Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Amtliche Bekanntmachungen

  • 14.06.2019

    Bekanntmachung 58/2019: Betriebsausflug der Kreisverwaltung Dithmarschen am 21.06.2019

    Bekanntmachungstext
  • 13.06.2019

    Familien-Nachmittag mit Spiel, Spaß und Tombola

    HEIDE. Familien können beim „Kinder(schutz)tag Nord“ am Samstag, 22. Juni 2019, in der Friedrich-Elvers-Schule, Friedrich-Elvers-Straße 14 in Heide, eine schöne Zeit verbringen. Der Aktionstag unter dem Motto „Freude und Glück“ startet um 15 Uhr und endet voraussichtlich 18 Uhr. Es gibt Spiel, Sport, Infos, eine Tombola und Leckeres. Veranstalter sind der Regionale Soziale Dienst, Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt des Kreises Dithmarschen und der Sozialraumpartner Leben(s)zeit gGmbH. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 19. Juni 2019 bei Anna Plähn, Leben(s)zeit gGmbH: Tel.: 0481/4213433, Mobil: 0176/15268403 oder E-Mail: a.plaehn@lebenszeitggmbh.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Das Angebot ist vielseitig: Ob Spiel, Sport oder Infos.

    So können Kinder zum Beispiel Zumba tanzen, am Kinderschminken teilnehmen oder sich bei der Hüpfburg austoben. Für alle Gäste gibt es eine kostenlose Tombola mit attraktiven Preisen – keine*r geht leer aus. Daneben werden zahlreiche Infos angeboten: Vertreten sind Petra Hinz vom Verein „Zahnpflege Dithmarschen“, der Kinderschutzbund Heide, das Frauenhaus Dithmarschen, die stationäre Jugendhilfe und Wohngemeinschaft IUVO Krumstedt, das BB Sports-Kampfkunstzentrum Albersdorf zum Thema Mobbing und die AWO „Hilfen über Tag und Nacht“ Heide. Auch kommt der Therapiehund Wilma der Trainings-Werkstatt Heinrich zu Besuch. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Gäste sollen bitte Hallenschuhe oder ABS-Socken mitbringen.

    „Die positive Resonanz im vergangenen Jahr hat uns motiviert, auch in diesem Jahr wieder einen Kinder(schutz)tag anzubieten. Wir freuen uns auf zahlreiche kleine und auch große Gäste“, sagt Ute Thomsen, Regionalteamleitung Nord im Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt.

    Freuen sich auf viele Anmeldungen zum »Freude-und-Glück-Tag« (v. l.): Ute Thomsen vom Kreis Dithmarschen und Anna Plähn von der Leben(s)zeit gGmbH. Foto: Kreis Dithmarschen

    Freuen sich auf viele Anmeldungen zum »Freude-und-Glück-Tag« (v. l.): Ute Thomsen vom Kreis Dithmarschen und Anna Plähn von der Leben(s)zeit gGmbH. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 12.06.2019

    Sonderausstellung im Dithmarscher Landesmuseum: "Irmgard Nieper-Wachs (1884 - 1972) - Stationen einer Künstlerin"

    MELDORF. Irmgard Nieper-Wachs (1884 – 1972) ist eine Künstlerin, die erst in jüngster Zeit wiederentdeckt wurde und aktuell landesweit ausgestellt wird. Das Dithmarscher Landesmuseum widmet sich ihrem facettenreichen Werk in einer Einzelausstellung. Die in Goslar geborene Künstlerin hat auch eine persönliche Beziehung zu Dithmarschen: Sie lebte einige Jahre in Meldorf. Ihr Ehemann Dr. Otto Wachs (1874 – 1941) war von 1911 bis 1919 Landrat von Süderdithmarschen. Museumsleiterin Dr. Jutta Müller stellt zur Eröffnung der Sonderausstellung „Irmgard Nieper-Wachs (1884 – 1972) – Stationen einer Künstlerin“ am Donnerstag, 20. Juni 2019, um 19 Uhr im Landesmuseum, Bütjestraße 2 bis 4 in Meldorf, das Leben und Werk der Künstlerin vor. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei. Bis zum 25. August 2019 läuft die Schau.

    Mit rund 70 Leihgaben überwiegend aus Privatbesitz ist die Ausstellung ausgestattet. Die Schau basiert auf der 2017/18 im Künstlermuseum Heikendorf gezeigten Präsentation der Künstlerin. Sie zeigt Bilder und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, erstmals Irmgard Nieper-Wachs auszustellen. Ihre Bilder sind eine Entdeckung. In ihnen zeigt sich das große Talent der Künstlerin“, sagt die Museumsleitern Dr. Müller.

    Anleger Seegarten (Kiel), Öl/Leinwand, 1929, Privatbesitz Foto: Ursula M. L. Baldrich

    Anleger Seegarten (Kiel), Öl/Leinwand, 1929, Privatbesitz Foto: Ursula M. L. Baldrich

    Stationen einer Künstlerin

    Irmgard Nieper-Wachs wies ein facettenreiches Werk auf: Zu Beginn malte sie naturalistisch anmutende Porträts und Figurenbilder sowie Landschaftsbilder und Seestücke wie „Sturm vor Helgoland“ von 1908. Mit der Zeit entwickelte sie einen spätimpressionistischen Stil und später malte sie e-pressionistisch. Zu ihren bevorzugten Motiven zählten Landschaften und Porträts.

    Geboren 1884 in Goslar im Harz, entschied sich Irmgard Nieper bereits früh als Künstlerin zu arbeiten und wurde dabei von ihren Eltern gefördert. Sie studierte in London. Mit 22 Jahren heiratete sie den Juristen Otto Julius Wachs aus Hanerau und gründete eine Familie. Als Landratsgattin lebte Irmgard Nieper-Wachs auf Helgoland, im alten Land und schließlich von 1911 bis 1919 in Meldorf. Der bürgerlich-konservative Jurist Otto Wachs verließ fluchtartig seinen Posten als Landrat in Meldorf aufgrund der politischen Umwälzungen nach dem Ersten Weltkrieg: Nach dem Ende der Monarchie wurden zum Beispiel Bauer- und Arbeiterräte in Süderdithmarschen eingerichtet, die dem Landrat misstrauten. Die Familie zog nach Kiel. Nach der Trennung von ihrem Mann im Jahr 1929 widmete sich Irmgard Nieper-Wachs wieder mehr der Kunst. Ab 1935 lebte sie für viele Jahre zurückgezogen am Hanerauer Wald im selbst gebauten Holzhaus „Hof Batz“. Die letzten neun Lebensjahre verbrachte sie bei einer ihrer Töchter in Murnau, wo sie 1972 auch gestorben ist.

    Irmgard Nieper-Wachs, um 1910 Foto: Ursula M. L. Baldrich

    Irmgard Nieper-Wachs, um 1910 Foto: Ursula M. L. Baldrich

    Begleitprogramm

    Interessierte können auf den Führungen mit Dr. Jutta Müller Hintergründe über Irmgard Nieper-Wachs erfahren am Donnerstag, 27. Juni 2019, um 19 Uhr exklusiv für Mitglieder des Freundeskreises DLM e.V. (um Anmeldung wird gebeten) sowie am Sonntag, 11. August 2019, um 11.30 Uhr für Besu-cher*innen (ohne Anmeldung, 5 Euro Eintritt).

    Zur Finissage am Sonntag, 25. August 2019, um 16 Uhr im Landesmuseum liest der Autor Heiner Egge aus seinem Romanmanuskript: „Wenn anwesend, lasse ich mich sehen. – Das Leben der Malerin Irmgard Nieper-Wachs.“ (Eintritt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro).

  • 12.06.2019

    Bekanntmachung 57/2019: Auslegung der Unterlagen zu den geplanten Landschaftsschutzgebieten »Broklandsau-Niederung«, »Geestlandschaft bei Bargenstedt«, »Hohe Geest um Immenstedt«, »Kliffplateau«, »Nordergeest«, »Riesewohld« und »Rüsdorfer Moor« verschoben

    Bekanntmachungstext
  • 06.06.2019

    Bekanntmachung 54/2019: Vorzeitige Besitzeinweisung (Flurstück 13, Flur 9, Gemarkung Nordermeldorf, Größe in m² 9.436 m² (benötigt: 32 m²), eingetragen im Grundbuch von Nordermeldorf Blatt 657, eingetragener Eigentümer: Kai Thomsen, Ahrensburg)

    Bekanntmachungstext
  • 05.06.2019

    Bekanntmachung 56/2019: Sitzung des Agrar- und Umweltausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 05.06.2019

    Dithmarschen feiert zehn Jahre Weltnaturerbe Wattenmeer: Watt feiern, Zusammenhalt pflegen

    HEIDE. Ob eine Wattrallye in Büsum oder Radtour im Speicherkoog – Dithmarschen begeht zehn Jahre Weltnaturerbe Wattenmeer mit den Jubiläumsfeiern in Meldorf sowie im Speicherkoog (25. Juni 2019) und in Büsum (26. Juni 2019).

    Vor zehn Jahren erhielt das Wattenmeer die höchste internationale Auszeichnung für einen Naturraum: den Status Weltnaturerbe. Am 26. Juni 2009 hat das Welterbekomitee der UNESCO das Wattenmeer der Niederlande, Niedersachsens und Schleswig-Holsteins als Naturlandschaft von außergewöhnlichem universellen Wert in die Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen. 2011 wurde das Gebiet um das hamburgische und 2014 um das dänische Wattenmeer erweitert.

    Stefan Mohrdieck, Landrat und Vorsitzender des Nationalparkkuratoriums Dithmarschen, sagte: „Die Ernennung des Wattenmeers als Weltnaturerbe hat die öffentliche und internationale Wahrnehmung für das Schöne und Schützenswerte des Wattenmeers noch mehr geschärft. Auch ließ die Ernennung die Regionen in Dänemark, den Niederlanden und Deutschland stärker zusammenwachsen.“

    Dithmarschen-Tourismus-Geschäftsführer Helge Haalck fügte hinzu: „Das Wattenmeer besitzt eine große Anziehungskraft für die Gäste. Der Status Weltnaturerbe fördert gezielt den nachhaltigen Tourismus.“

    Das Jubiläum feiert die gesamte Wattenmeerküste in Dänemark, Deutschland und in den Niederlanden. Ein Höhepunkt ist die Fahrradtour „One Wadden Sea, Two Wheels, Three Countries“ durch alle Regionen des Weltnaturerbe Wattenmeers, die unter anderem auch Station in Meldorf und Büsum macht. Ziel ist der Welterlebnismarkt am 30. Juni 2019 in Wilhelmshaven.

    Auch Dithmarschen beteiligt sich an den Feierlichkeiten: Die Stadt Meldorf und die Gemeinde Büsum veranstalten im Rahmen der Radtour am 25. und 26. Juni 2019 jeweils eine Weltnaturerbe-Jubiläumsfeier. Sie werden von Partnern vor Ort, Dithmarschen Tourismus, und dem Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein unterstützt.

    Dithmarschen-Tourismus-Geschäftsführer Helge Haalck lobte die gute Zusammenarbeit und Kreativität bei der Umsetzung der Feiern: „Ganz herzlich danke ich allen Mitwirkenden, die an der Organisation und Umsetzung beteiligt sind. Sie schaffen ein Sommer-Highlight für Einheimische und Gäste.“

    Feiern zehn Jahre Weltnaturerbe Wattenmeer im Rahmen der internationalen Radtour »One Wadden Sea, Two Wheels, Three Countries« (v. l.): Leonie Ann-Sophie Struve (Projektmanagement Qualität & Qualifizierung, Dithmarschen Tourismus e.V.), Dorthe Jacobs (Veranstaltungsmanagement Büsum), Joachim Böhe (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Meldorf), Helge Haalck (Geschäftsführer von Dithmarschen Tourismus e.V.), Hildegunde Reineke (Verein Region Meldorf aktiv), Landrat Stefan Mohrdieck und Dr. Hendrik Brunckhorst (Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein). Foto: Kreis Dithmarschen

    Feiern zehn Jahre Weltnaturerbe Wattenmeer im Rahmen der internationalen Radtour »One Wadden Sea, Two Wheels, Three Countries« (v. l.): Leonie Ann-Sophie Struve (Projektmanagement Qualität & Qualifizierung, Dithmarschen Tourismus e.V.), Dorthe Jacobs (Veranstaltungsmanagement Büsum), Joachim Böhe (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Meldorf), Helge Haalck (Geschäftsführer von Dithmarschen Tourismus e.V.), Hildegunde Reineke (Verein Region Meldorf aktiv), Landrat Stefan Mohrdieck und Dr. Hendrik Brunckhorst (Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein). Foto: Kreis Dithmarschen


    Meldorf und Büsum feiern das Geburtstagskind

    Vielfältig und familienfreundlich begehen die Gemeinde Büsum und die Stadt Meldorf das zehnjährige Jubiläum des Weltnaturerbes Wattenmeer mit Unterstützung von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfer*innen vor Ort. Auf den Weltnaturerbefesten gibt es Musik, Kulinarisches, Unterhaltung und Informatives. Vor allem bietet sich für die Gäste die Gelegenheit, das Watt und die Landschaft zu erkunden.

    Meldorf feiert am Dienstag, 25. Juni 2019 von 11 bis circa 18.30 Uhr den runden Geburtstag des Weltnaturerbes Wattenmeer sowohl in der Domstadt als auch im Speicherkoog. Bürgermeisterin Anke Cornelius-Heide und Dr. Gerd Meurs-Scher, Leiter des Fachbereichs Bildung und des Multimar Wattforums, eröffnen das Weltnaturerbefest auf dem Meldorfer Rathausplatz, Zingelstraße 2. Zunächst begrüßt der Schulchor und die Filiharmonie der Grundschule Meldorf, Nationalpark-Schule, die aus Tönning kommende Fahrradgruppe der Tour „One Wadden Sea, Two Wheels, Three Countries“. Die Sänger*innen geben unter anderem das zum Wattenmeer-Jubiläum selbst geschriebene Lied „Watt-bewerb“ zum Besten. Der Fahrradgottesdienst ist um 14 Uhr an der St.-Johannes-Kirche. Im Anschluss geht es für die Teilnehmer*innen der Radtour weiter in den Speicherkoog zur NABU Nationalparkstation Wattwurm, Hafenstraße 2. Interessierte können sich der Fahrradgruppe anschließen. Am Ziel erläutern Junior-Ranger*innen der Gesamtschule Meldorf, Nationalpark-Schule, den Besucher*innen Wissenswertes über das Watt. Für die Besucher*innen des Festes in der Domstadt startet ab 14.30 Uhr das Bühnenprogramm „10 Jahre – Watt’n Meer“ mit Szenen und Musik von der Nordseeküste mit den WattLiteraten und dem Folk-Musiker Henning Gußmann. Ab 17 Uhr wird das Gitarrenduo FRoH die Gäste mit Oldies und Evergreens unterhalten.

    Büsum begeht am Mittwoch, 26. Juni 2019, von 11 bis circa 22 Uhr die Geburtstagsfeier. Das Weltnaturerbefest beginnt mit der Kinderzeit am Hauptstand mit einer Andacht. Junge Gäste können bei der Wattrallye mitmachen und sich u.a. am Gummistiefel-Weitwurf beteiligen oder erforschen, was ins Watt gehört. Auch gibt es für die Kinder und Jugendlichen eine Wattführung. Der Mini-Maxi-Club verlegt an diesem Tag sein Programm nach draußen auf die Watt-Tribüne, wo die Kinder wie gewohnt basteln, malen und auch Buttons herstellen können. Außerdem wird im Watt'n Hus ein Vortrag der Gästelotsen über die Gezeiten angeboten und die Schule am Meer, Plietsche-LÜÜD Preisträger 2018, stellt zum Thema „Schluss mit Plastik“ aus.

    Die offizielle Eröffnung ist um 13 Uhr auf der Watt-Tribüne mit Landrat Stefan Mohrdieck, Dr. Detlef Hansen (Leiter der Nationalparkverwaltung), Olaf Raffel (Geschäftsführer der Tourismus Marketing Service GmbH) und Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje. Die Besucher*innen können beim Wattenlaufen mit Musik mit dem Büsumer Kurorchester und dem Wattpräsidenten auf dem Meeresboden spazieren gehen und dabei tanzen, singen und Spiele spielen. Auch gibt es auf der Watt’n Insel in der Familienlagune Perlebucht zahlreiche Aktionen und Spiele. So wird zum Beispiel eine Wattwanderung mit Plankton- und Krabbenfischen sowie Planktonmikroskopie angeboten. Kreative können Sandkleister-Bilder gestalten mit Muscheln und Strandsand. Zum Ausklang steht ab 18 Uhr „Chillen am Nationalpark Wattenmeer“ an sowie Stockbrotgrillen. Der Geburtstag endet mit einer Abschlussandacht.

    UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Foto: LKN S-H/Stock

    UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Foto: LKN S-H/Stock

    Das Feiern kann weitergehen

    Gemeinden, Städte und Ämter haben die Möglichkeit, sich das ganze Jahr über mit weiteren Aktionen am zehnjährigen Jubiläum Weltnaturerbe zu beteiligen. Ansprechpartnerin beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein ist Silke Ahlborn (E-Mail: Silke.Ahlborn@lkn.landsh.de.).

    Der aktuelle Veranstaltungsplan für Schleswig-Holstein wird laufend ergänzt und ist unter folgendem Link einsehbar: https://www.nationalpark-wattenmeer.de/sh/misc/veranstaltungen-im-themenjahr/4615.

  • 05.06.2019

    Bekanntmachung 55/2019: Sitzung des Wirtschaftsausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 04.06.2019

    Dithmarschens Kreispräsidentin fordert Mandatsniederlegung von AfD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Mario Reschke

    KREIS DITHMARSCHEN. Vor Eintritt in die Tagesordnung der heutigen Hauptausschusssitzung des Dithmarscher Kreistags (04.06.2019) hat Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs aus aktuellem Anlass das Wort ergriffen. In Anbetracht des von ihr als menschenverachtend bezeichneten Facebook-Posts vom AfD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Mario Reschke zum gewaltsamen Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke fordert die Kreispräsidentin Herrn Reschke in Abstimmung mit allen Fraktionsvorsitzenden im Dithmarscher Kreistag, ausgenommen die AfD, auf, sein Mandat als Kreistagsabgeordneter niederzulegen. Sein Verhalten schade dem Kreis Dithmarschen insgesamt und sei in keinster Weise dem eines Mitglieds des Dithmarscher Kreistags würdig, so die Kreispräsidentin.

  • 04.06.2019

    Bekanntmachung 53/2019: Unterhaltsvorschusskasse am 12. Juni 2019 geschlossen

    Bekanntmachungstext
  • 03.06.2019

    Dankeschön für Klimaschutz-Engagement

    HEIDE. Für ihren Einsatz im Bildungsprojekt „Plietsch fürs Klima“ würdigten die Schul- und Kita-Träger sowie Landrat Stefan Mohrdieck Lehrkräfte, Erzieher*innen sowie Kita- und Schulleitungen am 3. Juni 2019 im Kreishaus in Heide.

    Landrat Mohrdieck sagte: „Ganz herzlich danke ich Ihnen im Namen des Kreises und des Projektes für Ihren Einsatz. Mit Fantasie und Begeisterung füllen die Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher das Projekt erst mit Leben. Sie organisieren nicht nur Aktionen und tauschen sich mit anderen Bildungseinrichtungen aus. Sie hören den Kindern und Jugendlichen zu und setzen sich mit ihren Sorgen und Ideen rund um Klima- und Umweltschutz auseinander.“ Außerdem fügte er hinzu: „Auch danke ich sehr den Trägern, die ihre Einrichtungen mit der Prämie unterstützen. Ich danke allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Denkanstöße. Schließlich können wir alle im Alltag mehr dazu beitragen, das Klima und die Umwelt zu schützen – besonders auch für die Zukunft unserer Kinder.“

    Außerdem sprach Dr. Dietmar Fahnert den Projektteilnehmenden im Namen des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung seinen Dank aus: „Ihre Arbeit vermittelt Wirksamkeit, Handlungsansätze und eine Haltung. Sie sind Wegbereiterinnen und Wegbereiter für eine nachhaltige Entwicklung in Schleswig-Holstein.“ Die Lehrerinnen und Projektkoordinatorinnen Annika Rosenmeier (Eider-Nordsee-Schule) und Jenni Achilles (Schulen am Moor) schilderten ihre Erfahrungen mit dem Vorhaben. Sie betonten, wie gut die Aktionen bei den Kindern und Jugendlichen ankommen, ihr Umweltbewusstsein schärfen und ihre Kreativität anregen würden. Expeditionsleiter und Naturfotograf Sven Achtermann hielt den Vortrag „Eisbären in Not - Was ist dran am Klimawandel?“. Im Anschluss an die offizielle Veranstaltung konnte das Energiemobil Schleswig-Holstein erforscht werden.


    Praktisch und selbstwirksam für den Klimaschutz

    34 Bildungseinrichtungen von der Kindertageseinrichtung bis zum Gymnasium sowie viele engagierte Erzieher*innen und Lehrkräfte sind im Kooperationsprojekt „Plietsch fürs Klima“ aktiv. Insgesamt über 200 Aktionen setzten sie 2018 an den Schulen und in den Kindertagesstätten um. Dabei wurden sie vom Klimaschutzmanagement des Kreises Dithmarschen Daniel Weinreich und Anna Reinker begleitet. Mit insgesamt rund 23.000 Euro für 2018 unterstützten die Bildungsträger die Aktivitäten an ihren Schulen und Kitas.

    Jede Einrichtung ist frei in ihrer Projektwahl: Zum Beispiel wur-den Energieteams und Arbeitsgemeinschaften gegründet oder Klassenbeauftragte für das Energiesparen eingesetzt. Außerdem wurden Energierundgänge ins Leben gerufen, die aufzeigen, wo Heiz- und Stromkosten gespart werden können. Ebenfalls wurden Projekttage organisiert oder auch Ernährungs- und Abfallaktionen initiiert.

    Viele Projekte erzielten eine besonders nachhaltige Wirkung: Die Bildungseinrichtungen knüpften untereinander Netzwerke und bezogen zum Teil auch die Eltern mit ein.

    „Ob in der Kita, an der Schule oder Zuhause – die Vorhaben zeigen, bereits mit kleinen Schritten hat jeder von uns die Möglichkeit, etwas für das Klima zu tun“, sagte Daniel Wein-reich vom Klimaschutzmanagement „Plietsch fürs Klima“.

    Bis Ende Juni 2019 gibt es neben der gemeinsamen Würdigung individuelle Prämierungen an den einzelnen Bildungseinrichtungen.

    Landrat Stefan Mohrdieck sowie Anna Reinker und Daniel Weinreich im Kreis der ausgezeichneten Projektteilnehmer*innen und Träger. Foto: Kreis Dithmarschen

    Landrat Stefan Mohrdieck sowie Anna Reinker und Daniel Weinreich im Kreis der ausgezeichneten Projektteilnehmer*innen und Träger. Foto: Kreis Dithmarschen

     

    Teilnehmende Bildungseinrichtungen

    Folgende Einrichtungen nehmen am Projekt „Plietsch fürs Klima“ teil:

    Kindertageseinrichtungen
    Kita Löwenherz
    Kindertagesstätte Löwenzahn
    Kindertagesstätte Spatzennest
    Kindergarten Wichtelhaus
    Watt’n Kindergarten und Familienzentrum Süderdeich

    Grundschulen
    Eiderschule Dellstedt/Pahlen (Standort Pahlen)
    Eiderschule Dellstedt/Pahlen (Standort Dellstedt)
    Grundschule Bargenstedt-Schafstedt (Standort Schafstedt)
    Grundschule Bargenstedt-Schafstedt (Standort Bargenstedt)
    Grundschule Hennstedt
    Grundschule Wesselburen (Standort Wesselburen)
    Klaus-Groth-Schule Heide
    Schule am Meer
    Schulen am Moor (Standort Süderholm)
    Schule am Moor (Standort Ostrohe)
    Wulf-Isebrand-Schule Grundschule Albersdorf-Bunsoh (Standort Bunsoh)
    Wulf-Isebrand-Schule Grundschule Albersdorf-Bunsoh (Standort Albersdorf)

    Förderzentren
    Friedrich-Elvers-Schule (Standort Heide)
    Friedrich-Elvers-Schule (Standort Wesselburen)
    Friedrich-Elvers-Schule (Standort Hennstedt)
    Förderzentrum Süderdithmarschen, Außenstelle Albersdorf
    Förderzentrum Süderdithmarschen, Hauptstelle Meldorf

    Gemeinschaftsschulen
    Eider-Nordsee-Schule Hennstedt/Wesselburen (Standort Wesselburen)
    Eider-Nordsee-Schule Hennstedt/Wesselburen (Standort Hennstedt)
    Gemeinschaftsschule Heide-Ost
    Klaus-Groth-Schule Heide
    Schule am Meer

    Gymnasien
    Gymnasium Heide-Ost
    Gymnasium Marne Europaschule
    Meldorfer Gelehrtenschule
    Schule am Meer
    Werner-Heisenberg-Gymnasium

    Berufsbildungszentren
    BerufsBildungsZentrum Dithmarschen (BBZ), Standort Heide
    BerufsBildungsZentrum Dithmarschen (BBZ), Standort Meldorf


    „Plietsch fürs Klima“

    Seit April 2017 unterstützt „Plietsch fürs Klima“ Schulen und Kindertageseinrichtungen bei ihrem Einsatz, Ressourcen zu sparen und das Klima zu schützen. Entstanden ist das Projekt „Plietsch fürs Klima“ aus dem Handlungsfeld Bildung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes des Kreises Dithmarschen. In seinem im Jahr 2013 aufgelegten Integrierten Klimaschutzkonzept hat der Kreis Dithmarschen das Ziel „Klimaneutralität in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität bis zum Jahr 2030“ formuliert.

    Das Projekt wird von April 2017 bis März 2021 betreut, danach sollen die Aktivitäten für und mit den Kindern und Jugendlichen eigenständig fortgeführt werden. Gefördert wird „Plietsch fürs Klima“ zu 90 Prozent im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Mit der Nationalen Klimaschutz-initiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.

    Bei weiteren Fragen steht das Klimaschutzmanagement für Bildung des Kreises Dithmarschen zur Verfügung: Daniel Weinreich (Tel.: 0481/97-1377) und Anna Reinker (0481/97-1431); E-Mail: plietschfuersklima@dithmarschen.de.

    Weitere Informationen zu „Plietsch fürs Klima“ gibt es auf der Internetseite www.dithmarschen.de unter dem Link „Informationen beschaffen - Energie und Klimaschutz“.

  • 31.05.2019

    Bekanntmachung 52/2019: Anmeldung zur Jägerprüfung Juli 2019

    Bekanntmachungstext
  • 28.05.2019

    Bekanntmachung 51/2019: Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport

    Bekanntmachungstext
  • 28.05.2019

    Fielmann AG stiftet dem Dithmarscher Landesmuseum Gemälde von Ottilie Reylaender

    MELDORF. Die Fielmann AG stiftet dem Dithmarscher Landesmuseum ein Ölgemälde der Malerin und Wesselburener Ehrenbürgerin Ottilie Reylaender (1882 – 1965). Sie gilt als eine Wegbereiterin der frühen Moderne. Der Heider Fielmann-Filialleiter Michael Brohmann überreichte das Bild an die Museumsleiterin Dr. Jutta Müller und den stellvertretenden Kreispräsidenten Norbert Zimmermann.

    Die Fielmann AG erwarb das Gemälde auf einer Auktion in Bremen. Für das Museum wurde das Werk neu gerahmt und restauriert. Das Bild zeigt die Schwester von Ottilie Reylaender, Frau Dr. Waaser. Auf der Rückseite des Porträts ist ein Akt gemalt. Es ist das erste Werk der Künstlerin im Besitz des Dithmarscher Landesmuseums. Zuletzt präsentierte das Museum Ottilie Reylaender 2015 in einer großen Einzelausstellung.

    Museumsleiterin Dr. Jutta Müller freut sich sehr über den Neuerwerb: „Wieder einmal hat die Fielmann AG guten Kunst-Spürsinn bewiesen: Das Porträt der Künstlerin Ottilie Reylaender ist ein wunderbares Geschenk für unsere Sammlung.“

    Der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann bedankte sich: „Diese seit Jahren bestehende ergiebige Kooperation zwischen der Fielmann AG und dem Museum hat bereits wertvolle Kunst- und Kulturgüter nach Dithmarschen gebracht.“


    Ottilie Reylaender (1882-1965)

    Ottilie Reylaender gilt als eine Wegbereiterin der frühen Moderne in Deutschland. Ihr Leben führte sie nach Worpswede, Paris, Italien, Mexico und Berlin. Zu ihrem vielseitigen Werk zählen Landschaften ihrer norddeutschen Heimat und der von ihr bereisten Länder, Mädchen- und Frauenporträts und Alltagszenen des mexikanischen und norddeutschen Landlebens.

    Ottilie Reylaender wurde am 19. Oktober 1882 in Wesselburen geboren und wuchs in einer Beamtenfamilie auf. Im Sommer 1898 geht sie beim Maler Fritz Mackensen, dem Gründer der Worpsweder Künstlerkolonie, in die Lehre. Die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in Worpswede entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts zum kreativen Zentrum von Künstler*innen des Impressionismus und Expressionismus. Ottilie Reylaender gehört neben Paula Modersohn-Becker zu den wichtigsten Worpsweder Malerinnen der zweiten Künstlergeneration. Ihr Frühwerk bis 1910 orientierte sich vor allem an den Kunstrichtungen, die um 1900 die Malerei in Worpswede prägten. Sie lernte auf ihren Reisen nach Paris und Rom weitere zeitgenössische Stile kennen. Mit ihren tiefgründigen Bildnissen und den stark farbigen Landschaften hatte die Malerin nach 1900 erste Erfolge. Ottilie Reylaender reiste 1910 nach Mexico, wo sie 17 Jahre lebte und arbeitete. Inspiration war für sie die Landschaft und Kultur des Landes. 1927 kehrte Ottilie Reylaender nach Deutschland zurück und lebte die meiste Zeit in Berlin. Sie heiratete 1929 den Pädagogen Traugott Böhme und gründete die private Malschule „Das Atelier im Freien“. Sie lebte bis zu ihrem Tod am 29. März 1965 in Berlin.

    Dank der Fielmann AG befindet sich nun ein Gemälde der Wesselburener Künstlerin Ottilie Reylaender im Besitz des Dithmarscher Landesmuseums(v. l.): Fielmann-Filialleiter Michael Brohmann, Museumsleiterin Dr. Jutta Müller und der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann Foto: Kreis Dithmarschen

    Dank der Fielmann AG befindet sich nun ein Gemälde der Wesselburener Künstlerin Ottilie Reylaender im Besitz des Dithmarscher Landesmuseums(v. l.): Fielmann-Filialleiter Michael Brohmann, Museumsleiterin Dr. Jutta Müller und der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann Foto: Kreis Dithmarschen


    Fielmann AG spendet Kunst und Kultur

    Seit mehreren Jahren unterstützt die Fielmann AG das Dithmarscher Landesmuseum mit Ankäufen wie zuletzt im Dezember 2018 mit dem Gemälde „Winterlandschaft“ von Adolf von Horsten. Weitere Schenkungen sind zum Beispiel die Negativ-Glasplatten des Fotografen Thomas Backens (1859 bis 1925), der Dithmarscher Renaissanceschrank aus dem 17. Jahrhundert, Modelle und Skizzen der Skulptur „Zeitmaschine“ von Dieter Koswig und Porträts der Familie des Königlich Dänischen Kanzleirates Hansen aus dem 18. Jahrhundert.

    Fielmann fördert Stadt- und Heimatmuseen, Kreis- und Stadtarchive, Geschichts- und Fördervereine regionaler Sammlungen sowie Kulturinstitutionen unterschiedlichster Art und viel-fältigster Ausrichtung in Schleswig-Holstein. Dabei stiftet die Fielmann AG ausgewählte Exponate und ermöglicht Restaurierungen. Auch berät die Fielmann AG kleine, ehrenamtlich geführte Heimatmuseen in Zusammenarbeit mit dem Muse-umsverband. Deutschlandweit unterstützt die Fielmann AG über 200 Museen, davon rund 100 in Schleswig-Holstein.

  • 28.05.2019

    Puppentheater für junge Klimaschützer*innen: "Der König und sein Daumen"

    MARNE. Das Umweltbildungsprojekt „Plietsch fürs Klima“ hob den Vorhang für das Kindertheater Papiermond von Adrien Megners aus Köln. Gespielt wurde das Klimaschutz-Puppentheater „Der König und sein Daumen“ am 28. Mai 2019 an der Europaschule Gymnasium Marne.

    Rund 60 Kinder zwischen vier bis sechs Jahren wurden eingeladen. Sie kamen aus dem Kindergarten Wichtelhaus, der Kita Löwenherz und der Kindertagesstätte Löwenzahn. Unter dem Motto „Jetzt geht’s los, wir sind nicht mehr aufzuhalten! Jetzt geht’s los, wir schützen unsere Welt!“ erlebten die Gäste, dass unsere alltäglichen Lebensbereiche in engem Zusammenhang mit dem Klimaschutz stehen. „Unterhaltsam lernen die Kinder, dass sie bereits mit kleinen Taten viel zum Klimaschutz und für eine lebenswerte Zukunft beitragen können“, sagt Daniel Weinreich, Klimaschutzmanager für Bildung.

    Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr mit dem Mitmachtheater „Jan Hinnerk und das Klimaversprechen“ im De-zember 2018 an der Klaus-Groth-Schule in Heide, wird nun ein Stück im Dithmarscher Süden aufgeführt. „Diese Erlebnisse wollen wir möglichst vielen Kindern in Dithmarschen er-möglichen. Ganz herzlich danke ich unseren Projektpartnern und dem Gymnasium Marne, das uns seine Räume für das Theater zur Verfügung stellt“, so Anna Reinker, Klimaschutzmanagerin für Bildung.

    Weitere Termine für das Mitmach- und Puppentheater sind in Planung.

    Immer dem „grünen“ Daumen nach

    Adrien Megners vom Kindertheater Papiermond aus Köln führte das Puppentheater “Der König und sein Daumen“ auf. Das Stück beruht auf dem Handbuch für Erzieher*innen „Klei-ner Daumen - große Wirkung. Klimaschutz im Kindergarten“ des NaturGuts Ophoven in Leverkusen.

    Die jungen Zuschauer*innen erlebten im Figurentheaterstück einen besonderen Tag im Leben des Königs. Der Daumen des Königs meldet sich zu Wort. Von nun an ist der König nicht mehr allein. Aber der Daumen regt mit seinen Fragen zum Nachdenken an: Muss der König wirklich immer Ananassaft trinken, obwohl in seinem Garten viele Apfelbäume stehen? Kann ein kaputtes Radio nicht auch repariert werden? So beginnt der König gemeinsam mit dem Daumen seinen Alltag mit anderen Augen zu betrachten und erfährt, dass Klimaschutz kinderleicht ist und zusammen jede Menge Spaß macht.

    Das Kindertheater Papiermond von Adrien Megners aus Köln. spielte das Klimaschutz-Puppentheater »Der König und sein Daumen« an der Europaschule Gymnasium Marne für Kita-Kinder. Foto: Kreis Dithmarschen

    Das Kindertheater Papiermond von Adrien Megners aus Köln. spielte das Klimaschutz-Puppentheater »Der König und sein Daumen« an der Europaschule Gymnasium Marne für Kita-Kinder. Foto: Kreis Dithmarschen

    „Plietsch fürs Klima“

    Kinder und Jugendliche können das Klima schützen. Alltäglich gehen sie im Kindergarten oder der Schule mit Strom und Wärme, Abfall oder Nahrung um. Dabei verinnerlichen sie frühzeitig, nachhaltig mit unserer Umwelt umzugehen.

    Dies möchte das Projekt „Plietsch fürs Klima“ fördern: Vom Kindergarten über die Grundschule und weiterführende Schulen bis hin zum Berufsbildungszentrum engagieren sich aktuell 34 teilnehmende Bildungseinrichtungen für den aktiven Klimaschutz in Dithmarschen. Unterstützt werden sie durch eine Prämie ihres Trägers. Das Klimaschutzmanagement für Bildung des Kreises Dithmarschen (Daniel Weinreich und Anna Reinker) steht den Kindertagesstätten und Schulen dabei als Projektinitiator beratend zur Seite. Seit Frühjahr 2017 läuft das vom Bund geförderte Vorhaben. Entstanden ist das Projekt aus dem Handlungsfeld Bildung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes des Kreises Dithmarschen. In seinem im Jahr 2013 aufgelegten Integrierten Klimaschutzkonzept hat der Kreis Dithmarschen das Ziel „Klimaneutralität in den Be-reichen Strom, Wärme und Mobilität bis zum Jahr 2030“ for-muliert.

    Weitere Informationen zu „Plietsch fürs Klima“ gibt es auf der Internetseite www.dithmarschen.de unter dem Link „Informationen beschaffen - Energie und Klimaschutz“.

    Bei weiteren Fragen steht das Klimaschutzmanagement für Bildung des Kreises Dithmarschen zur Verfügung: Daniel Wein-reich (Tel.: 0481/97-1377) und Anna Reinker (Tel.: 0481/97-1431); E-Mail: plietschfuersklima@dithmarschen.de.