Geschäftsbereich Bau, Wirtschaft, Ordnung, Umwelt

Fachdienst Ordnung und Sicherheit

Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde

Deutsche Staatsangehörigkeit erhalten

Sie leben in der Regel seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in Deutschland?
Dann haben Sie bereits eine wichtige Voraussetzung erfüllt, um die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben.

Die Staatsangehörigkeitsbehörde des Kreises Dithmarschen ist Ihnen gerne auf dem Weg zur Einbürgerung behilflich.

Vorteile

Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit bedeutet die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Durch die Einbürgerung werden Sie gleichberechtigte Bürger*in der Bundesrepublik mit allen Rechten und Pflichten als deutsche*r Staatsbürger*in.

Auswahl an Rechten:

  • Sie können das politische Leben mitgestalten, indem Sie wählen gehen oder sich selbst zur Wahl stellen.
  • Als Deutsche*r haben Sie ein uneingeschränktes Aufenthaltsrecht in Deutschland
  • Als EU-Bürger*in genießen Sie das Freizügigkeitsrecht innerhalb der gesamten Europäischen Union.
  • Sie können visafrei in viele Staaten reisen und erhalten konsularischen Schutz durch die deutsche Auslandsvertretung.
  • Außerdem steht Ihnen die freie Berufs- und Ausbildungswahl offen. 
Der Weg zur Einbürgerung Foto: Kreis Dithmarschen

Der Weg zur Einbürgerung Foto: Kreis Dithmarschen

  • Voraussetzungen

    Die Voraussetzungen für eine Einbürgerung sind in den §§ 8 ff. des Staatsangehörigkeitsgesetztes (StAG) geregelt.


    Sie haben Anspruch auf Einbürgerung, wenn Sie folgende Voraussetzungen der Standardeinbürgerung gemäß § 10 StAG erfüllen.

    Sie ein auf Dauer ausgelegtes Aufenthaltsrecht besitzen, 
     z.B. eine Niederlassungserlaubnis; eine befristete  Aufenthaltserlaubnis, die ihrem Zweck nach zu einem dauerhaften Aufenthalt führen kann; EU-Bürger*innen bzw. gleichgestellte Staatsangehörige aus Island, Lichtenstein, Norwegen oder der Schweiz sowie deren Familienangehörige und Lebenspartner*in aufgrund ihres Freizügigkeitsrechts.
    (Aufenthaltserlaubnisse, deren Zwecke sich nach § 16, § 17, § 17a, § 20, § 22, § 23 Abs. 1, § 23a, § 24 oder § 25 Abs. 3-5 Aufenthaltsgesetz richten, entsprechen nicht dem Ziel eines auf Dauer ausgelegten Aufenthaltsrechts.)

    Sie sich durchgängig und seit mindestens 8 Jahren rechtmäßig im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland aufhalten. Bei einem erfolgreichen Besuch eines Integrationskurses kann die Aufenthaltszeit auf 7 Jahre, sowie bei besonderen Integrationsleistungen auf 6 Jahre verkürzt werden. Sofern Sie seit mindestens 2 Jahren in einer Ehe bzw. eingetragenen Lebenspartnerschaft mit einer deutschen Person leben, reicht eine Aufenthaltszeit von 3 Jahren aus.

    Ihre Identität und die bisherige Staatsangehörigkeit vollständig geklärt ist.

    Sie sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bekennen.

    Sie grundsätzlich Ihren und den Lebensunterhalt Ihrer unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Bezug von Sozialleistungen sicherstellen können (sofern Sie die Inanspruchnahme der Sozialleistungen nicht zu vertreten haben, können Ausnahmen gelten).

    Sie keine (oder lediglich geringfügige) Straftaten begangen haben.

    Sie bereit sind, Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben (eine Ausnahme bilden EU-Bürger*innen und Personen anderer Länder, bei denen eine Entlassung aus der Staatsangehörigkeit nicht möglich ist).
    • Sie nachweislich über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache
    (Sprachniveau B1) verfügen.


    Sie nachweislich Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (Einbürgerungstest) besitzen.

  • Nachweise und Sonderregelungen

    Für viele Voraussetzungen gibt es Ausnahmen und Sonderregelungen. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

    Die erforderlichen Kenntnisse müssen durch ein Zertifikat belegt werden: Für den Nachweis der Sprachkenntnisse muss eine Prüfung auf dem Sprachniveau B1 abgelegt werden.

    Gleiches gilt für den Einbürgerungstest, welcher mit einem Zertifikat über die bestandene Prüfung nachgewiesen werden muss.

    Zum Beispiel brauchen Sie kein Sprachzertifikat oder Einbürgerungstest zu machen, wenn Sie im Bundesgebiet einen Schulabschluss erworben oder eine Ausbildung bzw. ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben.

    Hinsichtlich des Einbürgerungstests kann ein abgeschlossenes Studium jedoch nur anerkannt werden, wenn die Studienrichtung den Fachbereichen Rechts-, Gesellschafts-, Politik-, Verwaltungs- oder Sozialwissenschaften entstammt.

  • Erforderliche Unterlagen bei Antagstellung

    Mit der Abgabe der vollständigen erforderlichen Unterlagen wird der Einbürgerungsantrag bei der Staatsangehörigkeitsbehörde gestellt. Dafür ist es erforderlich, dass Sie persönlich erscheinen.

    Die aufgeführten Dokumente werden Ihnen im Erstberatungsgespräch ausgehändigt.

    Bitte bringen Sie diese Unterlagen bei der Antragstellung vollständig, ausgefüllt und unterschrieben mit.

    • Einbürgerungsantrag

    • Loyalitätserklärung

    • Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung

    • Merkblatt zum Einbürgerungsverfahren

    Außerdem sind die folgenden Unterlagen im Original vorzulegen:

    • Lichtbild (nicht älter als drei Monate)

    • Geburtsurkunde mit beglaubigter Übersetzung oder internationale Geburtsurkunde

    • Gültiger Heimatpass, Reiseausweis für Flüchtlinge/ Ausländer oder Ausweisersatz mit gültigem Aufenthaltstitel oder EU-Freizügigkeitsbescheinigung

    • Meldebescheinigung der örtlichen Ordnungsbehörde (nicht älter als drei Monate)

    • Einkommensnachweise
    o Arbeitsvertrag und Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate
    o aktueller Rentenbescheid
    o Bescheinigung über den Bezug von Arbeitslosengeld I, II oder Sozialhilfe
    o Bei Selbständigkeit den letzten Einkommenssteuerbescheid (soweit dieser noch nicht erstellt ist, eine Gewinn- und Verlustrechnung des Steuerberaters über die letzten drei Monate)

    Nachweis über die Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1

    Nachweis über ausreichend Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland

  • Verfahren
    Einbürgerungsverfahren Grafik

  • Gebühren

    Bei einer erfolgreichen Einbürgerung entsteht eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 255 Euro (für miteinzubürgernde Minderjährige unter 16 Jahren beträgt die Gebühr 51 Euro).

    Die Gebührenpflicht entsteht mit der Stellung des Einbürgerungsantrages. Auch im Falle der Antragsrücknahme oder der Ablehnung ist eine Gebühr zu entrichten.

    Bitte beachten Sie, dass zusätzlich Kosten für den Sprachtest, den Einbürgerungstest, eine eventuell nötige Entlassung aus Ihrer bisherigen Staatsangehörigkeit und die neuen deutschen Ausweispapiere entstehen.

  • Häufig gestellte Fragen zur Einbürgerung

    Die FAQ zur deutschen Einbürgerung bieten Ihnen einen schnellen Überblick über wichtige Informationen.

    Muss ich meine bisherige Staatsangehörigkeit abgeben?
    Generell soll Mehrstaatigkeit vermieden werden, weshalb Sie in der Regel Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben müssen. Ausnahmen bilden EU-Bürger*innen und Personen anderer Länder, bei denen eine Entlassung aus der Staatsangehörigkeit nicht möglich ist. Ob Sie Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben müssen, erfahren Sie im Beratungsgespräch.

    Wie viel kostet meine Einbürgerung und wann muss ich die Gebühren bezahlen?
    Die Gebührenpflicht entsteht mit der Stellung des Einbürgerungsantrags und beträgt bei einer erfolgreichen Einbürgerung 255 Euro. Für miteinzubürgernde Minderjährige unter 16 Jahren beträgt die Gebühr 51 Euro. Die gesamte Gebühr ist vor Aushändigung der Einbürgerungsurkunde zu bezahlen.
    Wer kann mit mir zusammen eingebürgert werden?
    Wenn Sie alle Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen, können Sie den Einbürgerungsantrag unter bestimmten Voraussetzungen auf Ihre*n Ehepartner*in und Ihre miteinzubürgernden minderjährigen Kinder unter 16 Jahren ausweiten. Bitte beachten Sie, dass Personen ab 16 Jahren einen eigenständigen Einbürgerungsantrag stellen müssen.

    Darf ich meine Dokumente selbst übersetzen?
    Anderssprachige Dokumente dürfen nur von einem vereidigten Übersetzer bzw. einer vereidigten Übersetzerin in die deutsche Sprache übersetzt werden.

    Wo erhalte ich die Formulare zur Antragstellung?
    Das Antragsformular sowie die dazugehörigen weiteren Vordrucke werden Ihnen bei einem Erstberatungsgespräch von der Staatsangehörigkeitsbehörde ausgehändigt.

    Wo erhalte ich nach meiner Einbürgerung meinen deutschen Personalausweis?
    Mit der Einbürgerung erhalten Sie eine Einbürgerungsurkunde. Mit dieser sprechen Sie bei Ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt vor und beantragen dort Ihren deutschen Personalausweis. Bitte beachten Sie, dass Sie neben der Einbürgerungsurkunde auch Ihre Geburtsurkunde vorlegen müssen.

    Muss ich zum Nachweis meiner Sprachkenntnisse und Kenntnisse des Einbürgerungstest einen Kurs besuchen?
    Die Teilnahme an einem Sprachkurs oder Vorbereitungskurs zum Bestehen des Einbürgerungstests ist nicht erforderlich. Die Volkshochschulen bieten zwar auch Vorbereitungskurse an, eine Teilnahme ist aber nicht verpflichtend. Grundsätzlich reicht es aus, die Prüfung abzulegen. Lassen Sie sich gerne bei der Volkshochschule individuell beraten, ob ein Vorbereitungskurs bei Ihnen hilfreich bzw. erforderlich wäre.

    Wo kann ich den Sprachtest und den Einbürgerungstest ablegen?
    Im Kreis Dithmarschen hat die Volkshochschule Heide das größte Angebot. Telefonischer Kontakt: 0481/6850-433. Darüber hinaus gibt es weitere Anbieter, die entsprechend zertifiziert sind. Eine Übersicht gibt es beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/
    Integrationskurse/KurstraegerNaehe/kurstraegernaehe-node.html
    .


    Ich habe in der Vergangenheit bereits einen Integrationskurs abgeschlossen, muss ich dann trotzdem noch einen Sprach- und Einbürgerungstest ablegen?

    Sofern Sie im Rahmen des Integrationskurses das Sprachniveau B1 erreicht und einen Test vergleichbar dem Einbürgerungstest (beispielsweise erfolgreich bestandener Test zum Orientierungskurs) bestanden haben, sind keine weiteren Tests erforderlich. Bringen Sie gerne die Zertifikate Ihres Integrationskurses zum Erstberatungsgespräch mit, um das zu prüfen. Als Absolvent*in eines Integrationskurses verkürzt sich die erforderliche Aufenthaltszeit für die Einbürgerung sogar noch von acht auf sieben Jahre.

  • Aktuelles

    Einbürgerungskampagne des Kreises Dithmarschen ebnet Wege für mehr Integration und Teilhabe

    HEIDE. Mit Informationen, Transparenz und individuellem Service möchte der Kreis Dithmarschen mehr potentielle Neu-Bürger*innen gewinnen. Daher beteiligt sich der Kreis Dithmarschen an der Einbürgerungskampagne des Landes Schleswig-Holstein.

    Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Ausländer*innen, die die staatsangehörigkeitsrechtlichen Voraussetzungen fast oder bereits erfüllen, aber noch keinen Einbürgerungsantrag gestellt haben. Wer seit mindestens acht Jahren regelmäßig in Deutschland lebt, erfüllt eine wichtige Voraussetzung als potentielle*r Neubürger*in. Weitere Bedingungen sind zum Bei-spiel die geklärte Identität und Staatsangehörigkeit, Sicherstellung des Lebensunterhaltes ohne Bezug von Sozialleistungen, Straffreiheit, das Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland sowie deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau B 1. Eingebürgerte werden zu gleichberechtigten Bürger*innen Deutschlands mit allen Rechten und Pflichten. Zur Wahl gehen, für politische Ämter kandidieren, Reise- und Vi-sumerleichterungen sind nur einige Vorteile einer deutschen Staatsbürgerschaft.

    „Die Einbürgerungskampagne ebnet vielfältige Wege für mehr Integration und Teilhabe. Denn wer sich heimisch fühlt und sich mit den Grundwerten der Bundesrepublik identifiziert, wird auch dazu ermutigt, sich mehr einzubringen im politischen und gesellschaftlichen Leben“, sagt Landrat Stefan Mohrdieck.


    Ermutigen und aufklären

    Hintergrund der Kampagne sind die landesweit rückläufigen Einbürgerungszahlen bei gleichzeitigem Anstieg des Anteils von Ausländer*innen an der Gesamtbevölkerung. Im Jahr 2017 lebten nach dem Statistikamt Nord 243.615 Ausländer*innen in Schleswig-Holstein und es gab insgesamt 2.714 Einbürgerungen. Auch im Kreis Dithmarschen spiegelt sich die-ses Verhältnis wider: Aktuell leben 8.253 Ausländer*innen in Dithmarschen und 146 Personen wurden 2019 eingebürgert. Zurzeit können potentiell 2.476 in Dithmarschen lebende Personen einen eigenständigen Antrag auf Einbürgerung stellen. Dazu zählen 1.229 EU-Ausländer*innen, 802 Ausländer*innen außerhalb der Europäischen Union sowie 445 Deutsch verheiratete Partner*innen.

    Kathleen Frank, stellvertretende Leiterin des Sachgebietes Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde (ab 1. März 2020 Leiterin des Sachgebietes Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde), betont: „Vielen Ausländer*innen ist oft nicht bekannt, dass sie bereits Voraussetzungen für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit erfüllen. Daher liegt uns viel an einem transparenten und individuellen Verfahren für die interessierten Ausländer*innen. Zugleich sollen auch die Einwohner*innen ermutigt werden, die vielleicht aktuell noch nicht die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen, auf dieses Ziel hinzuarbeiten.“

    Die Einbürgerungskampagne des Kreises Dithmarschen startet (v. l.): Alina Kleist, Mitarbeiterin der Staatsangehörigkeitsbehörde, Landrat Stefan Mohrdieck und Kathleen Frank, stellvertretende Leiterin des Sachgebietes Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde (ab 1. März 2020 Sachgebietsleiterin). Foto: Kreis Dithmarschen

    Die Einbürgerungskampagne des Kreises Dithmarschen startet (v. l.): Alina Kleist, Mitarbeiterin der Staatsangehörigkeitsbehörde, Landrat Stefan Mohrdieck und Kathleen Frank, stellvertretende Leiterin des Sachgebietes Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde (ab 1. März 2020 Sachgebietsleiterin). Foto: Kreis Dithmarschen


    Transparenz und Wertschätzung

    Hinter der Einbürgerungskampagne steckt ein Paket an Vor-haben, um möglichst viele Ausländer*innen zu erreichen. Zugleich sollen auch Standards in der Bearbeitung etabliert werden, um das Verfahren zu optimieren und Bearbeitungs-zeiten zu verkürzen.

    So schaffte der Kreis zusätzlich zwei Vollzeitstellen für das Sachgebiet Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde. 1,5 Stellen sind seit Juni bzw. August 2019 besetzt. Die Besetzung der weiteren Teilzeitstelle erfolgt im März 2020. Neben allge-meiner Werbung durch Flyer soll es zukünftig auch Veranstal-tungen geben, auf denen über die Einbürgerung informiert wird.

    Im Fokus stehen aktuell die persönlichen Anschreiben an po-tentielle Neu-Bürger*innen. 2019 wurde eine Testphase gestartet und im Dezember 30 Personen unterschiedlichster Nationalitäten und mit unterschiedlichem Rechtsstatus angeschrie-ben. Aus organisatorischen Gründen werden seit Anfang 2020 zunächst alle EU-Bürger*innen in alphabetischer Reihen-folge mit dem Anschreiben informiert. Danach erfolgt die In-formation an alle nicht EU-Angehörig*innen. Bis zur 7. Kalen-derwoche wurden insgesamt 275 Personen angeschrieben, von denen sich rund sechs Prozent zurückgemeldet haben. Die meisten davon haben inzwischen ein Erstberatungsgespräch geführt.

    Alina Kleist, Mitarbeiterin der Staatsangehörigkeitsbehörde, berichtet: „Die Resonanz auf das Anschreiben ist sehr gut. Wir erhielten auch von Personen, für die eine Einbürgerung noch nicht unmittelbar in Betracht kommt, positives Feedback. Sie fühlten sich wertgeschätzt.“

    Geplant ist auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Mul-tiplikator*innen vor Ort. Außerdem besteht bereits eine Kooperation mit der Koordinierungsstelle für Migration und Integration des Kreises Dithmarschen. So ist die Staatsangehörigkeitsbehörde auf dem Länderabend über Tschetschenien und Deutschland am 12. März 2020, um 17.30 Uhr bei der Hoelp gGmbH, Österstraße 57, in Meldorf vertreten.

    Bis zum 31. Dezember 2021 läuft die Kampagne des Landes Schleswig-Holstein. Die bis dahin etablierten Standards sollen weiter bestehen bleiben und weiterentwickelt werden.

    „Einbürgerung muss über mehrere Generationen gedacht werden. Denn gerade auch im Hinblick auf dem Demographischen Wandel ist die Einbürgerung eine Chance für Dithmarschen, langfristig Fachkräfte und ehrenamtliches Engagement in der Region zu binden“, so Landrat Mohrdieck.

    Mit Beschluss vom 4. Dezember 2018 hatte der Hauptausschuss des Dithmarscher Kreistags den Weg geebnet für die Beteiligung des Kreises an der Einbürgerungskampagne des Landes Schleswig-Holstein.

  • Datenschutzhinweise

    Informationspflicht nach Art. 14 DSGVO

    Die Einbürgerungsbehörde verarbeitet für Anschreiben im Rahmen der Einbürgerungskampagne des Landes Schleswig-Holstein personenbezogene Daten. Das sind Name, Geburtsdatum, Anschrift und Ausländereigenschaft. Diese Daten stammen aus der Fachanwendung der zuständigen Ausländerbehörde. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist § 4 Abs. 1 Nr. 4 des Landesdatenschutzgesetzes.

    Betroffenenrechte
    Nach der DSGVO stehen Ihnen folgende Rechte zu:


    Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht, Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DSGVO).

    Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DSGVO).

    Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 17, 18 und 21 DSGVO).

    Beschwerderecht
    Verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung ist:
    Kreis Dithmarschen
    Der Landrat
    Stettiner Straße 30
    25746 Heide
    Telefon: 0481/97-0
    E-Mail: landrat@dithmarschen.de

    Den örtlichen Datenschutzbeauftragten des Kreises Dithmarschen, Herrn Meven, erreichen Sie bei Fragen zum Datenschutz und zur Wahrnehmung Ihrer Rechte unter folgenden Kontaktdaten:

    Stettiner Straße 30
    25746 Heide
    Telefon: 0481/97-1420
    E-Mail: datenschutzbeauftragter@dithmarschen.de

    Wenn Sie der Auffassung sind, dass Ihre personenbezogenen Daten rechtswidrig verarbeitet werden, können Sie bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde Beschwerde einlegen. Dies ist die* der Landesbeauftragte für den Datenschutz Schleswig-Holstein.

    Wenn Sie sich an die*den Landesbeauftragte*n für den Datenschutz wenden möchten, können Sie folgende Kontaktdaten verwenden:
    ULD – Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig Holstein
    Holstenstraße 98
    24103 Kiel
    E-Mail: mail@datenschutzzentrum.de
    Telefon: 0431 988-1200
    Fax: 0431 988-1223

    Weitere Informationen sind auf dem Internetauftritt der Landesbeauftragten unter https://www.datenschutzzentrum.de/.

  • Kontakt

    Frau Kleist von der Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde berät Sie gerne und beantwortet Ihre Fragen.

    Frau Kleist

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