Radverkehrskonzept für den Kreis Dithmarschen

Ob zur Arbeit, im Urlaub oder in der Freizeit – Radfahren an der Westküste soll attraktiver werden.

  • Ziele
    • Aufbau und Erhalt eines bedarfsorientierten, sicheren und zukunftsfähigen Veloroutennetzes für den Alltags- und den Freizeitradverkehr
    • Förderung des Fahrrad-Tourismus
    • Verbesserte Anbindung mit dem ÖPNV/SPNV
    • Verknüpfung mit bereits bestehenden Konzepten der
      Gemeinden, Städte und des Kreises zur Mobilität und dem Klimaschutz
    • Abgleichung der kreisübergreifenden Radwegeverbindungen
      und Radverkehrskonzepte der Nachbarkreise
  • Bürger*innen-Befragung

    Wie nutzen die Dithmarscher*innen das Rad? Welche Verbesserungsvorschläge haben sie für die Radwege vor Ort? Damit das Radfahren in Dithmarschen besser und sicherer wird, ist die Meinung der Bürger*innen gefragt. Bis zum 24. April läuft die Umfrage.

    Umfrage

    Zusätzlich können auf der Online-Karte Anregungen, Wünsche und Mängel der Radwege vor Ort benannt werden:

    Karte

    Diese Karte zeigt die Beiträge anderer Teilnehmer*innen an, die auch kommentiert bzw. ergänzt werden können.

    Alle Ergebnisse fließen in die Erarbeitung des Radverkehrskonzeptes ein.

    Insbesondere Informationen zur Gefahrenstellen etc. werden im Rahmen der Befahrungen ggf. näher begutachtet.

  • Gestaltung

    Das kreisweite Radverkehrskonzept orientiert sich an der Radstrategie 2030 des Landes Schleswig-Holstein „Ab aufs Rad im echten Norden

    Auch ist der Kreis Dithmarschen nach einem Beschluss des Kreistages vom 10. Juni 2021 Mitglied im Verein „Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein e.V. (RAD.SH)

  • Finanzierung

    Auf der Kreistagssitzung am 8. Dezember 2021 wurden 100.000 EUR für die Erstellung des Radverkehrskonzepts freigegeben.
    Außerdem ist es geplant, einen Teil der Kosten über das Bundessonderprogramm „Stadt und Land“ zu finanzieren.

    Das Förderprogramm unterstützt die Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände bei dem Aufbau eines sicheren, in lückenlosen Netzen geplantes und attraktiven Radverkehrssystems. Die durchschnittliche Förderquote beträgt bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

  • Umsetzung

    Das Radverkehrskonzept für Dithmarschen erstellen als Team die Büros PGV Dargel Hildebrandt aus Hannover und Urbanus aus Lübeck.

    Die Arbeitsgemeinschaft wird zunächst den Bestand der bestehenden Radinfrastruktur analysieren. Planungsteams werden im Frühjahr 2022 viele Netzabschnitte mit dem Fahrrad befahren, um u. a. die Mängel zu bewerten.

    Die Erstellung des Radverkehrskonzeptes wird von einem Arbeitskreis begleitet. Die Mitglieder kommen aus den Verwaltungen des Kreises, der Ämter und Städte sowie dem ADFC, dem Verein Dithmarschen Tourismus und der Politik.
    Ende 2022 soll das Konzept vorliegen.

  • Kontakt

    Daniela Fleig, Fachdienst Bau, Naturschutz und Regionalentwicklung
    Tel.: Tel.: 0481 / 97-1428

    E-Mail: radverkehr@dithmarschen.de

zurück