Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Amtliche Bekanntmachungen

  • 19.07.2019

    Bekanntmachung 68/2019: Dienstleistungskonzession für die "Neue Holländerei" - Café/Bistro/gastronomischer Betrieb, Jungfernstieg 2, Meldorf

    Bekanntmachungstext
  • 19.07.2019

    Land fördert schnelles Internet in Außengebieten mit 2,7 Millionen Euro

    Dithmarschen – Der Breitbandausbau in den ersten drei Dithmarscher Außengebieten ist finanziell gesichert. Mit einem Zuwendungsbescheid in Höhe von 2,7 Millionen Euro fördert das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) das insgesamt 3,6 Millionen Euro teure Vorhaben zu 75 Prozent aus dem Sondervermögen IMPULS 2030 des Landes Schleswig-Holstein. „Jetzt können wir mit den konkreten Planungen für das schnelle Internet in den Außengebieten beginnen“, freut sich Dr. Guido Austen, Geschäftsführer des Breitband-Zweckverbandes Dithmarschen (BZVD), über den positiven Förderbescheid. Allein wäre das Projekt für den Verband angesichts der Kosten nicht zu stemmen gewesen.

    Mit Annahme des Zuwendungsbescheids besteht für den Zweckverband die Verpflichtung, die Leerrohre bis zu den einzelnen Grundstücken zu verlegen – unabhängig davon, ob die Eigentümer später einen Vertrag abschließen wollen, um das schnelle Internet zu nutzen. Von der Landesförderung profitieren insgesamt 256 Anlieger im Ausbaugebiet 1 mit den Gemeinden Brickeln, Eggstedt, Frestedt, Großenrade, Hochdonn, Quickborn, Schafstedt (Ortsteile Hohenhörn und Dückerswisch) und Süderhastedt, im Ausgebiet 2 mit Diekhusen-Fahrstedt, Dingen, Helse, Neufeld, Neufelderkoog, Ramhusen, Schmedeswurth und Volsemenhusen sowie im Ausbaugebiet 3 mit Averlak, Buchholz, Eddelak und Kuden.

    Wer das Netz in den Außenbereichen betreiben wird, steht noch nicht fest. Die Vorbereitungen für die europaweite Ausschreibung sind angelaufen. „Unser Ziel ist es, die Ausschreibung nach der rechtlichen Bewertung im August auf den Weg zu bringen“, sagt Guido Austen. Parallel dazu wird der Verband in den nächsten Wochen die Bauausschreibung vorbereiten. Die Arbeiten sollen abhängig vom Wetter zum Jahreswechsel 2019/20 starten.

    Mit dem Zuwendungsbescheid für die drei Ausbaugebiete hat der Breitband-Zweckverband Dithmarschen ein erstes Etappenziel erreicht. Der Förderantrag für die Ausbaugebiete 4 und 5 musste auf Wunsch des Landes noch einmal überarbeitet werde, weil die Gesamtfördersumme überschritten wurde. Der Antrag für das Ausbaugebiet 6 ist in Vorbereitung.

    Über den Breitband-Zweckverband Dithmarschen

    Dem am 23. März 2012 gegründeten Breitband-Zweckverband Dithmarschen (BZVD) gehören heute alle 114 amtsangehörigen Kommunen und die Städte Brunsbüttel und Heide als Mitglied an. Verbandsziel ist der Aufbau eines flächen-deckenden, leistungsfähigen Breitbandnetzes im Kreis Dithmarschen. Dazu gehören laut Satzung insbesondere die Schaffung, Unterhaltung, Instandhaltung und Wartung des passiven Netzes. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein gefördert. Vertreten wird der BZVD durch den Verbandsvorsteher und die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Verbandsversammlung. Die Geschäfts-führung ist der egeb: Wirtschaftsförderung in Brunsbüttel übertragen worden.

     

     

  • 09.07.2019

    18. KUNSTGRIFF 2019 (16. August bis 1. September): Kultur-Event feiert Kunst und Gemeinschaft

    HEIDE. KUNSTGRIFF – das Kultur-Event des Kreises Dithmarschen – lockt mit einem vielseitigen Programm. In ganz Dithmarschen präsentieren sich vom 16. August bis 1. September mehr als 100 Berufs- und Freizeitkünstler*innen aus der Region. Die Besucher*innen haben die Wahl zwischen 48 Programmpunkten an 15 Orten aus den Rubriken Wort – Bild – Klang.

    Seit 2002 entwickelte sich das vom Kreis ins Leben gerufene und inzwischen von den Volkshochschulen in Dithmarschen e.V. organisierte Projekt zu einer beliebten Kulturveranstaltung. Landrat Stefan Mohrdieck sagte: „Die Kreativität, Vielfalt und der Zusammenhalt machen aus KUNSTGRIFF ein Kultur-Event mit Herz. Diese wertvolle Kultur-Marke wurde dank der Kreativen und Kunstfreunde in unserer Region geschaffen und wird bis heute mit Leben gefüllt.“

    Ouvertüre: Werkschau und Kieler Improsprotten

    Ausstellung, Musik und Improvisationstheater – all dies verbindet die Ouvertüre am Freitag, 16. August 2019, im Kreishaus, Stettiner Straße 30 in Heide. Landrat Stefan Mohrdieck eröffnet die Veranstaltung um 19 Uhr.

    Die „Werkschau“ versammelt ausgewählte Kunstwerke der Teilnehmer*innen. Diese Schau ist auch ein Wegweiser zu den Einzelveranstaltungen.

    Das Improvisationstheater Kieler Improsprotten überrascht die Gäste mit einer künstlerischen Laudatio auf den KUNSTGRIFF. Dabei beziehen die Schauspieler*innen die Kunstwerke vor Ort ein. Seit 2015 besteht das Ensemble aus Kieler Studierenden. Die Amateurschauspieler*innen sammelten bereits Bühnenerfahrung bei Theaterprojekten wie den Studierendentheaterstücken am Sechseckbau des Studentenwerks bei der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel oder Walking Acts. Sie treten regelmäßig in der Landeshauptstadt sowie zum Beispiel in Lübeck und Laboe auf. Die Improsprotten feiern bei der KUNSTGRIFF-Ouvertüre ihre Premiere in Dithmarschen.

    Für das musikalische Rahmenprogramm sorgen die Big Band „St. Martini Orchester“ aus Tellingstedt und die Dithmarscher Musikschule.

    Im Team für KUNSTGRIFF (v.l.): Horst Peters (Heider Fototreff »EX KURS«), Claudia Westphal-Oelerich (Volkshochschulen in Dithmarschen e.V.), Andreas Guballa (FilmClub Heide e.V.), Landrat Stefan Mohrdieck und Dirk Jacobs (3Base GbR). Foto: Kreis Dithmarschen

    Im Team für KUNSTGRIFF (v.l.): Horst Peters (Heider Fototreff »EX KURS«), Claudia Westphal-Oelerich (Volkshochschulen in Dithmarschen e.V.), Andreas Guballa (FilmClub Heide e.V.), Landrat Stefan Mohrdieck und Dirk Jacobs (3Base GbR). Foto: Kreis Dithmarschen


    KUNSTGRIFF für junge Kreative

    Insidertipps von Künstler*innen erhalten Kinder und Jugendliche bei „KUNSTGRIFF macht Schule“. Sieben Ateliers nehmen an diesem pädagogischen Projekt teil, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder und Jugendliche an die Kunst heranzuführen. Die Gastgeber*innen teilen ihre Kunstbegeisterung und Arbeitsweise mit den Teilnehmenden. Dabei stehen kreatives Gestalten und die Schaffung eigener Kunstwerke im Fokus. Lehrer*innen und Erzieher*innen sind herzlich dazu eingeladen, mit den von ihnen betreuten Kindern und Jugendlichen Kreative vor Ort zu besuchen.

    Außerdem gibt es erstmals den Theatertreff mit den Jugendtheaterstücken „Braunhemd“ und „Aufgefallen“ sowie einem Casting am 31. August 2019, Ditmarsia, Süderstraße 16, Meldorf. Veranstalter ist der Kreis Dithmarschen und die Volkshochschulen in Dithmarschen. Bereits 16 Uhr findet das Casting für „Braunhemd“ statt. Ab 18 Uhr werden die Stücke auf-geführt. Die Werke haben einen Bezug zum Dritten Reich. „Aufgefallen“ schildert das Schicksal des Halbwaisen Ernst Lossa. Er gehörte zu den Jenischen, einer von den Nationalsozialisten verfolgten Bevölkerungsgruppe. In „Braunhemd“ geht es um Zeitreisen und Zivilcourage: Jugendliche aus der Gegenwart treffen per Reise durch einen Zeittunnel auf Gleichaltrige im Jahr 1937.

    „Wir wollen mit diesen Angeboten gezielt Kinder und Jugendliche ansprechen, um sie für Kunst zu begeistern. ‚KUNSTGRIFF macht Schule‘ und der Theatertreff motivieren dazu, selbst kreativ zu werden“, erklärt Claudia Westphal-Oelerich, Leiterin des Kulturprojektes KUNSTGRIFF von der VHS Dithmarschen.

    Film ab!

    Feierlicher Abschluss des 18. Kunstgriffs ist das Kurzfilmfest KUNSTGRIFF ROLLE am Sonntag, 1. September, um 11 Uhr, im Lichtblick Filmtheater, Süderstraße 24 in Heide. Seit 2002 unterstützt der Wettbewerb Erstlingswerke sowie Arbeiten be-kannter Filmschaffender. Die Genres sind vielfältig: ob Animation, Spielfilm, Kurzdokumentation oder Komödie. Zuschauer*innen können zwischen den Vorführungen mit den Regisseur*innen sowie den Schauspieler*innen diskutieren. Präsentiert wird das Fest von der YUCCA Filmproduktion Heide und dem LichtBlick Filmtheater. Unterstützer sind der Kreis Dithmarschen, der FilmClub Heide e.V. sowie die Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein und die Filmwerkstatt Kiel.

  • 05.07.2019

    Bekanntmachung 67/2019: SGB XII-Büros in Meldorf und Brunsbüttel bis 30.09.2019 dienstags geschlossen

    Bekanntmachungstext
  • 05.07.2019

    Bekanntmachung 66/2019: Kreisverordnung über Beförderungsentgelte für den Gelegenheitsverkehr mit Taxen im Kreis Dithmarschen vom 01.07.2019

    Bekanntmachungstext
  • 05.07.2019

    LED-Licht für BerufsBildungsZentrum Dithmarschen

    HEIDE. Leuchtdioden (LED) senken Energiekosten und reduzieren CO2. Die Umstellung auf effiziente LED-Beleuchtung in den Einrichtungen des Kreises Dithmarschen schreitet voran: Der Kreis investierte zuletzt rund 61.000 Euro in neue LED-Beleuchtung für das BerufsBildungsZentrum Dithmarschen an den Standorten Meldorf und Heide. Seit 2013 versorgt die Kreisverwaltung sukzessive ihre Einrichtungen mit Leuchtdioden.

    Silvia Kösling, Leiterin des Fachdienstes Liegenschaften, Schulen und Kommunalaufsicht, sagt: „Kostensparen und Umweltschutz gehen bei der LED-Technik Hand in Hand. Dank der Förderung des Bundes können wir kontinuierlich unsere Liegenschaften auf LED-Leuchtmittel umstellen.“

    Die durchschnittliche Lebensdauer der neuen Leuchten beträgt über zwanzig Jahre.

    Die Beleuchtung von drei Klassenräumen im 3. Obergeschoss sowie dem Flur, Lager- und Sammlungsraum in Haus H des BerufsBildungsZentrums Meldorf wurden erneuert. Die CO2-Einsparung durch die 74 neuen Lichtpunkte beträgt auf die durchschnittliche Lebensdauer gerechnet 195 Tonnen CO2. Außerdem wurden im Haus M ein Klassenraum und eine Werkstatt mit LED-Licht ausgestattet. Die 44 Lichtpunkte sparen 82 Tonnen CO2 ein. Insgesamt wurden für das BBZ Meldorf für die Häuser H und M über 38.000 Euro in die neue Beleuchtung investiert. Das Berufliche Gymnasium des Be-rufsBildungsZentrums Heide erhielt LED-Licht für drei Klassen-räume sowie Flurbereiche und einem Gruppenraum. Dabei werden 118 Tonnen CO2 eingespart. Die Investition beträgt rund 23.000 Euro.

    Zukünftig strebt der Kreis Dithmarschen weitere LED-Umrüstungen in seinen Liegenschaften an.

    Mit dem Einsatz energieeffizienter Innenbeleuchtung beteiligt sich der Kreis an der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Für die Beleuchtungssanierung in den Gebäuden stellte der Kreis im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beim Projektträger Jülich (www.fz-juelich.de) Anträge auf Bundeszuwendung. Die Bundesmittel stammen aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“. Die Zuwendung beträgt 40 Prozent der Projektkosten. Die Bewilligungszeiträum läuft vom 1. November 2018 bis 31. Oktober 2019.

    Nationale Klimaschutzinitiative

    Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unterneh-men, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • 04.07.2019

    Thema Pflege: "Raus aus der Grauzone...Möglichkeiten und Grenzen bei der Beschäftigung von osteuropäischen Haushaltshilfen"

    HEIDE. Die kostenlose Vortragsreihe des PflegeNotTelefons Schleswig-Holstein und des Pflegestützpunktes im Kreis Dithmarschen widmet sich den Herausforderungen der Pflege. Die erste Veranstaltung „Raus aus der Grauzone… Möglichkeiten und Grenzen bei der Beschäftigung von osteuropäischen Haushaltshilfen“ findet statt am Donnerstag, 11. Juli 2019, von 15 bis 17 Uhr im Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen, Esmarchstraße 50 in Heide. Die Referentin Joanna Batista, Rechtsreferat der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V., berät die Teilnehmer*innen und es besteht die Möglichkeit sich auszutauschen. Aufgrund der Veranstaltung fällt die Sprechstunde des Pflegestützpunktes am 11. Juli 2019 in Brunsbüttel aus.

    Im eigenen Haushalt rund um die Uhr betreut und versorgt zu werden – das wünschen sich viele pflegebedürftige Menschen. Gerade für Menschen mit Demenz kann es wichtig sein, dass immer jemand ansprechbar ist. Angehörige können dies häufig nicht alleine leisten. Praktikable und bezahlbare Lösungen durch Dritte sind gefragt. Die Beschäftigung einer Haushaltshilfe kann für alle Beteiligten dabei eine große Unterstützung sein, vor allem, wenn es vorrangig darum geht, dass ein pflegebedürftiger Mensch nicht mehr allein in der Wohnung sein kann oder einfache Hilfen bei der Grundpflege und zusätzlich hauswirtschaftliche Tätigkeiten erledigt werden sollen.

    Um die Betreuung und Versorgung sicherzustellen, werden vielfach Osteuropäer*innen (vor allem Polen, Rumänien, Bulgarien) als Pflege- und Haushaltshilfen gesucht. Doch nicht immer sind es faire Rahmenbedingungen, unter denen diese Menschen in Deutschland arbeiten – nicht selten sind die notwendigen arbeitsrechtlichen Voraussetzungen für eine legale Beschäftigung nicht ausreichend berücksichtigt worden.

    Wie kann es gelingen, die Haushaltshilfe durch Mittel- und Südosteuropäer*innen in deutschen Haushalten so zu gestalten, dass die Interessen und Wünsche der Menschen mit Pflegebedarf und ihrer Angehörigen berücksichtigt und gleichzeitig die Haushaltshilfen ausreichend geschützt werden?

    Zur Klärung dieser und weiterer relevanter Fragen zum Thema steht Joanna Batista, Rechtsreferat der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V., zur Verfügung.

    Interessierte können sich anmelden beim Pflegestützpunkt im Kreis Dithmarschen (Telefon: 0481/785 11 12; E-Mail: pflegestuetzpunkt-dithmarschen@dithmarschen.de) oder beim Pfle-geNotTelefon Schleswig-Holstein (Telefon: 0431/5114-551; E-Mail: post@pflege-not-telefon.de).

  • 02.07.2019

    Kreis nimmt neuen Anlauf für die Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten

    HEIDE. Nachdem die im Sommer 2016 vom Kreis Dithmarschen erlassenen Sicherstellungsverordnungen für die Gebiete „Rüsdorfer Moor“ und „Hohe Geest“ durch das Oberverwaltungsgericht in Schleswig aufgehobenen worden sind, nimmt der Kreis einen neuen Anlauf für die Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten. Landrat Stefan Mohrdieck: „Das Ziel ist unverändert: Die Besonderheit des Landschaftsbildes in diesen Naturräumen soll erhalten und nicht beispielsweise durch hohe Bauten beeinträchtigt werden. Neu ist jedoch die Anzahl der schutzwürdigen Räume: Anstelle der ursprünglich zwei Landschaftsschutzgebiete sehen die neuen Entwürfe nunmehr insgesamt sieben Gebiete vor. Das Gebiet „Hohe Geest“ wurde in sechs Einzelbereiche aufgegliedert,  das Gebiet „Rüsdorfer Moor“ bleibt ohne Änderung bestehen.“ Durch diese Aufteilung wird der Vorgabe des Oberverwaltungsgerichts entsprochen, die besondere Schutzwürdigkeit der Landschaft schärfer für die Teilräume abzugrenzen. Die Gebiete werden zusammen eine Fläche von ca. 26.000 ha umfassen und damit ca. 4.000 ha weniger als die Gebiete der beiden im Jahre 2016 erlassenen Sicherstellungsverordnungen. In fortlaufender Abstimmung mit den zuständigen Landesministerien und der Landesplanungsbehörde hat der Kreis das förmliche Beteiligungsverfahren für die Entwürfe der neuen Landschaftsschutzgebietsverordnungen vorbereitet. Wie auch bereits öffentlich bekannt gemacht, werden die Pläne mit allen Unterlagen ab dem 15. Juli 2019 zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. 

    Der Schutzzweck ist auf den Erhalt des naturraumtypischen Landschaftsbildes beschränkt. Im Gegensatz zu vielen anderen Landschaftsschutzgebietsverordnungen sind der Erhalt und die Entwicklung des Naturhaushaltes nicht mit in den Schutzzweck aufgenommen worden.

    Die in den Verordnungen festgelegten Einschränkungen dürfen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit im Hinblick auf anderweitige Nutzungsinteressen nicht weiter gehen, als dies zum Erhalt des Landschaftsbildes erforderlich ist. Um diese Anforderung zu erfüllen, wurde ein Regelwerk aus Verboten, generell zulässigen Handlungen, ausnahmsweise zulässigen Handlungen und Befreiungsmöglichkeiten erarbeitet. Da einige Schutzgebiete zudem eine leicht unterschiedliche Struktur und Empfindlichkeit aufweisen, wurden diese Gebiete jeweils in zwei oder drei Zonen unterteilt, für die entsprechend unterschiedliche Regelungen gelten sollen.

    Der Kreis möchte die baulichen Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinden durch die Verordnungen möglichst nicht einschränken. Aus diesem Grunde sollen die baurechtlich als Innenbereichslagen der Gemeinden eingestuften Bereiche einschließlich eines Siedlungspuffers von ca. 250 m nicht mit in das Landschaftsschutzgebiet einbezogen werden. Durch dieses Vorgehen werden viele potentielle Entwicklungsflächen außerhalb des Geltungsbereichs der Verordnung liegen, so dass ein Konflikt mit den Vorgaben der Schutzgebietsverordnung, soweit zum gegenwärtigen Zeitpunkt erkennbar, nicht zu befürchten ist. Bei neuen Bauleitplanungen ist vorgesehen, das Plangebiet aus dem Landschaftsschutzgebiet zu entlassen bzw. eine Ausnahme oder Befreiung durch die Untere Naturschutzbehörde zu erteilen.

    Soweit einzelne wenige Gemeinden, wie aktuell die Gemeinden Hövede, Quickborn und Schrum, über keine Innenbereichslage im Sinne des Baurechts verfügen oder einzelne Siedlungsbereiche als baurechtlicher Außenbereich zu bewerten sind, gelten für diese die besonderen Regelungen, die für bauliche Anlagen im Außenbereich getroffen worden sind.

    Nach dem Entwurf der Verordnungen ist zum Beispiel vorgesehen, bauliche Anlagen im Außenbereich mit einer Höhe von bis zu 15 m und einem umbauten Raum von bis zu 20.000 m³ als generell verträglich mit dem Schutzzweck einzustufen. Das heißt, dass diese Vorhaben (insbesondere landwirtschaftliche Bauten, aber auch Wohnbauvorhaben, die in der Regel bei weitem diese Dimensionen nicht erreichen) wie bisher das „normale“ bauaufsichtliche Verfahren durchlaufen, ohne zusätzliche Prüfungen nach der jeweiligen Landschaftsschutzgebietsverordnung.

    Bei Gebäuden, die eine dieser Größenordnungen überschreiten, ist im Einzelfall zu prüfen, ob das Vorhaben mit dem Schutzzweck der Landschaftsschutzgebietsverordnung verträglich sein würde und ausnahmsweise zugelassen werden kann.

    In Niederungsbereichen sowie im Bereich der Kliffkante ist vorgesehen, Gebäude als mit dem Schutzzweck verträglich zu bewerten, wenn eine Höhe von 12 m und ein umbauter Raum von 15.000 m³ nicht überschritten werden. Wenn diese Größenordnung überschritten werden soll, ist die Möglichkeit vorgesehen, für Gebäude bis zu einer Höhe von 15 m und einem umbauten Raum von bis zu 20.000 m³ im Einzelfall zu prüfen, ob das Vorhaben mit dem Schutzzweck verträglich sein würde und im Rahmen zu beantragender Ausnahmen zugelassen werden kann.

    Neben den Regelungen für Gebäude im Außenbereich sind auch entsprechende Regelungen zum Beispiel für Funkmastanlagen, Windkraftanlagen und Kiesabbauvorhaben vorgesehen.

    Die Errichtung von höheren Windkraftanlagen, wie sie in der Regel in Windparks zu finden sind, wird mit dem Schutzzweck als nicht vereinbar angesehen und daher nicht zulässig sein. In bestimmten Bereichen sollen allerdings Einzelanlagen mit einer Gesamthöhe von bis zu 30 m nach Einzelfallprüfung ausnahmsweise zugelassen werden können.

    Der Kreis hat die betroffenen Gemeinden und Verbände zwischenzeitlich über die beabsichtigten Schutzgebietsplanungen in Kenntnis gesetzt. Sie haben die Möglichkeit, sich mit den Planungen zu befassen und bis zum 30. August 2019 Stellung zu nehmen.

    Die Entwürfe der Landschaftsschutzgebietsverordnungen in Text und Karte (mit flurstückscharfer Abgrenzung) sowie die als Grundlage erstellten Gutachten und Begründungen werden in der Zeit vom 15. Juli 2019 bis 16. August 2019 in den zuständigen Amtsverwaltungen bzw. in der Stadtverwaltung Heide zur Einsichtnahme öffentlich ausgelegt. Es besteht für alle Einwohner*innen ebenfalls die Möglichkeit, bis zum 30. August 2019 zu den Planungen des Kreises schriftlich an den Kreis oder die auslegenden Behörden oder zur Niederschrift beim Kreis oder bei den auslegenden Behörden Stellung zu nehmen (nicht per E-Mail).

    Nach dem Eingang der Stellungnahmen werden diese sorgfältig fachlich ausgewertet. Dabei können sich dann auch Änderungen in der Gebietsabgrenzung sowie im Regelwerk der Verordnungen ergeben.

    Nach Abschluss des Auswertungsverfahrens erhalten alle Einwender*innen eine schriftliche Rückmeldung vom Kreis Dithmarschen. Im Folgenden sind eine Information des Agrar- und Umweltausschusses sowie des Kreistages vorgesehen. Danach erfolgt die Ausfertigung und Verkündung der Verordnungen.

    Für Fragen zu der Abgrenzung der Schutzgebiete sowie den geplanten Regelungen stehen Frau Sabine Zupp, Tel. 0481/97-1393, sabine.zupp@dithmarschen.deund Herr Uwe Maaßen, Tel. 0481-971450, uwe.maassen@dithmarschen.de vom Fachdienst Bau, Naturschutz und Regionalentwicklung des Kreises Dithmarschen gerne zur Verfügung.

  • 02.07.2019

    Freie Plätze: "Ferienspaß Burg" gegen Langeweile

    BURG. Gerade sind die Sommerferien gestartet und noch Plätze frei bei der Aktion „Ferienspaß Burg“. Freundschaften schließen, Karate üben, Natur erkunden oder sich kreativ austoben – das können Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 13 Jahren beim „Ferienspaß Burg“ bis zum 9. August 2019. Der Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt des Kreises Dithmarschen hat in Kooperation mit Vereinen und Institutionen aus Burg ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Fast alle Angebote sind kostenlos.

    Partner sind der MTV Burg, der Verein 3K-Aktiv, die Gemeinschaft in der ev. Kirche und ev. und luth. Kirchengemeinde Burg, das Burger Waldmuseum und der Kunstverein Burg. Die Grundschule in Burg hat das Programmheft gestaltet. Das Heft liegt bei den beteiligten Akteuren aus.

    Projektbegleiterinnen Franziska Probst und Marina Massaro vom Regionalen Sozialen Dienst Mitte des Kreises Dithmarschen bedanken sich: „Die großzügige Hilfe der Unterstützer*innen schenkt den Kindern und Jugendlichen schöne Ferienerlebnisse und lässt keine Langeweile aufkommen.“ Interessierte können sich bei weiteren Fragen an Franziska Probst wenden unter der Telefonnummer 04832/9519910.

    Programm

    „Back to the roots“ – statt Computerspiel oder Spiele-App wieder analoge Brett- und Gesellschaftsspiele heißt es am 8. und 15. Juli 2019, jeweils von 11 bis 15 Uhr, im ZiH, Unterm Cleve 121. Ansprechpartnerin ist Sabine Dambeck, 3K Aktiv, unter den Telefonnummern 04825/9033949 oder 0163/2435859.

    Spaß, Action sowie Basteln und Mittagessen bieten die „Ferienspiele“ am 2. und 9. Juli 2019, jeweils von 11 bis 16 Uhr in der kleinen Turnhalle am Stadion und Gemeindehaus, Waldstraße 29. Zwei Stunden Spiel, Spannung und Geschichten-Spaß können Kinder beim „Ferien – Kids – Treff“ am 4. und 11. Juli 2019, jeweils von 11 bis 16 Uhr, im Gemeindehaus, Waldstraße 29, erleben. Anbieter für die „Ferienspiele“ und den „Ferien – Kids – Treff“ ist die Gemeinschaft in der ev. Kirche und ev. und luth. Kirchengemeinde Burg. Anmeldungen nimmt Daniel Benne entgegen unter der Telefonnummer 04825/2492 oder per E-Mail dbenne@gmx.de.

    Auch Naturfreunde kommen auf ihre Kosten: Die „Waldforscher*innen“ gehen auf Entdeckungstour in den Sommerferien jeweils mittwochs von 9 bis 13 Uhr. Treffpunkt ist am Waldmuseum, Waldstraße 141. Beim Wandern, Spielen, Basteln, Schnitzen, Mikroskopieren, Geschichten erzählen und erfinden genießen die jungen Teilnehmer*innen den Wald. Interessierte können sich bei Anke Schroeder, Telefon 04825/2985 oder E-Mail: info@burger-waldmuseum.de anmelden. Naturerlebnis verbindet sich mit Malen und Zeichnen beim „Spaß mit Kunst und Waldspaziergang“ vom 29. Juli bis 2. August 2019, am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils von 9.30 bis 12 Uhr. Ansprechpartnerin ist Katharina Mützel vom Kunstverein Burg, unter der Telefonnummer 0162/9547397 oder per E-Mail: katharina-muetzel@gmx.de.

    Die „Kinder – Karate – Probestunde“ für 8- bis 12-jährige sowie die „Panda – Karate – Probestunde“ für 4- bis 7-jährige jeweils am 9. August 2019 führen in die Welt der Kampfkunst ein. Dabei werden auch Respekt, Konzentration, Motorik, Selbstvertrauen und Hilfsbereitschaft gefördert.
    Die „Panda – Karate – Probestunde“ ist von 17 bis 18.15 Uhr und die „Kinder – Karate – Probestunde“ von 18.30 bis 20 Uhr.
    Anmeldungen nehmen Wilma und Mathias Kruse unter der Telefonnummer 04825/304600 oder per E-Mail unter mathias@ryukensho.de entgegen.

    Programmheft “Ferienspaß Burg“

  • 28.06.2019

    Naturschutz im Speicherkoog: Kreis nimmt Straße und Luftraum in den Fokus

    MELDORF. Der Tourismus und der besondere Naherholungswert für Einheimische sorgen im Naturschutzgebiet Speicherkoog in unmittelbarer Nähe zum Nordseedeich für ein ganzjährig hohes Verkehrsaufkommen – immer schon auf der Straße, neuerdings auch im Luftraum. „Für Raser und Drohnen ist kein Platz im Speicherkoog. Darauf werden wir in Zukunft noch mehr achten“, so Uwe Maaßen, Fachdienstleiter Bau, Naturschutz und Regionalentwicklung des Kreises Dithmarschen.

    Im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Oktober jeden Jahres gilt für den Straßenverkehr im Speicherkoog eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h. Der Eindruck, dass viele Verkehrsteilnehmer*innen sich nicht an die Vorgaben halten, wurde durch eine vor kurzem vorgenommene Geschwindigkeitsüberwachung bestätigt. An einem Mittwochnachmittag waren innerhalb von drei Stunden 48 von 161 Fahrzeugen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Maaßen: „Diese Zahlen belegen eindrücklich, dass Handlungsbedarf besteht. Mit regelmäßigen Geschwindigkeitsüberwachungen wollen wir im Sinne der Verkehrssicherheit und des Naturschutzes etwas bei den zahlreichen Auto-, Bus-, Wohnmobil- und Motorradfahrer*innen bewirken.“ Zudem soll an geeigneter Stelle dauerhaft eine Geschwindigkeitsanzeige installiert werden.

    In einzelnen Fällen werden auch Drohnen zu einem Problem im Speicherkoog. Dazu verweist Maaßen auf die Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten. In § 21b der Verordnung ist eindeutig geregelt, dass das Fliegen mit Drohnen unter anderem über Naturschutzgebieten verboten ist. Maaßen: „Von uns festgestellte Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht. Auch die NABU-Schutzgebietsbetreuer*innen werden in Zukunft noch mehr ein Auge darauf haben.“ Art und Größe der Drohne spielen dabei, entgegen vielfacher Annahme, übrigens keine Rolle.

  • 28.06.2019

    Einladung zum InnovationsCamp Westküste: Westküste auf Kurs. DIGITAL UND INNOVATIV!

    Wissenstransfer aus der Praxis, Kontakte zu möglichen Geschäftspartnern, ein innovatives Eventformat, eine besondere Atmosphäre, Inspiration und neue Ideen – all dies bietet Dir das InnovationsCamp Westküste. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Am Freitag, 12. Juli 2019,
    von 14.00 bis 21.00 Uhr
    an der Fachhochschule Westküste in Heide

    Ein BarCamp gestaltest Du selbst mit, es gibt keine vorab gebuchten Referenten und keine festgelegten Beiträge. Wer möchte, kann etwas vorbereiten. Sei es ein Vortrag, ein Workshop oder einfach eine Diskussion - auch spontane Beiträge sind möglich. Themen und Reihenfolge werden zu Beginn während der gemeinsamen Sessionplanung organisiert und abgestimmt.

    Du möchtest mehr über das InnovationsCamp Westküste erfahren? Dann schaue auf www.innovationscamp-westkueste.de Neben Informationen zum Veranstaltungsformat und Tagesablauf findest Du dort ab sofort auch das Anmeldeformular. Achtung: Die Teilnehmerzahl ist limitiert.

    Die Regionale Kooperation Westküste organisiert das Unternehmercamp in Kooperation mit dem Startup Center  der FH Westküste.

    Nutze das kollaborative Millieu des Barcamps, um auf erfrischende Weise deinen unternehmerischen Horizont zu erweitern. Wir freuen uns auf Dich!


    Mit herzlichen Grüßen
    Für das Veranstaltungsteam des Unternehmercamp Westküste

    Plakat

    InnovationsCamp Westküste Partner-Organisationen

    InnovationsCamp Westküste Partner-Organisationen
  • 26.06.2019

    Katastrophenschutz erhält sechs neue Fahrzeuge

    HEIDE. Der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen übergab am 25. Juni 2019 sechs Fahrzeuge im Gesamtwert von über 780.000 Euro an die Katastrophenschutz-Einheiten des Kreises Dithmarschen.

    Die Empfänger sind das Deutsche Rote Kreuz als Sanitäts- und Betreuungseinheit des Katastrophenschutzes, die Feuerwehrbereitschaft und der Löschzug-Gefahrgut.

    Die untere Katastrophenschutzbehörde des Kreises Dithmarschen trifft vorbereitende Maßnahmen und koordiniert die verschiedenen Einheiten im Katastrophenfall. Der Katastro-phenabwehrleiter ist der Landrat. Landrat Stefan Mohrdieck betonte: „Die Katastrophenschutz-Einheiten des Kreises Dithmarschen leisten eine wertvolle Arbeit für unsere Sicherheit. Für ihre geleistete Hilfe sind sie selbst auf eine professio-nelle und verlässliche Ausstattung angewiesen.“

    Christian Rüsen sagte anlässlich der Übergabe: „Das ist ein freudiger Anlass. Mit über 780.000 Euro wollen wir die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Katastrophenschutzeinheiten unterstützen. Ein großes Dankeschön geht an die Kreispolitik, die diese Investitionen durch die Bereitstellung der Haus-haltsmittel erst möglich gemacht hat.“ Außerdem fügte er hinzu: „Heute wird ganz sicher nicht die letzte Fahrzeugübergabe gewesen sein. Wir wissen, dass noch Nachholbedarf beim Austausch veralteter Fahrzeuge besteht und wer-den in den kommenden Jahren weiter investieren.“

    Karsten Marktscheffel, DRK-Katastrophenschutzbeauftragter, bedankte sich: "Wir freuen uns über die gute Unterstützung durch den Kreis Dithmarschen und die enge Verzahnung in der Zusammenarbeit. Wir sind auf moderne Einsatzwagen angewiesen. Denn unsere Aufgaben wachsen und werden vielfältiger."

    Übergeben wurden ein Kommandowagen für die Leitung der Feuerwehrbereitschaft im Gesamtwert von 51.318,03 Euro Kreisanteil, ein Einsatzleitwagen für die Feuerwehrbereit-schaft/DRK/Katastrophenschutz-allgemein für insgesamt 90.802,73 Euro (davon 40.802.73 Kreisanteil und 50.000 Euro Landeszuschuss), ein Krankentransportwagen Typ B Allrad für die 1. Sanitätsgruppe Arzt Heide für insgesamt 109.661.12 Euro (davon 49.661,12 Euro Kreisanteil und 60.000 Euro Landes-zuschuss), ein Krankentransportwagen Typ B für die 4. Sani-tätsgruppe Transport Brunsbüttel im Gesamtwert von 96,661,77 Euro (davon 46.661,77 Kreisanteil und 50.000 Euro Landeszuschuss), ein Sanitätsanhänger für die 1. Sanitäts-gruppe Arzt Heide für 10.000 Euro Kreisanteil sowie ein Gerä-tewagen Gefahrgut (GW-G) für den Löschzug Gefahrgut für 430.090,75 Euro (davon 270.090,75 Euro Kreisanteil und 160.000 Euro Feuerschutzsteuer).

    Der Kreisanteil für diese Fahrzeuge beträgt insgesamt 468.534,40 Euro bei einer Gesamtinvestitionssumme von 788.534,40 Euro.

    Der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen (rechts) übergibt die Schlüssel an die Katastrophenschutzeinheiten (v.l.): Karsten Marktscheffel (DRK-Katastrophenschutzbeauftragter), Klaus Boje (DRK Brunsbüttel), Bernd Fröhlich (Feuerwehrbereitschaft), Kai Saß (DRK Heide) sowie vom Löschzug-Gefahrengut Dithmarschen Tammo Thies, Kai Peters, Lars Böger und Stefan Wolff. Foto: Kreis Dithmarschen

    Der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen (rechts) übergibt die Schlüssel an die Katastrophenschutzeinheiten (v.l.): Karsten Marktscheffel (DRK-Katastrophenschutzbeauftragter), Klaus Boje (DRK Brunsbüttel), Bernd Fröhlich (Feuerwehrbereitschaft), Kai Saß (DRK Heide) sowie vom Löschzug-Gefahrengut Dithmarschen Tammo Thies, Kai Peters, Lars Böger und Stefan Wolff. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 26.06.2019

    Forschen, bewahren und pflegen: 16 Schulen erhalten Umweltpreis des Kreises Dithmarschen

    HEIDE. Ob für Energieberater*innen, die Pflege eines Schulgartens oder Experimente zum Thema Mikroplastik im Meer – 17 Projekte an 16 Dithmarscher Schulen erhielten am 26. Juni 2019 den Umweltpreis des Kreises Dithmarschen. Seit 1986 zeichnet jährlich der Umweltpreis die Kreativität und das nachhaltige Engagement der Schüler*innen aus. Landrat Stefan Mohrdieck verlieh die Preise. Außerdem erhielten fünf Dithmarscher Schulen im landesweiten Vergleich die Auszeichnung „Zukunftsschule.SH 2019“. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Foyer des Kreishauses stellten die Schüler*innen mit ihren Lehrer*innen die Projekte vor. Die Schautafeln zu den Vorhaben stehen bis zum 26. Juli 2019 im Kreishaus.

    Landrat Stefan Mohrdieck gratulierte den teilnehmenden Schulen: „Trotz voller Stundenpläne investieren die Schulen Zeit und Energie in ihre Umweltprojekte. Sie beweisen, wie vielfältig, wirksam und nachhaltig Umweltschutz bereits im eignen Umfeld sein kann. Damit sind sie eine Inspiration für uns alle.“

    Am Dithmarscher Umweltpreis nehmen im Klassenverbund oder als Arbeitsgemeinschaft die Klassenstufen 1 bis 13 der allgemein- und berufsbildenden Schulen teil.

    Die fünfköpfige Jury setzte sich 2019 zusammen aus Hans Detlef Petersen (stellvertretender Vorsitzender des Agrar- und Umweltausschusses des Dithmarscher Kreistages), Walter Denker (Kreisbeauftragter für Naturschutz bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Dithmarschen), Claudia von der Heyde (Schulrätin), Katrin Martens (Abfallwirtschaft Dithmarschen GmbH als Vertreterin für die Gemeinschaft der Sponsoren) und Dirk Berking (Kreisbeauftragter für Natur und Umwelterziehung an Schulen). Die Jury besuchte die Schulen am 6. und 7. Juni 2019, um die Projekte zu begutachten.

    „Die vorgestellten Projekte spiegeln wider, wie die aktuell in der Öffentlichkeit diskutierten Umweltthemen die Schülerinnen und Schüler bewegen. So setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Beispiel mit dem Insektensterben, Plastikmüll oder dem Klimawandel auseinander“, erklärte Michael Schöne, Koordinator des Umweltpreises und Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Dithmarschen.

    Umweltpreis 2019: Landrat Stefan Mohrdieck (links) und der stellvertretende Vorsitzende des Agrar- und Umweltausschusses Hans Detlef Petersen (rechts) gratulieren den Schüler*innen. Foto: Kreis Dithmarschen

    Umweltpreis 2019: Landrat Stefan Mohrdieck (links) und der stellvertretende Vorsitzende des Agrar- und Umweltausschusses Hans Detlef Petersen (rechts) gratulieren den Schüler*innen. Foto: Kreis Dithmarschen

    Neue Sponsoren, höhere Preisgelder

    Der Kreis der Sponsoren hat sich erweitert: Bisher unterstützen die Stadtwerke Heide GmbH, der Wasserverband Süderdithmarschen, der Wasserverband Norderdithmarschen, der Abwasserverband Dithmarschen sowie der Zweckverband Wasserwerk Wacken den Umweltpreis. Neben den langjähri-gen Förderern sind die Abfallwirtschaft Dithmarschen und die Stadtwerke Brunsbüttel hinzugekommen.

    Daher wurden dieses Jahr die Preisgelder für die ersten und zweiten Preise erhöht: Um 100 Euro beim ersten Preis (von 250 auf aktuell 350 Euro) und um 50 Euro beim zweiten Preis (von 150 Euro auf aktuell 200 Euro). Der Sonderpreis ist mit 100 Euro dotiert. Der Umweltpreis wird in drei Gewinnergruppen vergeben.

    Der "Markt der Möglichkeiten" im Foyer des Kreishauses. Foto: Kreis Dithmarschen

    Der "Markt der Möglichkeiten" im Foyer des Kreishauses. Foto: Kreis Dithmarschen

    Gruppe I: Klassenstufe 1 bis 4

    Über den ersten Platz in der Gruppe 1 freuen sich die Fief-Dörper-School in Süderhastedt und die Grundschule Am Klev Eddelak-Buchholz. Die Schüler*innen aus Süderhastedt gründeten eine Bienen-Arbeitsgemeinschaft und beschäftigten sich mit der Arbeit mit einem Bienenstock. Die Grundschule Am Klev Eddelak-Buchholz setzte sich mit dem Pflanzenanbau unter bestmöglichen klimatischen, energie- und wassersparenden Bedingungen auseinander. Den zweiten Platz teilen sich die Grund- und Gemeinschafsschule Klaus-Groth-Schule in Heide mit der eigenen und ressourcenschonenden Herstellung von Waschmittel und die Grundschule Schafstedt mit der Anlage einer Insektenwiese. Ebenfalls werden zwei Schulen mit dem Sonderpreis ausgezeichnet: Die Grundschule Wesseln wurde für das Anlegen eines Gemüse- und Kräuterbeetes sowie die Gestaltung eines insektenfreundlichen Pausenhofes ausgezeichnet. Die Boy-Lornsen-Grundschule überzeugte mit dem Projekt „Bodenforscher und Gartenbuddler“.

    Gruppe 2: Allgemeinbildende Schulen – Klassenstufe 5 bis 9

    Auf dem ersten Platz sind die Gemeinschaftsschule am Brut-kamp in Albersdorf und die Meldorfer Gelehrtenschule. Die Gemeinschaftsschule am Brutkamp wurde u. a. für die Nachpflanzungen des Schulwaldes sowie das aktive Einbe-ziehen des Schulgartens sowie des Gewächshauses in den Wahlpflichtunterricht geehrt. Die Meldorfer Naturfreunde überzeugten mit dem Projekt „Beteiligung an der Schulhofumgestaltung – Projektwoche zur Bepflanzung von Flächen des Schulgeländes September 2019“.

    Über den zweiten Platz freuen sich die Astrid-Lindgren-Schule in Meldorf mit der Pflege des seit 25 Jahren bestehenden Schulgartens sowie die Eider-Nordsee-Schule Gemeinschafts-schule des Schulverbandes in Wesselburen mit den Projekten „Kinderwattspiele“, „Energiechecker“ und „(K)ein Herz für Lebensmittel“.

    Der Kreis verleiht den Sonderpreis an vier Einrichtungen: Die Schule am Meer in Büsum erhält wegen der Nachhaltigkeit des Projektes „Mut zur Wildnis – Jede Blüte zählt“, der Kontinuität und der engagierten Öffentlichkeitsarbeit einen um 50 Euro erhöhten Sonderpreis von 150 Euro. Die Gemeinschafts-schule Meldorf überzeugte mit der Reaktivierung und Neuanlage eines Teichgeländes und Erweiterung des Obstbestan-des. Das Gymnasium Heide-Ost schaffte einen Wasserspender zur Vermeidung von Plastikmüll an. Auch die Friedrich-Elvers-Schule beschäftigte sich mit dem geringeren Verbrauch von Plastik.

    Gruppe 3: Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen – Klassenstufe 10 bis 13

    Über den ersten Platz freut sich die Schule am Meer in Büsum, die das Projekt „Meer Plastik frei – wir sind dabei“ initiierte: So wurde das „Ocean-clean-up“-Projekt in das Schulprogramm aufgenommen und es wurden Experimente zum Thema Mikroplastik gemacht. Auf dem zweiten Platz ist die Gemein-schaftsschule St. Michaelisdonn mit den Vorhaben „Schulgar-ten“, „Erneuerung des Schulteiches“ und der „iPad-Rallye“. Die Gemeinschaftsschule am Hamberg in Burg erhielt für das Projekt „Vogelschutz an unserer Schule – Verbesserung der Nistmöglichkeiten und des Futterangebots“ den Sonderpreis.

    Zukunftsschule.SH: Fünf Schulen erhalten Auszeichnung

    Außerdem wurde die Auszeichnung „Zukunftsschule.SH“ der gemeinsamen Initiative des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und des Ministeriums für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein an fünf Dithmarscher Schulen verliehen.

    In der Stufe I wurden ausgezeichnet: Die Grund- und Ge-meinschaftsschule St. Michaelisdonn für das Projekt „Schule online/E-Learning – Lernmanagement und Lernverwaltung“ sowie den Schulgarten und den Schulteich, die Eider-Nordsee-Schule für die Kinderwattspiele und das Projekt „Energiechecker“, die Grund- und Gemeinschaftsschule Tellingstedt für das Schulbiotop sowie die Präventionsarbeit (Gewalt, Sucht und Mobbing) und die Gemeinschaftsschule am Brutkamp Albersdorf für das Projekt „Steinzeit und Gegenwart – Ganz Nah“ und den Schulwald. In der Stufe 3 wur-de das Gymnasium Marne Europaschule für das Vorhaben „Ecotourism: Take reponsibility now! Erasmus+“ und das soziale Engagement geehrt.

    Thomas Riemann, Regionaldirektor für Dithmarschen bei der Sparkasse Westholstein, gratulierte den Teilnehmer*innen: „Euer Engagement ist beeindruckend. Damit gibt Ihr uns auch viele Impulse für nachhaltiges Handeln.“

    Die schleswig-holsteinischen Sparkassen sind seit vielen Jahren Partner der „Zukunftsschule.SH“ und stellen auch 2019 den Nachhaltigkeitspreis, der landesweit mit insgesamt 20.000 Euro dotiert ist, zur Verfügung.

    Zukunfsschule.SH 2019: Regionaldirektor Thomas Riemann (Mitte) sowie Dirk Berking (Kreisbeauftragter für Natur und Umwelt) und Hans Detlef Petersen (stellvertretender Vorsitzender des Agrar- und Umweltausschusses (beide hintere Reihe rechts) im Kreis der Gewinner*innen. Foto: Kreis Dithmarschen

    Zukunfsschule.SH 2019: Regionaldirektor Thomas Riemann (Mitte) sowie Dirk Berking (Kreisbeauftragter für Natur und Umwelt) und Hans Detlef Petersen (stellvertretender Vorsitzender des Agrar- und Umweltausschusses (beide hintere Reihe rechts) im Kreis der Gewinner*innen. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 25.06.2019

    Information nach § 20 Abs. 4 VOB/A über eine beabsichtigte Beschränkte Ausschreibung: Abbruch einer eingeschossigen Schulsporthalle in Heide

    weitere Informationen
  • 25.06.2019

    Kreis Dithmarschen begrüßt zehn Nebürger*innen

    HEIDE. Auf der Einbürgerungsfeier begrüßte Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs am 25. Juni 2019 zehn Neubürger*innen im Kreistagssitzungssaal und überreichte die Einbürgerungsurkunden.

    Die Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs beglückwünschte die neuen Staatsangehörigen: „Die Entscheidung zur Einbürgerung ist eine Angelegenheit des Herzens und Verstandes. Sicherlich war dies kein leichter Weg für Sie. Daher freue ich mich besonders, dass Sie diesen Schritt bewusst gegangen und sich für Deutschland entschieden haben.“

    Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde ist die Einbürgerung rechtlich wirksam. Neben der Einbürgerungsur-kunde erhielten die Neubürger*innen ein Exemplar des Grundgesetzes. Sie legten das feierliche Bekenntnis ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung war das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

    An der Einbürgerungsfeier nahmen teil: Raghda-Flori-Mirna Barakat, Zahra Darvishkhaki, Joanna Patrycja Iwaszkiewicz, Najeeb Ullah Rahimi, Samea Rassuli, Mohammad Javad Saeidi, Methal Saheb Mohamad, Nelvyn Tagoe sowie Aida und Nenad Vucetic. Die Eingebürgerten kommen aus den Herkunftsnationen Afghanistan, Ghana, Iran, Irak, Polen, Rumänien und Serbien.

    2018 freuten sich 105 Personen über die deutsche Staatsbür-gerschaft. In diesem Jahr wurden bisher 84 Menschen eingebürgert.


    Mehrstufiges Einbürgerungsverfahren

    Die Neubürger*innen mussten bestimmte Voraussetzungen erfüllen wie eine gewisse Mindestaufenthaltsdauer, ausrei-chende Deutschkenntnisse und eine eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts. Auch mussten die Antragsteller*innen einen Einbürgerungstest bestehen, in dem Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland abgefragt wurden.

    Für die Neubürger*innen war der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit je nach Herkunftsland unterschiedlich lang. Während einige nach der Antragsstellung relativ schnell alle Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllten, erhielten an-dere Personen vorab eine Einbürgerungszusicherung, mit der sie sich zur Ausbürgerung an die Botschaft ihres Heimatlandes wandten.

    Die Neubürger*innen können nun bei dem für sie zuständigen Einwohnermeldeamt ihren deutschen Pass beantragen.

    Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs (rechts) begrüßt die zehn Neubürger*innen (v.l.): Najeeb Ullah Rahimi, Methal Saheb Mohamad, Mohammad Javad Saeidi, Samea Rassuli, Nelvyn Tagoe, Joanna Patrycja Iwaszkiewicz, das Ehepaar Nenad und Aida Vucetic, Raghda-Flori-Mirna Barakat und Zahra Darvishkhaki. Foto: Kreis Dithmarschen

    Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs (rechts) begrüßt die zehn Neubürger*innen (v.l.): Najeeb Ullah Rahimi, Methal Saheb Mohamad, Mohammad Javad Saeidi, Samea Rassuli, Nelvyn Tagoe, Joanna Patrycja Iwaszkiewicz, das Ehepaar Nenad und Aida Vucetic, Raghda-Flori-Mirna Barakat und Zahra Darvishkhaki. Foto: Kreis Dithmarschen