Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Amtliche Bekanntmachungen

  • 28.01.2020

    Weltreise an einem Tag: Länderabend über Kenia und Tschetschenien

    HEIDE. Zwei Kontinente in wenigen Stunden bereisen können Besucher*innen des Länderabends über Kenia und Tschetschenien am Donnerstag, 6. Februar 2020, um 17.30 Uhr bei der Stabsstelle „Hilfen im Übergang“, Raum 2.008, Landvogt-Johannsen-Straße 11 in Heide. Erika Timm und Taus Ugazaeva stellen die Traditionen, Religionen, Kultur und Küche von Kenia und Tschetschenien vor. Veranstalter ist die Koordinierungsstelle für Migration und Integration des Kreises Dithmarschen, die die Veranstaltungsreihe Länderabende organisieren. Der Eintritt ist frei.

    „Ganz besonders danke ich den Referent*innen, die diese Reihe erst mit Leben füllen und uns so viele faszinierende Einblicke verschaffen. Ich freue mich, dass wir auch dank dieses Engagements die Reihe mit zehn Veranstaltungen in 2020 fortsetzen können“, so Shorena Sikharulia von Koordinierungsstelle für Migration und Integration.

    Erika Timm besucht seit 1977 regelmäßig Kenia und verfolgt dort die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Sie unterstützt gemeinsam mit Mitstreiter*innen Kinder mit Behinderungen in Kenia. Die Diplom-Sozialarbeiterin möchte die Vielfalt des ostafrikanischen Staates präsentieren.

    Taus Ugazaeva ist in Tschetschenien aufgewachsen und hat dort als Lehrerin gearbeitet: „Ich möchte den Gästen meine Heimat vorstellen und besonders über die Schönheit der Landschaft berichten.“ Neben der Geografie, Daten und Sehenswürdigkeiten geht die Referentin auch auf die Mentalität und Kultur ein.

    Weitere Informationen erteilt Shorena Sikharulia unter der E-Mail: shorena.sikharulia@dithmarschen.de oder telefonisch unter: 0481/42114813.

    Die Veranstaltungsreihe wird durch Fördermittel der „Demografiewerkstatt Kommunen“ finanziert. Das Projekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen unter www.demografiewerkstatt-kommunen.de.

  • 24.01.2020

    Bekanntmachung 6/2020: Sitzung des Hauptausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 22.01.2020

    Ersparnisse für Weihnachtskarten werden gespendet

    HEIDE. Bereits im zweiten Jahr in Folge haben Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und Landrat Stefan Mohrdieck die Weihnachtspost des Kreises digital per E-Mail versandt. Gegenüber den bis dahin traditionell auf dem Postweg verschickten Grußkarten werden so jedes Jahr rund 250 Euro eingespart. Dieses Geld soll gespendet werden. Über eine Sammelspende in Höhe von 500 Euro für die Jahre 2018 und 2019 freut sich die Kinder- und Jugendstiftung Dithmarschen.

    (von rechts) Willi Ruge, Vorstandsvorsitzender der Kinder- und Jugendstiftung Dithmarschen, nimmt die Geldspende von Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und Landrat Stefan Mohrdieck entgegen. Foto: Kreis Dithmarschen

    (von rechts) Willi Ruge, Vorstandsvorsitzender der Kinder- und Jugendstiftung Dithmarschen, nimmt die Geldspende von Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und Landrat Stefan Mohrdieck entgegen. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 21.01.2020

    Beschränkte Ausschreibung: Tiefbauarbeiten -Grundleitungen und Straßenbau- Gemeinde Elpersbüttel, B-Plan Nr. 8, II. Bauabschnitt

    weitere Informationen

  • 20.01.2020

    Konzert im Dithmarscher Landesmuseum: "The Big Gong" - Gongkonzert mit Peter Heeren

    MELDORF. „The Big Gong“ ertönt im Dithmarscher Landesmuseum am Samstag, 25. Januar 2020, Bütjestraße 2-4 in Meldorf. Der Komponist und Organist Peter Heeren schöpft aus zwanzig Gongs vielfältige Klangmöglichkeiten. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Bereits vor zwei Jahren trat der Künstler im Landesmuseum auf. „Die tolle Akustik im Museum verspricht ein eindrucksvolles Erlebnis“, sagt Museumsleiterin Dr. Jutta Müller.

    Peter Heeren ist international mit den Gongkonzerten unterwegs. Er studierte an der Musikhochschule Lübeck sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er ist Kantor und Organist der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marne. Außerdem komponiert Peter Heeren. Sein Ballett „Der Kredit“ für Tonband wurde auf der EXPO 2000 im Christus-Pavillon mit Giora Feid-mann aufgeführt.

    Peter Heeren spielt im Dithmarscher Landesmuseum Foto: Kirsten Heer

    Peter Heeren spielt im Dithmarscher Landesmuseum Foto: Kirsten Heer
  • 17.01.2020

    Öffentliche Ausschreibung: Öffentliche Ausschreibung: Wegeunterhaltung Dithmarschen 2020 (Asphaltierungsarbeiten), Gemeindestraßen 25746 Heide, diverse Wege im Kreisgebiet

    weitere Informationen

  • 17.01.2020

    "Plietsch fürs Klima": Schüler*innen befragen Arktisforscher

    HEIDE. „Eisbären in Not – Was ist dran am Klimawandel?“ wollten am 16. Januar 2020 im Kreishaus in Heide über 250 Schüler*innen vom Expeditionsleiter, Eisbärexperten und Naturfotografen Sven Achtermann wissen. Initiiert wurde die Veranstaltung vom kreisweiten Bildungsprojekt „Plietsch fürs Klima“. Mit dabei waren die Grundschule Bargenstedt-Schafstedt sowie die Schulen am Moor Süderholm und Ostrohe, die Klaus-Groth-Schule und Friedrich-Elvers-Schule aus Heide und die Eider-Nordsee-Schule Hennstedt/Wesselburen.

    Seit vielen Jahren reist der Referent in die besonders vom Klimawandel betroffenen Polarregionen. Auch beschäftigt er sich als Teamleiter beim Grünflächenamt in der Stadt Laatzen mit den Themen Klimaschutz und Umwelt.

    Sven Achtermann hatte den Teilnehmer*innen nach seiner letzten Expedition im Herbst 2019 viel zu berichten. Die Schüler*innen aus der dritten bis sechsten Klasse lauschten gespannt den Berichten über seine Expeditionen, die er mit Erkenntnissen über den Klimawandel verknüpfte. Schwerpunkt seiner Betrachtungen lag auf Regionen in der Arktis und Antarktis. Die Auswirkungen des Klimawandels beschneiden die Lebens- und Nahrungsgrundlagen der Tiere. So wird zum Beispiel aufgrund des schmelzenden Eises das Revier der Eisbären eingeschränkt.

    Zum Abschluss der Veranstaltung stellten die Schüler*innen Fragen zum Klimawandel, Umweltschutz und den Expeditionen. In den Fragen der Schüler*innen spiegelten sich die Sorgen über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf Mensch und Natur wider. Außerdem berichteten einige der Teilnehmer*innen, welchen Beitrag sie zum Klimaschutz im Alltag leisten würden wie mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren.
    Sven Achtermann freute sich über das Engagement der Schüler*innen und lobte sie: „Ihr wart sehr aufmerksam und habt tolle Fragen gestellt.“

    Sven Achtermann war bereits zum zweiten Mal zu Gast im Kreishaus. Er sprach am 3. Juni 2019 auf der Würdigungsveranstaltung der am Bildungsprojekt „Plietsch fürs Klima“ teilnehmenden Schul- und Kitaeinrichtungen. „Die Pädagog*innen waren damals vom Vortrag begeistert“, erinnert sich der Projektkoordinator Daniel Weinreich vom Kreis Dithmarschen. „Auf Wunsch der Pädagog*innen hat Sven Achtermann seinen Vortrag dieses Mal speziell für die Kinder aufbereitet“, so Weinreich weiter.

    Die Lehrerin Jenni Achilles von den Schulen am Moor zog folgendes Fazit: „Wir fanden den Vortrag klasse. Für die Kinder war es beeindruckend mit einem echten Arktisforscher über den Klimawandel zu reden. Vielen Dank für die tolle Veranstaltung.“

    Am 17. März 2020 findet die nächste Klimaveranstaltung des Projekts „Plietsch fürs Klima“ im Gymnasium Marne statt: Das Puppentheaterstück „Der König und sein Daumen“ vom Kindertheater Papiermond möchte die Kitakinder zum Klimaschutz animieren.

    Das Klimaschutzmanagement für Bildung
    sind Daniel Weinreich (Tel.: 0481/97-1377) und Anna Reinker (Tel.: 0481/97-1431); E-Mail: plietschfuersklima@dithmarschen.de.

    Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des deut-schen Bundestages. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treib-hausgasemissionen leisten.

    Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen.

    Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klima-schutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucher*innen ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

    Arktisforscher Sven Achtermann beantwortet die zahlreichen Fragen der Schüler*innen zum Klimawandel und dem Lebensraum Arktis. Foto: Kreis Dithmarschen

    Arktisforscher Sven Achtermann beantwortet die zahlreichen Fragen der Schüler*innen zum Klimawandel und dem Lebensraum Arktis. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 16.01.2020

    Aufgabenbereich Bildung und Teilhabe wechselt ins Kreishaus

    HEIDE. Die Bearbeitung der Leistungen für Bildung und Teilhabe des Kreises Dithmarschen findet seit Januar 2020 im Kreishaus, Stettiner Str. 30 in Heide statt. Nachdem der Umzug aus den Räumlichkeiten des Jobcenters in Heide vollständig abgeschlossen ist, sind ab sofort die Anträge und Postsendungen nicht mehr in die Rungholtstraße 1 zu senden. Telefonisch ist der Bereich Bildung und Teilhabe des Kreises Dithmarschen unter der Rufnummer 0481 970 zu erreichen. Diese Änderung betrifft die Bezieher*innen von Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch XII (SGB XII), von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, von Wohngeld und von Kinderzuschlag. Die Antragsformulare für Bildung und Teilhabe finden Sie auf der Homepage des Kreises Dithmarschens in der Rubrik Service/Downloads.

    Empfänger*innen von Leistungen des Jobcenters Dithmarschen (SGB II-Leistungsbezug) stellen ihre Anträge auf Leistungen für Bildung und Teilhabe weiterhin in den Dienststellen des Jobcenters.

  • 16.01.2020

    Bekanntmachung 5/2020: Sitzung des Schul- und Kulturausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 15.01.2020

    Walter Denker: 30 Jahre für den Naturschutz und die Landschaftspflege

    HEIDE. Seit 30 Jahren setzt sich der Kreisnaturschutzbeauftragte Walter Denker für die Natur und Landschaftspflege ein. Voraussichtlich Dezember 2020 endet seine Amtszeit. Landrat Stefan Mohrdieck dankt ihm: „Als Brückenbauer ist es Walter Denker gelungen, verschiedene Institutionen, Interessen und Menschen für die Natur zusammenzubringen. In den dreißig Jahren hat er sich ein großes Wissen über Dithmarschens Natur angeeignet sowie sich den Respekt und das Vertrauen der Dithmarscher*innen erarbeitet. Sein Fachwissen ist landesweit gefragt. Walter Denker hat in diesem Ehrenamt Standards gesetzt, von denen auch zukünftige Generationen profitieren werden.“

    Als Kreisnaturschutzbeauftragter vermittelt der 73-Jährige zwischen Akteuren aus dem Naturschutz, privaten Personen, Behörden, der Politik und der Landwirtschaft. Seit dem 15. Januar 1990 hat der Biologielehrer und Konrektor a. D. das Amt inne und wurde zugleich Vorsitzender des Naturschutz-beirates des Kreises Dithmarschen. Außerdem ist er Mitglied in der Jury des Dithmarscher Umweltpreises an Schulen.

    Herausragende Projekte waren zum Beispiel die Durchführung der begleitenden Flurbereinigungsverfahren anlässlich des Baus der A 23 von Ende der 1980er bis Mitte der 90er Jahre und die Begleitung der Ausweisung von Natura-2000-Gebieten in 2004 sowie die Begleitung und Steuerung des Ausbaus der erneuerbaren Energien in der Region. Auch berät Walter Denker die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Dithmarschen u. a. über den Einsatz der Ersatzgelder für Naturschutzvorhaben. Über die Kreisgrenzen hinaus war sein Expertenwissen in Gremien und Beiräten der Landesregierung gefragt.

    Außerdem ist Walter Denker neben seiner Tätigkeit als Kreisnaturschutzbeauftragter seit 2007 Initiator und Vorsitzender der Lokalen Aktion „Bündnis Naturschutz in Dithmarschen e. V.“. Daneben gehörte er von 2011 bis 2019 dem Beirat des Fonds der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein „Mehr Natur für Dithmarschen“ an. Ebenfalls bringt Walter Denker sich seit 1997 im Vorstand des Vereins für Dithmarscher Landeskunde ein.

    Daneben schrieb Walter Denker zu ökologischen Themen gemeinsam mit dem Naturfotografen Reimer Stecher „Alte Bäume in Dithmarschen“ (1997) und „Die Landschaft aus dem Meer – Natur und Geschichte des Speicherkoogs“ (2009). Auch verfasste Walter Denker Fachbeiträge zur Landeskunde in Zeitschriften und Büchern.

    Für seinen 25-jährigen ehrenamtlichen Einsatz wurde er im Juni 2015 mit der goldenen Ehrennadel des Kreises Dithmarschens ausgezeichnet.

    Auch wenn Walter Denker Ende 2020 sein Amt als Kreisnaturschutzbeauftragter niederlegen sollte, möchte er sich weiter-hin für den Naturschutz engagieren. Er sagt: „In Zukunft müssen lokale und regionale Umweltthemen mehr im globalen Zusammenhang betrachtet werden. Besonders die Auswirkungen des Klimawandels und der Verlust der Biodiversität er-fordern unser Handeln.“

    Unterstützung für seine ehrenamtliche Arbeit erfährt Walter Denker stets von seiner Ehefrau Telse Denker, die seit über 40 Jahren Imkerin ist: „Auch inhaltlich trage ich sein Engagement für den Naturschutz mit. Wir passen einfach zusammen."

    Dankeschön für sein 30-jähriges Engagement als Kreisnaturschutzbeauftragter (v. l.): Telse und Walter Denker sowie Landrat Stefan Mohrdieck. Foto: Kreis Dithmarschen

    Dankeschön für sein 30-jähriges Engagement als Kreisnaturschutzbeauftragter (v. l.): Telse und Walter Denker sowie Landrat Stefan Mohrdieck. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 15.01.2020

    Beschränkte Ausschreibung: Tiefbauarbeiten - Barrierefreie Parkplätze -, Kreishaus in 25746 Heide

    weitere Informationen
  • 10.01.2020

    Bekanntmachung 4/2020: Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport

    Bekanntmachungstext
  • 10.01.2020

    Bekanntmachung 3/2020: 8. Satzung zur Änderung der Satzung des Abwasserverbandes Dithmarschen über die Beseitigung von Abwasser aus Abwasseranlagen (Abwassergebührensatzung)

    Bekanntmachungstext
  • 08.01.2020

    Neue Gleichstellungsbeauftragte Sandra Stadniczuk

    HEIDE. Sandra Stadniczuk wird die neue Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Dithmarschen. Das beschloss der Hauptausschuss des Dithmarscher Kreistages in seiner Sitzung am 7. Januar 2020. Sandra Stadniczuk nimmt ihre Arbeit beim Kreis Dithmarschen zum 1. März 2020 auf. Die formelle Bestellung durch den Kreistag erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

    Landrat Stefan Mohrdieck gratuliert der designierten Gleichstellungsbeauftragten: „Ich freue mich sehr, dass wir Sandra Stadniczuk als Gleichstellungsbeauftragte gewinnen konnten. Nachdem die Stelle monatelang nicht besetzt war, können endlich wieder neue Impulse gesetzt und die Gleichstellung weiter gefördert werden.“

    Sandra Stadniczuk bringt nicht nur Erfahrung in der Netzwerk- und Projektarbeit mit, sondern hat sich auch stets mit den Themen Gleichstellung und Interkulturalität auseinan-dergesetzt. Sie absolvierte den Bachelorstudiengang Poli-tikwissenschaften mit dem Nebenfach Germanistik an der Universität Bremen. Anschließend erwarb die 32-Jährige ihren Master im Studiengang „Europa: Integration und Globa-lisierung“ an der Philipps-Universität Marburg. Sandra Stadniczuk koordinierte von 2016 bis Ende 2018 die Bildungsan-gebote für Neuzugewanderte im Kreis Steinburg. In dieser Zeit arbeitete sie eng mit der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Steinburg zusammen und hat sich zum Beispiel in der Arbeitsgemeinschaft Frauen der Region Schleswig-Holstein Unterelbe dem Thema Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt gewidmet. Im Anschluss bildete sich die Polito-login im Projekt- und Prozessmanagement weiter.

    Sandra Stadniczuk wird die neue Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Dithmarschen. Foto: Kreis Dithmarschen

    Sandra Stadniczuk wird die neue Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Dithmarschen. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 07.01.2020

    Dithmarscher Frauen schreiben Geschichte

    MELDORF. Markus Swyn, Carsten Niebuhr und Heinrich Christian Boie – diese historischen Persönlichkeiten sind bekannt. Aber wie erlebten deren Ehefrauen M. Swyn, Christiane Sophie Niebuhr sowie Boies Schwester Ernestine Voß die Zeit? Neue Perspektiven auf Dithmarscher Geschichte möchte das Dithmarscher Landesmuseum, Bütjestraße 2-4 in Meldorf eröffnen mit einem dreiteiligen Zyklus von Sonderführungen unter dem Titel „Berühmte Gatten, besonderer Bruder – Frauen berichten“. Dafür schlüpft die Meldorfer Stadtführerin Ursel Burmeister in die Rolle der Ehefrauen sowie einer Schwester und schildert deren Leben anhand von Briefen und historischen Aufsätzen. Die Sonderführungen finden an drei Terminen von Januar bis März jeweils am zweiten Sonntag im Monat um 11.30 Uhr im Landesmuseum statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 04832-600060 oder per E-Mail unter kontakt@museum-dithmarschen.de wird gebeten.

    Ursel Burmeister berichtet am Sonntag, 12. Januar 2020 als M. Swyn, geb. Helmke, über die spannende Zeit nach dem Sieg bei Hemmingstedt und der Niederlage 1559. Im Rahmen der Neuordnung Dithmarschens wurde Markus Swyn erster herzoglicher Landvogt und sie die „First Lady“ von Norderdithmarschen.

    Christiane Sophie Niebuhr, geb. Blumenberg, kommt am Sonntag, den 9. Februar 2020 zu Wort. Die Zeit der Familie Niebuhr mit zwei Kindern und den neuen Aufgaben des Ma-thematikers, Kartografen und Forschungsreisenden stehen im Mittelpunkt. Auch die Geschichte eines Unterrockes spielt eine Rolle – damals ein unaussprechliches Kleidungsstück.

    Den Abschluss bildet Ernestine Voß, geb. Boje, geboren in Meldorf. Als jüngste Schwester hatte sie ein inniges Verhältnis zu ihrem Bruder Heinrich Christian Boie und genoss wie er eine literarische Bildung. Sie besuchte den Bruder und Herausgeber in Berlin. Ernestine heiratete den Dichter Johann Heinrich Voß. Nachdem die Familie Voß nach Eutin zog, erfand sie später die „Ferienstraße“ Eutin – Meldorf. Ihre Berichte über den Überfall Boies mit ihren fünf Kindern in Meldorf sind wahre Poesie.

    „Der Fokus der Geschichtsschreibung beschränkte sich bisher oft auf die bekannten Männer. Mit der Schau möchten wir den Blick weiten und zeigen, welche wichtige Rolle die Frauen gespielt haben. Sie waren nicht nur Vertraute und eine Stütze für die Männer, sondern auch scharfe Beobachterinnen und selbst aktiv“, sagt Museumsleiterin Dr. Jutta Müller.

    Die Stadtführerin Ursel Burmeister als Frau Swyn. Foto: Gudrun Seifert

    Die Stadtführerin Ursel Burmeister als Frau Swyn. Foto: Gudrun Seifert