Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Weitere Auswahlkriterien »
 
 
 

Amtliche Bekanntmachungen

  • 16.10.2019

    Länderabend Syrien und Indien: Fernweh wecken

    HEIDE. Fernweh weckt der Länderabend über Syrien und In-dien. Die Veranstaltung der Koordinierungsstelle für Migration und Integration des Kreises Dithmarschen ist am Don-nerstag, 24. Oktober 2019, um 17.30 Uhr bei der Stabsstelle „Hilfen im Übergang“, Landvogt-Johannsen-Straße 11 in Heide. Karam Al Naeb und Ulrike Wegemann referieren über die Geschichte, Kulinarik, Kultur und Sprache. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Ulrike Wegemann wurde in Deutschland geboren und zog mit ihrer Familie nach Indien, wo ihr Vater ein Stahl- und Eisenwerk leitete. Mit 15 Jahren kehrte sie nach Deutschland zurück und arbeitete später als Lehrerin. Auch heute fühlt sie sich Indien verbunden: Gelegentlich besucht die pensionierte Englischlehrerin Freunde und unterstützt Hilfsprojekte. Für Wegemann hat der Länderabend eine besondere Bedeutung: „Es erfüllt mich mit großer Freude, auf diese Weise Kindheitserinnerungen aufleben zu lassen.“ Sie schätzt be-sonders die indische Küche und traditionelle Kultur wie Musik und Tanz.

    Karam Al Naeb wurde in Syrien geboren. Zunächst begann er in Aleppo ein Archäologiestudium. Aktuell studiert er an der Fachhochschule Westküste in Heide Wirtschaftspsychologie. Karam Al Naeb sagt: „Ich möchte Syrien so zeigen, wie es vor dem Krieg war.“ Besonders die Küche verbindet Al Naeb mit Syrien: „Das Essen erinnert mich an meine Heimat. Wenn ich ein typisch syrisches Gericht esse, bekomme ich Heimweh.“

    Der Länderabend über Syrien und Indien ist Teil einer Veranstaltungsreihe, zu der die Koordinierungsstelle für Migration und Integration (E-Mail: integration@dithmarschen.de; Tele-fon: 0481/42114813), gerne Auskunft erteilt.

    Die Veranstaltungsreihe wird durch Fördermittel der „Demografiewerkstatt Kommunen“ finanziert. Das Projekt „Demo-grafiewerkstatt Kommunen“ wird gefördert vom Bundesminis-terium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere In-formationen unter www.demografiewerkstatt-kommunen.de.

  • 16.10.2019

    Beschränkte Ausschreibung: Abbruch eines Wohn- und Wirtschaftsgebäudes mit Garage und Anbau, Hemmingstedt

    weitere Informationen
  • 16.10.2019

    Konzert und Tanz im Dithmarscher Landesmuseum: "Eros und Agape" - Liebe im Mittelalter

    MELDORF. Walter von der Vogelweide, Hildegard von Bingen und König Alfons der Weise – am Sonntag, 27. Oktober 2019, präsentiert das Dithmarscher Landesmuseum, Bütjestraße 2-4, Meldorf, ein „Who is Who“ der hoch- und spätmittelalterlichen Musik. Das Konzert „Eros und Agape“ der Gruppe Ditlumdei taucht in Lieder, Tänze und Geschichten über heilige, profane und verbotene Liebe im Mittelalter ein. Beginn ist um 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr). Anschließend gibt es einen historischen Tanzworkshop.

    Die Gruppe Ditlumdei hat sich nach einem alten norddeut-schen Volkstanz benannt und tritt in ganz Norddeutschland auf. Das Hamburger Ensemble befasst sich auf seinem Konzert mit verschiedenen Formen der Liebe in der Dichtung des 12. bis 16. Jahrhunderts: Ob verbotene oder unerfüllte Liebe, das Sehnen des Minnesangs oder die heilige Liebe religiöser Frömmigkeit. Interpretiert werden die Lieder und Stücke auf den Instrumenten ihrer Zeit wie etwa Drehleier, Dulcimer und Dudelsack. Im Anschluss an das Konzert haben die Gäste die Möglichkeit, an einem historischen Tanzworkshop teilzunehmen.

    Der Eintritt beträgt 10 Euro (ermäßigt 4 Euro). Karten können unter der Telefonnummer 04832/600060 oder per E-Mail: vo-lontaer@museum-dithmarschen.de reserviert werden.

    Die Gruppe Ditlumdei spielen im Landesmuseum mittelalterliche Lieder über die profane, heilige und verbotene Liebe. Foto: Ditlumdei

    Die Gruppe Ditlumdei spielen im Landesmuseum mittelalterliche Lieder über die profane, heilige und verbotene Liebe. Foto: Ditlumdei
  • 15.10.2019

    Thema Pflege: "Wenn die eigenen Eltern älter werden... - Herausforderungen und Wege im Sozialrecht"

    HEIDE. Wenn die Eltern älter werden, müssen erwachsene Kinder entscheiden, wie viel Verantwortung sie übernehmen können und wollen, ohne die eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Häufig beginnt eine Zeit zwischen Nähe und Sorge. Gerade auch in finanzieller Hinsicht müssen sich Familien frühzeitig darüber verständigen, wie die Kosten einer notwendigen Pflege aufgebracht werden können. Darauf geht der Vortrag des PflegeNotTelefons Schleswig-Holstein und des Pflegestützpunktes im Kreis Dithmarschen „Und wo bleibe ich…? Die Rolle pflegender Angehöriger“ ein. Die kostenfreie Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 24. Oktober 2019, von 15 bis 17 Uhr im Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen, Esmarchstraße 50 in Heide.

    Was passiert mit dem eigenen Haus? Bleiben die Ersparnisse erhalten? Müssen die Kinder oder sogar die Enkelkinder für die Pflege aufkommen? Was passiert, wenn die Leistungen der Pflegekasse niedriger sind als die tatsächlichen Pflegekosten? Wer hilft, wenn das Geld für die Pflege nicht mehr reicht?

    Thomas Richert, Jurist, Stabsstelle der Bürgerbeauftragten für soziale Angelegenheiten und der Beauftragten für die Landespolizei, bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Hilfemöglichkeiten des Sozialrechts und steht für Fragen zur Verfügung.

    Interessierte können sich anmelden beim Pflegestützpunkt im Kreis Dithmarschen (Telefon: 0481/785 11 12; E-Mail: pflegestuetzpunkt-dithmarschen@dithmarschen.de) oder beim PflegeNotTelefon Schleswig-Holstein (Telefon: 0431/5114-551; E-Mail: post@pflege-not-telefon.de).

    Aufgrund der Veranstaltung fallen am 24. Oktober 2019 die Sprechzeiten im Pflegestützpunkt in Brunsbüttel aus.

  • 15.10.2019

    TRIALOG in Brunsbüttel: "Psychopharmaka - Das Für und Wider"

    BRUNSBÜTTEL. Gegenüber dem Einsatz von Medikamenten bei psychischen Erkrankungen gibt es Unsicherheiten, Vorurteile und Schwarz-Weiß-Malerei. Genaues Abwägen mit dem Arzt beziehungsweise mit der Ärztin ist gefragt. Beim Dithmarscher TRIALOG „Psychopharmaka – Das Für und Wider“ am Donnerstag, 24. Oktober 2019, von 17 bis 19 Uhr in der Begegnungsstätte der Brücke Dithmarschen e.V., Wurtleutetweute 54 in Brunsbüttel, tauschen sich die Teilnehmer*innen darüber aus. Interessierte sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Der TRIALOG besteht in der Kooperation der Brücke Dithmarschen e.V., der Brücke Schleswig-Holstein und der Westküstenkliniken Heide und Brunsbüttel. Die Veranstaltung beruht auf der Initiative von psychiatrieerfahrenen Menschen, Angehörigen und Fachkräften. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Veranstaltern Brücke Dithmarschen e.V. (Telefon: 0481-68494-0), Westküstenklinikum in Heide (Telefon: 0481-785-2080) oder der Brücke Schleswig-Holstein (0481-683766-0).

  • 14.10.2019

    Kreis Dithmarschen heißt zwölf Neubürger*innen willkommen

    HEIDE. Für zwölf Neubürger*innen beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Auf der Einbürgerungsfeier begrüßten Landrat Stefan Mohrdieck und der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann am 14. Oktober 2019 die Neubür-ger*innen im Kreistagssitzungssaal und überreichten die Einbürgerungsurkunden. Die Neubürger*innen kamen in Begleitung ihrer Familien und Freunde.

    Landrat Stefan Mohrdieck gratulierte den neuen Staatsangehörigen: „Sie alle sind seit langem Teil unserer Gesellschaft. Dass Sie sich mit der Wahl für die deutsche Staatsangehörigkeit jetzt auch formal zu unseren freiheitlichen und demokratischen Werten bekennen, freut mich sehr.“

    Der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann betonte: „Die deutsche Staatsangehörigkeit vergrößert auch Ihre Chancen auf Teilhabe und Gestaltung unserer Gesellschaft – angefangen bei der Möglichkeit wählen zu gehen bis hin zur eigenen Wählbarkeit für politische Ämter. Ich möchte Sie gerne ermutigen, sich einzubringen, denn unsere Demokratie lebt von der Vielfalt und dem Engagement des Einzelnen für die Gemeinschaft.“

    Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde ist die Ein-bürgerung rechtlich wirksam. Neben der Einbürgerungsurkunde erhielten die Neubürger*innen ein Exemplar des Grundgesetzes. Sie legten das feierliche Bekenntnis ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung war das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

    An der Einbürgerungsfeier nahmen teil: Muhammad Asad Abbas, Juri Allachverdjan, Pranvera Deliaj-Finkbeiner, Julia Heyer, Wilailuk Piboon, Tofeek Sulieman, Mechmet Tsiampli, Regina Zarina sowie die Familie Dorota Aniolowska, Mariuz und Olaf Turowski sowie Sinem Zeytin-Schüning. Die Eingebürgerten kommen aus den Herkunftsnationen Griechenland, Kosovo, Lettland, Pakistan, Polen, Syrien, Thailand, Türkei und Usbekistan. Eine Person ist staatenlos gewesen. Die Staatenlosigkeit wird nur in seltenen Ausnahmefällen festge-stellt. Anhand von vorgelegten Dokumenten und der persönlichen Historie von Betroffenen können sie hinsichtlich der Abstammung nicht zweifelsfrei einer Staatsangehörigkeit zugeordnet werden. Die in Frage kommenden Staaten können eine Zugehörigkeit zur Staatsangehörigkeit entsprechend auch ablehnen. Eine Staatenlosigkeit kommt beispielweise bei Minderjährigen vor, bei denen die Eltern nicht bekannt sind beziehungsweise ermittelt werden können.

    2018 freuten sich 105 Personen über die deutsche Staatsbür-gerschaft. In diesem Jahr wurden bisher 121 Menschen eingebürgert.

    Bildunterschrift: Der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann und Landrat Stefan Mohrdieck freuen sich mit den Neubürger*innen (v. l.): Familie Olaf und Mariuz Turowski sowie Dorota Aniolowska, Tofeek Sulieman, Pranvera Deliaj-Finbeiner, Muhammad Asad Abbas, Regina Zarina, Juri Allachverdjan, Mechmet Tsiampli, Julia Heyer, Wilailuk Piboon und Sinem Zeytin-Schüning Foto: Kreis Dithmarschen

    Bildunterschrift: Der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann und Landrat Stefan Mohrdieck freuen sich mit den Neubürger*innen (v. l.): Familie Olaf und Mariuz Turowski sowie Dorota Aniolowska, Tofeek Sulieman, Pranvera Deliaj-Finbeiner, Muhammad Asad Abbas, Regina Zarina, Juri Allachverdjan, Mechmet Tsiampli, Julia Heyer, Wilailuk Piboon und Sinem Zeytin-Schüning Foto: Kreis Dithmarschen


    Der Weg zur Einbürgerung

    Die Neubürger*innen mussten für die Verleihung der deut-schen Staatangehörigkeit bestimmte Voraussetzungen erfül-len. Dazu zählen zum Beispiel eine gewisse Mindestaufent-haltsdauer, ausreichende Deutschkenntnisse (Erwerb bzw. Nachweis des Sprachzertifikates B1) und eine eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts. Auch mussten die Antrag-steller*innen einen Einbürgerungstest bestehen, in dem Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland abgefragt wurden.

    Für die Neubürger*innen war der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit je nach Herkunftsland unterschiedlich lang. Während einige nach der Antragsstellung relativ schnell alle Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllten, erhielten an-dere Personen vorab eine Einbürgerungszusicherung, mit der sie sich zur Ausbürgerung an die Botschaft ihres Heimatlandes wandten.

    Die Neubürger*innen können nun bei dem für sie zuständigen Einwohnermeldeamt ihren deutschen Pass beantragen.

    Gerne berät die Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde des Kreises Dithmarschen über die Voraussetzungen und das Verfahren einer Einbürgerung. Interessierte können sich an Alina Kleist, Tel. 0481/97-1254 oder per E-Mail an staatsangehoerigkeitsbehoerde@dithmarschen.de wenden.

  • 11.10.2019

    "Plietsch fürs Klima": Zwei Workshops, ein Netzwerk

    HEIDE. Das Netzwerk des Dithmarscher Bildungsprojektes „Plietsch fürs Klima“ wächst weiter: So fand der erste Jugendworkshop am 23. September sowie der jährliche Austausch für am Projekt beteiligte Lehrkräfte und Erzieher*innen am 30. September 2019 statt. Das Ergebnis beider Workshops: Es soll eine gemeinsame Veranstaltung geben.

    Im Projekt „Plietsch fürs Klima“ engagieren sich Kinder und Jugendliche aus 34 Bildungseinrichtungen. Unterstützt werden sie dabei von ihren Lehrkräften oder Erzieher*innen. „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, deswegen vernetzen wir die Aktiven, damit sie sich gegenseitig unter-stützen können“ fasst Anna Reinker, Klimaschutzmanagerin für Bildung beim Kreis Dithmarschen, die Motivation für beide Workshops zusammen. Und das hat gut funktioniert. Am Ende des Klimaworkshops waren sich die Jugendlichen einig: „Eine gemeinsame Aktion wäre cool“. Die rund 30 Schüler*innen im Alter von 11 bis 17 Jahren kamen von der Eider-Nordsee-Schule (Wesselburen), dem Gymnasium Heide Ost, der Klaus-Groth Schule (Heide), der Meldorfer Gelehrtenschule und dem Werner-Heisenberg-Gymnasium (Heide). Junge Freiwillige des Klimabildungsprojektes „Klasse Klima“ moderierten den Jugendworkshop. Dabei sprachen die Jugendlichen über die Klimaerwärmung, tauschten sich zum Klimaschutz an ihren Schulen aus und entwickelten eigene Projektideen.

    Auch bei den Erwachsenen stand die gegenseitige Vernetzung im Fokus. Die circa 20 Pädagog*innen tauschten ihre Erfahrungen aus und entwickelten gemeinsam Ideen. „Ich freue mich sehr, dass auch die Erwachsenen eine gemeinsame Veranstaltung befürworten. Jetzt müssen nur noch möglichst viele Einrichtungen mitmachen, um ein starkes, gemeinsames Zeichen für den Klimaschutz in Dithmarschen zu setzen“ resümiert Daniel Weinreich, Klimaschutzmanager für Bildung beim Kreis Dithmarschen.

    Neben dem freien Austausch und der Gemeinschaftsaktion standen ein überarbeitetes Prämiensystem und die Verstetigung des Projekts „Plietsch fürs Klima“ ab 2021 auf dem Programm.

    Weitere Informationen zum Projekt „Plietsch fürs Klima“ sind auf www.dithmarschen.de/Klimaschutz zu finden. Neue Bildungseinrichtungen sind herzlich willkommen. Das Klimaschutzmanagement für Bildung ist unter plietschfuerskli-ma@dithmarschen.de oder 0481 971431 zu erreichen.

    Daniel Weinreich mit Schüler*innen beim Workshop Foto: Kreis Dithmarschen

    Daniel Weinreich mit Schüler*innen beim Workshop Foto: Kreis Dithmarschen


    Förderung

    Das Projekt "Plietsch fürs Klima" läuft von April 2017 bis März 2021. Es wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumwelt-ministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

    Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen.

    Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucher*innen ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

    "Plietsch fürs Klima"-Workshop: Gegenseitige Vernetzung ist bei den Pädagog*innen Thema gewesen. Foto: Kreis Dithmarschen

    "Plietsch fürs Klima"-Workshop: Gegenseitige Vernetzung ist bei den Pädagog*innen Thema gewesen. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 10.10.2019

    Bekanntmachung 87/2019: Sitzung des Schul- und Kulturausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 10.10.2019

    Bekanntmachung 86/2019: Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport

    Bekanntmachungstext
  • 10.10.2019

    Kinoabend im Kreishaus zum Thema Inklusion: "Die Kinder der Utopie"

    HEIDE. Das Kreishaus verwandelt sich in ein Kino: Die Dokumentation „Die Kinder der Utopie – Ein Film über Inklusion und Erwachsenwerden“ läuft am Mittwoch, 23. Oktober 2019, um 18 Uhr im Foyer des Kreishauses, Stettiner Straße 30 in Heide. Liane Junge, Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Kreises Dithmarschen, sowie Landrat Stefan Mohrdieck eröffnen die Veranstaltung. Im Anschluss an den Film können sich die Gäste an einer Diskussion über Inklusi-on beteiligen. Das Foyer im Erdgeschoss ist barrierefrei. Es gibt Getränke und einen kleinen Imbiss, den Jugendliche in Ausbildung des Jugendaufbauwerkes Dithmarschen anbieten. Der Eintritt ist frei.

    Der 80-minütige Film von Regisseur Hubertus Siegert begleitet sechs junge Erwachsene – drei mit und drei ohne Behinderung. Gemeinsam lernten sie in einer Inklusionsklasse an einer Berliner Grundschule. Bereits in seinem Film „Klassenleben“ von 2005 porträtierte Hubertus Siegert die Protago-nist*innen. Damals besuchten sie die Inklusionsklasse der Fläming-Grundschule im Berliner Ortsteil Friedenau. Kinder mit und ohne Behinderungen sowie mit sehr unterschiedlichen Begabungen lernen dort gemeinsam. Damals war es ein wegweisendes Experiment. Nach zwölf Jahren treffen sich die ehemaligen Klassenkamerad*innen wieder. Sie reflektieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen und sprechen über ihre Zukunftspläne.

    Liane Junge hat „Die Kinder der Utopie“ sehr beeindruckt: „Einfühlsam und mit offenem Herzen lässt uns der Film am Leben und an den Hoffnungen der jungen Erwachsenen teilhaben. Dabei beweist er, wie Inklusion gelingen kann.“

    Der Film wurde aus eigenen Mitteln und ohne Filmförderung finanziert. Seine Premiere erlebte „Die Kinder der Utopie“ am 15. Mai 2019. Der bundesweite Aktionsabend war ein Erfolg: Fast 20.000 Gäste besuchten die Vorstellungen in verschie-denen Kinos. Seitdem tourt der Film durch verschiedene Städte. Vereine und Initiativen vor Ort organisieren die Auf-führungen. Träger der bundesweiten Aktion ist der Kölner Verein mittendrin e.V., der sich seit 2006 für inklusive Bildung einsetzt.

    Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Kreises Dithmarschen und das Filmtheater Lichtblick in Büsum initiieren die Aufführungen für Dithmarschen. So wurde der Film bereits am bundesweiten Aktionstag im Mai im Filmtheater Lichtblick in Büsum gezeigt. Nun wird er in der Kreisstadt aufgeführt. Dazu sagt Liane Junge: „Das Kreishaus ist ein idealer Aufführungsort. Denn damit setzt der Kreis ein Signal für mehr Inklusion in Dithmarschen.“ Um eine möglichst gute Übertra-gung im Foyer zu garantieren, wird Kino-Equipment verwendet. Junge betont: „Der Film entfaltet auf jeder Leinwand seine besondere Wirkung und der Saal bietet beste Voraus-setzungen für eine angeregte Diskussion im Anschluss.“

    Zur besseren Planung können sich Interessierte auf der Inter-netseite www.diekinderderutopie.de/heide_2 anmelden. Aber es ist natürlich auch möglich, spontan vorbeizukommen.

    Weitere Informationen über den Film gibt es im Internet unter www.DieKinderDerUtopie.de.

    Liane Junge, Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Kreises Dithmarschen, freut sich darüber, die Dokumentation »Die Kinder der Utopie im Heider Kreishaus zeigen zu können. Foto: Kreis Dithmarschen

    Liane Junge, Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Kreises Dithmarschen, freut sich darüber, die Dokumentation »Die Kinder der Utopie im Heider Kreishaus zeigen zu können. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 09.10.2019

    Beschränkte Ausschreibung: Tiefbau- und Pflasterarbeiten, Gemeinde St. Michaelisdonn, Neue Allee / Am Born

    weitere Informationen

  • 02.10.2019

    Freizeitmagazin liegt aus: Schätze in der Nebensaison entdecken

    HEIDE. Eine Absage an das Schietwetter und die Langeweile erteilt das neue Freizeitmagazin für die Saison Herbst/Winter 2019/20 Das neu aufgelegte Magazin ist noch übersichtlicher und informativer geworden. Es liegt in den Dithmarscher Tourist-Informationen kostenlos aus. Die Publikation steht auch im Internet unter www.echt-dithmarschen.de als Online-Blätterkatalog zur Verfügung.

    Ob eine Radtour, Wanderung, Konzerte, Wellness, Krimiabende oder Weihnachtsmärkte – auch in der Nebensaison ist Dithmarschen eine Reise wert.

    Mit vielfältigen Aktivitäten und Angeboten lockt Dithmarschen Gäste im Herbst und Winter in die Region. Urlauber*innen können sich flexibel und umfassend einen Überblick über das Angebot für die Herbst- und Wintersaison verschaffen. Auch für einheimische Gäste, die einen Tagesausflug oder Wochenendtrip in der Heimat planen, ist das Freizeitmagazin ein praktischer Begleiter. Daneben stellen sich die Urlaubsorte Flusslandschaft Eider, Wesselburen, Wöhrden, Westerdeichstrich, Nordostsee-Heilbad Büsum, Heide, Meldorf Albersdorf, Burg, St. Michaelisdonn, Marne, Friedrichskoog und Brunsbüttel vor. Die Symbole „Land & Leute“, „Familie“, „Urlaub zu zweit“, „Natur“ und „Kultur“ dienen der Orientierung. So können die Leser*innen an ihrem jeweiligen Ausflugsziel oder Übernachtungsort unkompliziert ihr persönliches Freizeitprogramm zusammenstellen. Weitere Tipps und Termine sind im Veranstaltungskalender für ganz Dithmarschen zusammengefasst. Darüber hinaus gibt es wichtige Adressen für die gesundheitliche Versorgung sowie Infos zu barrierearmen Strandübergängen auf einen Blick. Schwerpunkte zu Weihnachten und Silvester stimmen auf die Feiertage ein. Auch gibt es Tipps rund um Schwimmbäder und Wellness. Wissenswertes über das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer und regionale Rezepte sind das I-Tüpfelchen des Magazins.

    Dithmarschen Tourismus e.V. hat in enger Zusammenarbeit mit der Agentur Westformart und den touristischen Orten die Broschüre erstellt. „Jeder Urlaubsort hat die Chance sich einzubringen, stellt seine Highlights und Geheimtipps vor. Das macht aus dem Freizeitmagazin eine besondere Schatzkiste“, so Helene Kiehl, Marketingleiterin von Dithmarschen Tourismus.

    Seit 2018 erscheint die Broschüre von Dithmarschen Tourismus e.V. zweimal jährlich für die Saison Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter. „Das neue Layout und der Zwei-Jahres-Rhythmus kommen sehr gut an. Damit möchten wir die Nebensaison stärken und gezielter saisonale Angebote bewerben. Denn zunehmend kommen Gäste auch in der Nebensaison nach Dithmarschen“, erklärt der Geschäftsführer von Dithmarschen Tourismus e.V. Helge Haalck.

    Ebenfalls neu aufgelegt sind das Magazin „Urlaub 2020“ und das Gastgeberverzeichnis.

    Frisch ausgeliefert das Freizeitmagazin für die Dithmarscher Touristinformationen sowie das Magazin »Urlaub 2020« und das »Gastgeberverzeichnis« (hier die Heider Tourist-Info). (v. l.): Helene Kiehl (Dithmarschen Tourismus e.V.), Helge Haalck (Dithmarschen Tourismus e.V.) und Marion Pewe (Heide Stadtmarketing GmbH). Foto: Dithmarschen Tourismus

    Frisch ausgeliefert das Freizeitmagazin für die Dithmarscher Touristinformationen sowie das Magazin »Urlaub 2020« und das »Gastgeberverzeichnis« (hier die Heider Tourist-Info). (v. l.): Helene Kiehl (Dithmarschen Tourismus e.V.), Helge Haalck (Dithmarschen Tourismus e.V.) und Marion Pewe (Heide Stadtmarketing GmbH). Foto: Dithmarschen Tourismus
  • 01.10.2019

    Günther Fielmann Stiftung und Manfred Schlüter schenken dem Landesmuseum Grafiken

    MELDORF. Die Günther Fielmann Stiftung und der Illustrator und Autor Manfred Schlüter übergeben dem Dithmarscher Landesmuseum 110 Grafiken mit Textbegleitung: „Und draußen ist die Welt“ – Bilder und Geschichten vom platten Land. Schlüters Arbeiten nehmen Bezug auf Werke der Kunstgeschichte und wurden von April 2008 bis Oktober 2018 für das Magazin für Szene und Kultur in Dithmarschen (LÜÜD) gestaltet. Der Heider Fielmann-Filialleiter Michael Brohmann und Manfred Schlüter überreichten die Werke an die Museumsleiterin Dr. Jutta Müller und der Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs.

    Die Günther Fielmann Stiftung finanziert den Kauf einiger Arbeiten. Den Großteil schenkt der Dithmarscher Kulturpreisträger Manfred Schlüter dem Dithmarscher Landesmuseum. Internationale Bekanntheit erlangte der Künstler aus Hillgroven als Kinder- und Jugendbuchautor und Illustrator.

    Museumsleiterin Dr. Jutta Müller sieht in der Schenkung eine Bereicherung für das Museum: „ Ich freue mich sehr über die großzügige Spende der Günther Fielmann Stiftung und Man-fred Schlüters. Erstmals besitzt damit auch das Landesmuseum Werke des renommierten Dithmarscher Künstlers.“

    Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs sagte: „Ganz herzlich danke ich der Günther Fielmann Stiftung und Manfred Schlüter. Hier haben sich zwei treue Unterstützer für die Kunst und Kultur in unserer Region zusammengetan.“

    Die Schenkung der 110 Grafiken war eine Idee von Manfred Schlüter. Dr. Jutta Müller stellte den Kontakt zur Günther Fielmann Stiftung her. „Ich bin sehr dankbar für die Vermitt-lung. Das Landesmuseum ist für die Grafiken ein gutes Zuhause. Denn die meisten dieser Arbeiten haben einen Bezug zur Region“, betonte der Künstler.


    Manfred Schlüter – Künstler mit Herz in Dithmarschen

    Vielseitig und facettenreich ist das Werk des Schriftstellers, Illustrators und Objektkünstlers. Der 1953 in Kellinghusen geborene Manfred Schlüter ist seit über 40 Jahren künstlerisch tätig. Nach seiner Ausbildung zum Tiefdruckretuscheur absolvierte er ein Grafik-Design-Studium. Er hat Bücher von Michael Ende, Achim Bröger, Boy Lornsen, Willi Fährmann und anderen illustriert. Mit „Das Kuddelmuddelbuddelbuch“ veröffentlichte er 1991 sein erstes Buch mit eigenem Text. Es folgten „Wer ist denn da noch wach?“ (1995), „Der Die Das und Kunterbunt“ (1996/Neuauflage 2011), „24 Weihnachtsmänner“ (2000/Neuauflage 2017), „Reime-Eimer“ (2006), „Herr Schwarz & Frau Weiß“ (2007/Neuauflage 2014), „Am Anfang, sagte der Apfel – Etwas andere Geschichten von der Schöpfung von A bis Z“ (2016) und „Der kleine Herr Jemine“ (2017). In diesen Tagen erscheint sein neues Buch „Na du? – Drei-unddreißig winzige Geschichten zum laut und leise Lesen, zum Nach- und Weiterdenken, zum Innehalten“. Seine Bücher werden nicht nur in Deutschland aufgelegt, sondern auch in Skandinavien und Asien angeschaut und gelesen. Manfred Schlüter ist seit 1987 regelmäßig zu Gast in Bibliotheken, Buchhandlungen, Schulen und Kindertagesstätten. Dort sucht er den direkten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, erzählt seine Geschichten in Wort und Bild und gewährt Einblick in die Entstehung seiner Bücher.

    Manfred Schlüter wurde 2017 mit dem Dithmarscher Kulturpreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird an Persönlichkeiten des kulturellen Lebens verliehen, die sich durch besondere Leistungen um den Kreis Dithmarschen verdient gemacht haben.

    110 Grafiken von Manfred Schlüter für das Dithmarscher Landesmuseum (v.l.): Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs, Heider Fielmann-Filialleiter Michael Brohmann, Museumsleiterin Dr. Jutta Müller, Künstler Manfred Schlüter. Foto: Kreis Dithmarschen

    110 Grafiken von Manfred Schlüter für das Dithmarscher Landesmuseum (v.l.): Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs, Heider Fielmann-Filialleiter Michael Brohmann, Museumsleiterin Dr. Jutta Müller, Künstler Manfred Schlüter. Foto: Kreis Dithmarschen

    Günther Fielmann Stiftung

    Seit mehreren Jahren unterstützt die Günther Fielmann Stiftung das Dithmarscher Landesmuseum mit Ankäufen wie zuletzt im Mai 2019 ein Gemälde der Wesselburener Künstlerin Ottilie Reylaender und im Dezember 2018 mit dem Gemälde „Winterlandschaft“ von Adolf von Horsten. Weitere Schen-kungen sind zum Beispiel die Negativ-Glasplatten des Foto-grafen Thomas Backens (1859 bis 1925), der Dithmarscher Renaissanceschrank aus dem 17. Jahrhundert, Modelle und Skizzen der Skulptur „Zeitmaschine“ von Dieter Koswig und Porträts der Familie des Königlich Dänischen Kanzleirates Hansen aus dem 18. Jahrhundert.

    Fielmann fördert Stadt- und Heimatmuseen, Kreis- und Stadtarchive, Geschichts- und Fördervereine regionaler Sammlungen sowie Kulturinstitutionen unterschiedlichster Art und vielfältigster Ausrichtung in Schleswig-Holstein. Dabei stiftet die Fielmann AG ausgewählte Exponate und ermöglicht Restau-rierungen. Auch berät die Fielmann AG kleine, ehrenamtlich geführte Heimatmuseen in Zusammenarbeit mit dem Muse-umsverband. Deutschlandweit unterstützt die Fielmann AG über 200 Museen, davon rund 100 in Schleswig-Holstein.

  • 30.09.2019

    Ausbau der internetbasierten Fahrzeugzulassung ab Oktober 2019

    Im Oktober 2019 tritt die 3. Stufe der internetbasierten Fahrzeugzulassung („iKfz“) in Kraft. Das Projekt iKfz wurde 2015 bundesweit begonnen und umfasst bislang nur ausgewählte Vorgänge, wie die Abmeldung eines Fahrzeugs. Nach vollständiger Umsetzung der 3. Stufe kann der gesamte zulassungsrelevante Lebenszyklus eines Fahrzeugs online abgebildet werden. Die Bürger*innen können die Zulassungsvorgänge dann online erledigen, ohne persönlich zur Zulassungsstelle fahren oder Öffnungszeiten berücksichtigen zu müssen. Die einzelnen Zulassungsvorgänge, wie Anmeldung, Umschreibung, Abmeldung und die Varianten der Ummeldung werden schrittweise umgesetzt und können dann vollständig online durchgeführt werden.

    Der Zugriff auf den Onlinedienst erfolgt über die Internetseiten der Zulassungsstellen in den Kreisen und kreisfreien Städten sowie über das Serviceportal des Landes Schleswig-Holstein. Im Laufe des Oktobers wird begonnen, die Vorgänge in folgender Reihenfolge freizuschalten - über das genaue Startdatum erfolgt eine gesonderte Information:

    1. Außerbetriebssetzung (eines nach dem 01.01.2015 zugelassenen Fahrzeugs)
    2. Neuzulassung (unter bestimmten Voraussetzungen)
    3. Adressänderung
    4. Umschreibung (im Zwei Wochen Rhythmus von Variante 1 bis 4)
    5. Umschreibung (Wiederzulassung eines online abgemeldeten Fahrzeugs)

    Die oben genannten Dienste werden in einem etwa 14-tägigen Rhythmus sukzessive vervollständigt. Alle Leistungen gelten nur für natürliche Personen. Eine Ausweitung der Dienste auch auf gewerbliche Fahrzeughalter*innen wird durch das Bundesverkehrsministerium geplant und als Stufe 4 avisiert. Ein Zeitplan dafür steht noch nicht fest.   

    Zur Nutzung der Dienste wird ein neuer Personalausweis (nPA) oder elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) mit aktivierter Online-Ausweisfunktion (eID) sowie ein vorgesehenes Kartenlesegerät oder ein Android-Smartphone mit kostenloser „AusweisApp2“ benötigt. 


    Hintergrundinformationen

    Technische Umsetzung von iKfz in Schleswig-Holstein

    Die technische Umsetzung erfolgt in Schleswig-Holstein durch den Dienstleister Dataport. Das Projekt wird durch das Zentrale IT-Management des Landes sowie den IT Verbund Schleswig-Holstein (ITVSH) koordiniert. Alle Zulassungsstellen (11 in den Kreisen und 4 in den kreisfreien Städten mit insgesamt 20 Standorten) gehen gemeinsam vor und nutzen die gleiche technische Lösung des Dienstleisters Dataport. Dataport setzt den Dienst auch in Hamburg um. Dieses gemeinsame Vorgehen gewährleistet eine einheitliche und wirtschaftliche Umsetzung.

    Es erfolgt eine zentrale Anbindung an das zentrale Fahrzeugregister beim Kraftfahrtbundesamt. 

    Datenschutz und Datensicherheit

    Datenschutz und Datensicherheit haben eine besondere Bedeutung. Zur Nutzung der Onlinedienste werden personenbezogene Daten verarbeitet, z.B. Name und Anschrift des Halters, aber auch Grad der Behinderung. Zur sicheren Verarbeitung der Daten sind hohe Anforderungen und Überprüfungen vorgegeben. Davon ist nicht nur der reine Zulassungsvorgang betroffen, sondern auch weitere Dienste wie die Reservierung des Wunschkennzeichens oder die automatische Prüfung von Gebührenrückständen. Diese Komplexität führt zu einem aufwendigen Verfahren bei den Beteiligten Behörden und Dienstleistern. Das Kraftfahrtbundesamt, bei dem alle Vorgänge aus dem gesamten Bundesgebiet zusammenlaufen (u.a. zentrales Fahrzeugregister), gibt bundesweite Sicherheitsstandards vor. Die Einhaltung der Sicherheitsstandard erfordert ein abgestimmtes Vorgehen, eine schrittweise Einbindung und Testverfahren in den Zulassungsstellen. Die Anforderungen an die Authentifizierung der Bürgerinnen und Bürger wird über den Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion (eID) sichergestellt.

  • 30.09.2019

    ADAC Stiftung startet Kampagne zur Laienreanimation: Dithmarschenbus beteiligt sich an der Aktion und hat Plakate mit Reanimationsanleitung in seinen Bussen angebracht

    HEIDE. Deutschlandweit erleiden jährlich über 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand – nur jede*r zehnte Betroffene überlebt. Der Grund: Bereits innerhalb von drei bis fünf Minuten kommt es aufgrund von Sauerstoffmangel zu Schäden im Gehirn. Deshalb ist eine Herzdruckmassage durch Ersthelfer*innen so wichtig – aber nur 39 Prozent der Deutschen helfen aktiv.

    Aus diesem Grund hat die ADAC Stiftung am 16. September 2019 die bundesweite Aufklärungskampagne „Prüfen, Rufen, Drücken – jeder kann helfen!“ gestartet. Mit Plakaten und Infoscreens auf öffentlichen Plätzen sowie in Bussen und Bahnen soll die breite Öffentlichkeit über das Einmaleins der Wiederbelebung aufgeklärt werden.

    Auch Dithmarschenbus beteiligt sich an der Aktion und hat seine Busse mit den von der ADAC Stiftung zur Verfügung gestellten Plakaten zur Laienreanimation ausgestattet. Busfahrer Lutz Martens (55 Jahre), freut sich über die Aktion und hofft, dass die Plakate mit der praktischen Anleitung Hemmschwellen abbauen. Denn häufig trauen sich umstehende Fahrgäste einfach nicht, Erste Hilfe zu leisten.

    Busfahrer*innen haben während eines medizinischen Notfalls an Bord alle Hände voll zu tun

    Martens, der seit 31 Jahren als Busfahrer in Dithmarschen unterwegs ist, hat in seiner Berufslaufbahn zwei medizinische Notfälle während der Fahrt erlebt. „Es ist wichtig, dass andere Fahrgäste aufmerksam sind und auch Hilfe leisten, wenn es einem anderen Fahrgast nicht gut geht“, sagt Martens. „Wir Busfahrer sind in einer solchen Situation mit völlig anderen Dingen beschäftigt. Wir müssen den Bus anhalten und gegenüber dem weiteren Verkehr absichern. Unsere Aufgabe ist es auch, einen Ersatzbus zu organisieren und uns um die Weiterreise der anderen Fahrgäste zu kümmern. Wir müssen viel telefonieren und darauf achten, dass die anderen Fahrgäste Ruhe bewahren und am Ende auch sicher den Bus verlassen.“

    Aus diesem Grund hält Martens die Plakate für sinnvoll. „Sie bieten eine ganz einfache Reanimationsanleitung, die wirklich von jedem Laien durchgeführt werden kann“, sagt er.

    Durch schnelles Handeln anderer Fahrgäste kann ein Menschenleben gerettet werden

    Bis zu 250 Kilometer ist Martens jeden Tag mit dem Bus im Kreisgebiet unterwegs. Er befördert täglich etwa 7.000 Fahrgäste. Die Angst, dass genau im eigenen Bus ein Mensch einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleidet, begleitet täglich viele Busfahrer*innen. Denn ob dieser Mensch überlebt oder nicht, hängt ganz entscheidend von dem schnellen Eingreifen der Mitreisenden ab. Dabei kann ein Laie bei der Reanimation eigentlich gar nichts falsch machen: Das Drücken auf den Brustkorb hält die Blutzirkulation in Gang und versorgt das Gehirn mit Sauerstoff. Bis zum Eintreffen des Krankenwagens kann so wertvolle Zeit gewonnen und eventuell ein Menschenleben gerettet werden.

    IMG_5022

    Busfahrer Lutz Martens ist im Falle eines medizinischen Notfalls in seinem Bus auf die Unterstützung anderer Fahrgäste angewiesen.

    Foto: Kreis Dithmarschen