Geschäftsbereich Bau, Wirtschaft, Ordnung, Umwelt

Fachdienst Ordnung und Sicherheit

Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde

Verpflichtungserklärung (VE)
  • für visumspflichtige Besucher aus dem Ausland,
  • als Nachweis der Sicherung des Lebensunterhaltes bei längerfristigen Aufenthalten (z. B. zum Studium, ...).


Sie möchten eine ausländische Person zu Besuch einladen, die für die Einreise ein Visum benötigt?

Das Visum wid von der zuständigen deutschen Auslandsvertretung (Botschaft/Generalkonsulat) erteilt.

Die Auslandsvertretungen verlangen für die Erteilung eines Besuchervisums in der Regel die Vorlage einer formellen Verpflichtungserklärung nach § 68 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG).

Die Verpflichtungserklärung wird von der zuständigen Ausländerbehörde entgegengenommen.

Die für die Abgabe einer Verpflichtungserklärung erforderlichen Unterlagen, sowie die Öffnungszeiten der Ausländerstelle des Kreises Dithmarschen entnehmen Sie bitte dem VE-Formular.

Die Ausländerbehörde nimmt anhand Ihrer Angaben und vorgelegten Nachweise eine Bonitätsprüfung vor. Die Höhe des erforderlichen Einkommens ist abhängig von der Zahl der Personen, denen Sie zum Unterhalt verpflichtet sind und bemisst sich nach der Pfändungstabelle zu § 850 der Zivilprozessordnung.

Durch die Abgabe einer Verpflichtungserklärung verpflichten Sie sich, alle Kosten, die durch den Aufenthalt Ihres Gastes in Deutschland entstehen (können), zu übernehmen, sowie ggf. anfallende öffentliche Kosten zu erstatten.

Die Gebühr für die Ausstellung der Verpflichtungserklärung in Höhe von 29,00 Euro ist in bar zu zahlen.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Mit Abgabe der Verpflichtungserklärung verpflichten Sie sich, die Kosten für den Lebensunterhalt Ihres Gastes zu übernehmen. Das bedeutet, Sie haben sämtliche öffentliche Mittel zu erstatten, die für den Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum und der Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit aufgewendet werden (§ 68 Abs. 1 AufenthG).
    Ebenso verpflichten Sie sich, die Kosten, die im Falle der Durchsetzung einer zwangsweisen Ausreise entstehen würden, zu tragen (§ 66 Abs. 1, 2 AufenthG).
  • Die Unterschrift des sich verpflichtenden Gastgebers muss amtlich beglaubigt werden. Eine persönliche Vorsprache in der Ausländerbehörde ist erforderlich. Eine Bevollmächtigung (auch z. B. des Ehegatten) ist nicht möglich.
  • Der Abschluss einer Krankenversicherung ist ratsam. Bei den meisten Auslandsvertretungen wird die Vorlage eines Krankenversicherungsnachweises auch verlangt. Eine entsprechende Krankenversicherung kann im Ausland oder vom Gastgeber im Bundesgebiet abgeschlossen werden. Es wird empfohlen, vorher Erkundigungen einzuholen, welche Versicherung unter welchen Umständen und in welchem Umfang Leistungen gewährt.
  • Das Schengen-Visum zu Besuchszwecken kann für die maximal 90 Tage erteilt werden. Der ausländische Gast muss bei der Beantragung des Visums die geplante Aufenthaltsdauer angeben. Bitte weisen Sie Ihren Gast darauf hin, dass eine Verlängerung des Visums in Deutschland nicht möglich ist.
  • Zwischen dem Zeitpunkt der Abgabe einer Verpflichtungserklärung und der Visumserteilung sollten in der Regel nicht mehr als 3 Monate liegen.


Wenn Ihre laufendes Einkommen nicht ausreicht, besteht auch die Möglichkeit, Geld bei einer Bank für 1 Jahr fest anzulegen. Für jede Person, die eingeladen werden soll, wären 5.000,00 Euro anzulegen. Die Festlegung des Geldes muss mit folgendem Sperrvermerk versehen sein:
"Nur kündbar mit dem schriftlichen Einverständnis der Ausländerbehörde des Kreises Dithmarschen." 

 
Ansprechpartner

Frau Lucks

Frau Rohwedder


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