeit des Klimaschutzmanagements notwendig.

Ziele des neuen Klimaschutzkonzeptes

Durch das neue Klimaschutzkonzept soll eine gemeinsame Grundlage geschaffen werden für zukünftige Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes. Es werden Zielpfade erarbeitet, die kurz-, mittel- und langfristige Ziele und Meilensteine je Handlungsfeld definieren.

Um diese Ziele zu erreichen, sollen Maßnahmen erarbeitet werden, die zur Minderung von CO2-Emissionen, zur Nutzung erneuerbarer Energien oder zum Schutz der Ressourcen beitragen. Dies soll unter frühzeitiger Einbindung der relevanten Akteure (Städte und Ämter im Kreisgebiet sowie z. B. Volkshochschule, Verbraucherzentrale Energieberatung, Vereine und Verbände, Energieversorger, FH Westküste, IHK, egw) geschehen, um so die Akzeptanz und die anschließende Umsetzungsquote der Klimaschutzmaßnahmen zu erhöhen.

Das abgestimmte IKK kann im Anschluss auch auf kommunaler Ebene als Arbeitsgrundlage für Klimaschutzkonzepte und -maßnahmen dienen. Die Pflege und auch die Erweiterung des Netzwerkes des Klimaschutzmanagements soll helfen, Ideen und Erfahrungen im Bereich des Klimaschutzes zu verbreiten und die Zusammenarbeit der Kommunen und weiterer Akteure stetig zu fördern.
So soll eine langfristige und strategische Grundlage für die Klimaschutzarbeit im Kreisgebiet geschaffen werden.

Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes wird über die Aktivregionen Dithmarschen und Eider-Treene-Sorge im Rahmen des Landesprogramms ländlicher Raum (LPLR) mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert.

Website des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND): https://eler.schleswig-holstein.de
Website der Kommission für die Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020: https://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm

Förderung

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