Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Amtliche Bekanntmachungen

  • 20.06.2019

    Berichtigung: Offenes Verfahren: BBZ Heide, Neubau Berufsbildungszentrum_VE 08 Metallbauarbeiten

    weitere Informationen
  • 20.06.2019

    TRIALOG in Heide: Psychisch krank und schon alles ausprobiert?

    HEIDE. Psychische Krisen oder chronisch psychische Erkrankungen können ambulante, stationäre oder teilstationäre Behandlungen erfordern. Medikamente, Psychotherapien, aber auch Sport und Freizeitbeschäftigungen bringen manchmal nicht die gewünschten Erfolge. Dies ist lässt einige Betroffene resignieren. Was hat dennoch diejenigen weitergebracht, die solche Phasen durchlebt haben? Wer oder was kann dann noch helfen? Unter dieser Fragestellung diskutieren im Dithmarscher TRIALOG Betroffene, Angehörige, professionelle Helfer*innen sowie alle Interessierten Möglichkeiten, Wege zur Heilung und Genesung zu finden. Der TRIALOG „Psychisch krank und schon alles ausprobiert? Bin ich ein hoffnungsloser Fall?“ findet statt am Donnerstag, 27. Juni 2019, von 17 bis 19 Uhr in der Begegnungsstätte der Brücke Dithmarschen e.V., Neue Anlage 23-25 in Heide. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Der TRIALOG ist eine Kooperationsveranstaltung des Westküstenklinikums, der Brücke Dithmarschen e.V. und der Brücke Schleswig-Holstein. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Veranstaltern Westküstenklinikum (Telefon: 0481-785-2080), Brücke Dithmarschen e.V. (Telefon: 0481-68494-0) und der Brücke Schleswig-Holstein (0481-683766-0).

  • 19.06.2019

    Berichtigung: Offenes Verfahren: BBZ Heide, Neubau Berufsbildungszentrum_VE 06 Dachabdichtungsarbeiten

    weitere Informationen
  • 19.06.2019

    Thema Pflege: "Im Alter is(s)t man anders..."

    HEIDE. Essen und Trinken haben im Alter und in der Pflege eine besondere Bedeutung. Denn die Geschmacks- und Geruchszellen sowie das Durst- und Appetitgefühl lassen allmählich nach. Dabei besteht das Risiko der Mangel- und Unterernährung. Der Vortrag des PflegeNotTelefons Schleswig-Holstein und des Pflegestützpunktes im Kreis Dithmarschen „Im Alter is(s)t man anders…“ behandelt das Thema am Donnerstag, 27. Juni 2019, von 15 bis 17 Uhr im Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen, Esmarchstraße 50 in Heide. Der Eintritt ist frei.

    Die Referentin Dr. Petra Schulze-Lohmann (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Kiel) geht darauf ein, was aus pflegerischer, ärztlicher und familiärer Sicht getan werden kann, um Erscheinungen wie Unterernährung, Untergewicht und Austrocknung im Alter zu verhindern. Dabei berät sie die Teilnehmer*innen und es besteht die Möglichkeit sich auszutauschen.

    Interessierte können sich anmelden beim Pflegestützpunkt im Kreis Dithmarschen (Telefon: 0481/785 11 12; E-Mail: pflegestuetzpunkt-dithmarschen@dithmarschen.de) oder beim PflegeNotTelefon Schleswig-Holstein (Telefon: 0431/5114-551; E-Mail: post@pflege-not-telefon.de).

    Aufgrund der Veranstaltung fallen am 27. Juni die Sprechzeiten im Pflegestützpunkt in Brunsbüttel aus.

    Ausgewogene Ernährung im Alter

    Ältere und pflegebedürftige Menschen sind oft auf Unterstützung angewiesen, damit sie sich ausgewogen ernähren.
    Vielen macht das Essen entweder keinen Spaß mehr oder ist mit großen Schwierigkeiten bei der Aufnahme, zum Beispiel mit Kau- und Schluckstörungen oder mit Verdauungsproblemen verbunden. Sätze wie „Ich brauche nicht mehr so viel“ können bezogen auf die Kalorienzufuhr ihre Berechtigung haben, aber die einzelnen Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe sind genauso wichtig und in den gleichen Mengen erforderlich wie in jungen Jahren. Wird zu wenig oder zu einseitig gegessen, kann es schnell zu einer Mangel- oder Unterernährung kommen. Auswirkungen bestimmter Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Diabetes oder Verdauungsprobleme können erschwerend hinzukommen und sind bei der Ernährung besonders zu berücksichtigen, damit es unter anderem nicht zu Nährstoffmängeln kommt. Sonst leidet nicht nur die persönliche Fitness, sondern zum Beispiel auch das Immunsystem, das vor Krankheiten schützen soll. Auch ausreichendes Trinken ist extrem wichtig, damit nicht nur der Stoffwechsel funktioniert, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.

    Im Alter sind bereits eingetretene Mangelzustände leider oft nur noch schwer zu beheben. Mangelernährung und Austrocknung bei älteren Menschen sind deshalb häufige Gründe für pflegerisches oder ärztliches Eingreifen oder gar eine Krankenhauseinweisung.

  • 18.06.2019

    Bekanntmachung 61/2019: Sitzung des Jugendhilfeausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 18.06.2019

    Länderabend "Irak und Russland"

    MELDORF. Vorurteile abbauen und neugierig machen möchte der Länderabend „Irak und Russland“ am Donnerstag, 27. Juni 2019, um 17.30 Uhr, bei der Hoelp gGmbH, Österstraße 57 in Meldorf. Summer Shamma und Irina Hensler stellen die Traditionen, Religionen, Kultur und Küche Iraks und Russlands vor. Veranstalter ist die Koordinierungsstelle für Migration und Integration des Kreises Dithmarschen. Der Eintritt ist frei.

    Summer Shamma ist im Irak, in der Stadt Kerbela, geboren. Er lebt seit 30 Jahren in Deutschland und ist Geschäftsführer von ARABtainment LTD und Mit Bildung zum Gemeinwohl gUG. „Irak ist mehr als Öl-Krise oder Golfkrieg. Ich möchte das Bild in den Köpfen der Menschen über den Irak verbessern“, sagt Summer Shamma. Der Referent präsentiert die Kultur (Musik, Schrift, Literatur etc.), Geschichte und Kulinarisches aus seiner Heimat. Außerdem bietet er den Gästen an, deren Namen in arabischer Schrift zu schreiben.

    Irina Hensler präsentiert ihr Geburtsland Russland. Mit neun Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Zurzeit arbeitet sie als Koordinatorin für Migration und Integration beim Kreis Dithmarschen: „Integration war für mich immer ein Thema.“ Irina Hensler referiert auf dem Länderabend über das Klima, die Währung und das Alphabet sowie die Geschichte des Landes und die Kultur (Musik, Literatur und Kunst).

    Der Länderabend über den Irak und Russland ist Teil einer Veranstaltungsreihe, zu der Shorena Sikharulia, Koordinierungsstelle für Migration und Integration (E-Mail: shorena.sikharulia@dithmarschen.de; Telefon: 0481/42114813), gerne Auskunft erteilt.

    Die Veranstaltungsreihe wird durch Fördermittel der „Demografiewerkstatt Kommunen“ finanziert. Das Projekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen unter www.demografiewerkstatt-kommunen.de.

  • 17.06.2019

    Bekanntmachung 60/2019: Sitzung des Schul- und Kulturausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 17.06.2019

    Lübecker Erklärung: Klares Bekenntnis für ein vielfältiges und tolerantes Dithmarschen

    HEIDE. Der Kreistag beschloss auf seiner Sitzung am 13. Juni 2019 den Beitritt des Kreises Dithmarschen zum „Bündnis für Akzeptanz und Respekt Schleswig-Holstein“ durch die Unterzeichnung der „Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Res-pekt“. Damit unterstützt der Kreis Dithmarschen den Aktions-plan „Echte Vielfalt“ des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein. Außerdem treten das Jobcenter und die Stiftung Mensch dem Bündnis bei. Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs, Dorothee Martens-Hunfeld (Vorstand der Stiftung Mensch) und Christian Saar (Geschäftsführer des Jobcenters) unterzeichneten die Erklärung am 17. Juni 2019 im Kreishaus in Heide.

    Die Veranstaltung war gleichzeitig die Finissage der Ausstel-lung „Mensch ist Mensch“ des Fotografen Cerdic Witolla. Auch hielt die Leiterin der Transgenderambulanz des WKKs Annette Güldenring einen Vortrag über Geschlechteridentität.

    Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs sagte: „Die Lübecker Erklärung ist ein klares Bekenntnis für ein vielfältiges und tolerantes Dithmarschen. Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Ich freue mich sehr, dass sich auch unsere Partner die Stiftung Mensch und das Jobcenter Dithmarschen dazu ent-schieden haben und wir gemeinsam den Schritt begehen.“

    Bildunterschrift: Partner*innen für ein tolerantes und vielfältiges Dithmarschen (v.l.): Christian Saar (Geschäftsführer des Jobcenters), Dorothee Martens-Hunfeld (Vorstand der Stiftung Mensch), Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und Andreas Witolla (Vorstandssprecher des LSVD Schleswig-Holstein). Foto: Kreis Dithmarschen

    Bildunterschrift: Partner*innen für ein tolerantes und vielfältiges Dithmarschen (v.l.): Christian Saar (Geschäftsführer des Jobcenters), Dorothee Martens-Hunfeld (Vorstand der Stiftung Mensch), Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und Andreas Witolla (Vorstandssprecher des LSVD Schleswig-Holstein). Foto: Kreis Dithmarschen

    Bündnis für Akzeptanz und Respekt

    Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat den „Aktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten“ des Landes Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren und vielen queeren Vereinen und Initiativen in Schleswig-Holstein erstellt. Die Grundlage dafür hat der schleswig-holsteinische Landtag im Januar 2014 ohne Gegenstimme geschaffen. Seit August 2014 wird der Aktionsplan „Echte Vielfalt“ durch ein Bündnis für Akzeptanz und Respekt (ehem. gegen Homophobie) bereichert. Es hat zum Ziel, gesellschaftlich relevante Gruppen, Unternehmen oder Vereine für eine gleichberechtigte Gesellschaft mit ins Boot zu holen. Mit dem Bündnis für Akzeptanz und Respekt entsteht ein weiterer Baustein für ein gerechtes und offenes Schleswig-Holstein.

    Die Lübecker Erklärung wurde bereits von über 35 Mitgliedern unterzeichnet, darunter die Stadt Heide, das Westküstenklini-kum (WKK) mit den Standorten Heide und Brunsbüttel, die Fachhochschule Westküste (FHW) und die Brücke Schleswig-Holstein. Außerdem dabei sind zum Beispiel die AOK Nord-west, die Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein e.V., die Hochschule Flensburg sowie die Landkreise Nordfriesland und Rendsburg-Eckernförde sowie die Landeshauptstadt Kiel und die Städte Flensburg und Rendsburg.

  • 17.06.2019

    Bekanntmachung 59/2019: aufgehoben

  • 17.06.2019

    Drittes Zuckerfest in Heide - Von Frauen für Frauen

    HEIDE. Kulinarisches und Informatives bietet das dritte „Zuckerfest – von Frauen für Frauen“ am Samstag, 22. Juni 2019, um 15 Uhr im Bürgerhaus Heide, Neue Anlage 5. Die Feier nach dem Fastenmonat Ramadan veranstaltet die Frauenorganisation Lajna Inaillah Dithmarschen in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle für Migration und Integration des Kreises Dithmarschen, dem Evangelischen Frauenwerk sowie dem Bündnis für Familie Heide. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung an Aisha Ahmad per E-Mail dithmarschen@lajna.de wird gebeten.

    Mit dem Zuckerfest möchte die Frauengruppe Lajna Inaillah Dithmarschen ihre Kultur näher bringen, Möglichkeit der Begegnung bieten und kulturelle sowie religiöse Barrieren ab-bauen. Es gibt Stände zu den Themen „Stellung der Frau im Islam“, „Bücher und Broschüren“ sowie „Fasten in Christen-tum, Islam und Judentum“ sowie eine Podiumsdiskussion. Auch wird eine Kinderbetreuung angeboten. Das Buffet bietet Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Das Essen stiften Mitglieder der Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat und Gäste.

    Mit dem Zuckerfest beenden Muslim*innen weltweit den Fastenmonat Ramadan. Der Ramadan ist für Muslime eine Zeit der Besinnung auf das Wesentliche. Das Ziel ist es, an Spiritualität zu wachsen sowie Gemeinschaft zu schaffen.

    Die Frauenorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR ist mit über 18.000 Frauen und Mädchen als Mitgliedern die größte muslimische Frauenorganisation in Deutschland. Ziele sind unter anderem Talentförderung, Weiterbildungsangebote sowie Events.

    Zuckerfest 2018 in Heide: Heidi Kruse mit den Cousinen (v.l.) Mehwish, Naureen und Saira Ahmad. Foto: Kreis Dithmarschen

    Zuckerfest 2018 in Heide: Heidi Kruse mit den Cousinen (v.l.) Mehwish, Naureen und Saira Ahmad. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 14.06.2019

    Betriebsausflug der Kreisverwaltung Dithmarschen: Am 21. Juni bleiben viele Dienststellen geschlossen

    HEIDE. Am Freitag, den 21. Juni 2019 unternehmen die Beschäftigten der Kreisverwaltung Dithmarschen ihren Betriebsausflug. Das Kreishaus in Heide sowie Außenstellen der Kreisverwaltung sind an diesem Tag nicht besetzt.

    Folgende Dienststellen bleiben am 21. Juni geschlossen:

    • Kreishaus Heide, Stettiner Straße 30, 25746 Heide,

    • Bußgeldstelle, Rungholtstraße 9, 25746 Heide,

    • Fachdienst Gesundheit und Betreuung, Esmarchstraße 50, 25746 Heide,

    • Fachdienst Eingliederungshilfe, Ärztehaus am Westküstenklinikum, Esmarchstraße 53, 25746 Heide,

    • Fachdienst Eingliederungfshilfe, Kompass-Beratungsstelle, Esmarchstraße 50, 25746 Heide,

    • Fachdienst Eingliederungshilfe, Bereich Arbeit, Rungholtstraße 1, 25746 Heide,

    • SGB XII-Büro im Jobcenter Meldorf, Bütjestraße 1, 25704 Meldorf,

    • SGB XII-Büro im Jobcenter Brunsbüttel, Albert-Schweitzer-Straße 24-28, 25541 Brunsbüttel,

    • Büro Bildung und Teilhabe im Jobcenter Heide, Rungholtstraße 1, 25746 Heide,

    • Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt, Regionaler Sozialer Dienst-Mitte, Bütjestraße 1, 25704 Meldorf,

    • Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt, Regionaler Sozialer Dienst-Süd, Albert-Schweitzer-Straße 24-28, 25541 Brunsbüttel,

    • Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt, Regionaler Sozialer Heide Dienst-Heide, Rungholtstraße 1, 25746 Heide,

    • Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt, Regionaler Sozialer Dienst-Nord, Landvogt-Johannsen-Str. 11, 25746 Heide,

    • Stabsstelle Hilfen im Übergang, Landvogt-Johannsen-Straße 11, 25746 Heide. 

    Meldungen an den Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt sind an diesem Tag ausschließlich über die Rettungsleitstelle unter der Rufnummer 04121/80190707 möglich.

  • 14.06.2019

    Bekanntmachung 58/2019: Betriebsausflug der Kreisverwaltung Dithmarschen am 21.06.2019

    Bekanntmachungstext
  • 13.06.2019

    Familien-Nachmittag mit Spiel, Spaß und Tombola

    HEIDE. Familien können beim „Kinder(schutz)tag Nord“ am Samstag, 22. Juni 2019, in der Friedrich-Elvers-Schule, Friedrich-Elvers-Straße 14 in Heide, eine schöne Zeit verbringen. Der Aktionstag unter dem Motto „Freude und Glück“ startet um 15 Uhr und endet voraussichtlich 18 Uhr. Es gibt Spiel, Sport, Infos, eine Tombola und Leckeres. Veranstalter sind der Regionale Soziale Dienst, Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt des Kreises Dithmarschen und der Sozialraumpartner Leben(s)zeit gGmbH. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 19. Juni 2019 bei Anna Plähn, Leben(s)zeit gGmbH: Tel.: 0481/4213433, Mobil: 0176/15268403 oder E-Mail: a.plaehn@lebenszeitggmbh.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Das Angebot ist vielseitig: Ob Spiel, Sport oder Infos.

    So können Kinder zum Beispiel Zumba tanzen, am Kinderschminken teilnehmen oder sich bei der Hüpfburg austoben. Für alle Gäste gibt es eine kostenlose Tombola mit attraktiven Preisen – keine*r geht leer aus. Daneben werden zahlreiche Infos angeboten: Vertreten sind Petra Hinz vom Verein „Zahnpflege Dithmarschen“, der Kinderschutzbund Heide, das Frauenhaus Dithmarschen, die stationäre Jugendhilfe und Wohngemeinschaft IUVO Krumstedt, das BB Sports-Kampfkunstzentrum Albersdorf zum Thema Mobbing und die AWO „Hilfen über Tag und Nacht“ Heide. Auch kommt der Therapiehund Wilma der Trainings-Werkstatt Heinrich zu Besuch. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Gäste sollen bitte Hallenschuhe oder ABS-Socken mitbringen.

    „Die positive Resonanz im vergangenen Jahr hat uns motiviert, auch in diesem Jahr wieder einen Kinder(schutz)tag anzubieten. Wir freuen uns auf zahlreiche kleine und auch große Gäste“, sagt Ute Thomsen, Regionalteamleitung Nord im Fachdienst Sozialpädagogische Hilfen/Jugendamt.

    Freuen sich auf viele Anmeldungen zum »Freude-und-Glück-Tag« (v. l.): Ute Thomsen vom Kreis Dithmarschen und Anna Plähn von der Leben(s)zeit gGmbH. Foto: Kreis Dithmarschen

    Freuen sich auf viele Anmeldungen zum »Freude-und-Glück-Tag« (v. l.): Ute Thomsen vom Kreis Dithmarschen und Anna Plähn von der Leben(s)zeit gGmbH. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 12.06.2019

    Sonderausstellung im Dithmarscher Landesmuseum: "Irmgard Nieper-Wachs (1884 - 1972) - Stationen einer Künstlerin"

    MELDORF. Irmgard Nieper-Wachs (1884 – 1972) ist eine Künstlerin, die erst in jüngster Zeit wiederentdeckt wurde und aktuell landesweit ausgestellt wird. Das Dithmarscher Landesmuseum widmet sich ihrem facettenreichen Werk in einer Einzelausstellung. Die in Goslar geborene Künstlerin hat auch eine persönliche Beziehung zu Dithmarschen: Sie lebte einige Jahre in Meldorf. Ihr Ehemann Dr. Otto Wachs (1874 – 1941) war von 1911 bis 1919 Landrat von Süderdithmarschen. Museumsleiterin Dr. Jutta Müller stellt zur Eröffnung der Sonderausstellung „Irmgard Nieper-Wachs (1884 – 1972) – Stationen einer Künstlerin“ am Donnerstag, 20. Juni 2019, um 19 Uhr im Landesmuseum, Bütjestraße 2 bis 4 in Meldorf, das Leben und Werk der Künstlerin vor. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei. Bis zum 25. August 2019 läuft die Schau.

    Mit rund 70 Leihgaben überwiegend aus Privatbesitz ist die Ausstellung ausgestattet. Die Schau basiert auf der 2017/18 im Künstlermuseum Heikendorf gezeigten Präsentation der Künstlerin. Sie zeigt Bilder und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, erstmals Irmgard Nieper-Wachs auszustellen. Ihre Bilder sind eine Entdeckung. In ihnen zeigt sich das große Talent der Künstlerin“, sagt die Museumsleitern Dr. Müller.

    Anleger Seegarten (Kiel), Öl/Leinwand, 1929, Privatbesitz Foto: Ursula M. L. Baldrich

    Anleger Seegarten (Kiel), Öl/Leinwand, 1929, Privatbesitz Foto: Ursula M. L. Baldrich

    Stationen einer Künstlerin

    Irmgard Nieper-Wachs wies ein facettenreiches Werk auf: Zu Beginn malte sie naturalistisch anmutende Porträts und Figurenbilder sowie Landschaftsbilder und Seestücke wie „Sturm vor Helgoland“ von 1908. Mit der Zeit entwickelte sie einen spätimpressionistischen Stil und später malte sie e-pressionistisch. Zu ihren bevorzugten Motiven zählten Landschaften und Porträts.

    Geboren 1884 in Goslar im Harz, entschied sich Irmgard Nieper bereits früh als Künstlerin zu arbeiten und wurde dabei von ihren Eltern gefördert. Sie studierte in London. Mit 22 Jahren heiratete sie den Juristen Otto Julius Wachs aus Hanerau und gründete eine Familie. Als Landratsgattin lebte Irmgard Nieper-Wachs auf Helgoland, im alten Land und schließlich von 1911 bis 1919 in Meldorf. Der bürgerlich-konservative Jurist Otto Wachs verließ fluchtartig seinen Posten als Landrat in Meldorf aufgrund der politischen Umwälzungen nach dem Ersten Weltkrieg: Nach dem Ende der Monarchie wurden zum Beispiel Bauer- und Arbeiterräte in Süderdithmarschen eingerichtet, die dem Landrat misstrauten. Die Familie zog nach Kiel. Nach der Trennung von ihrem Mann im Jahr 1929 widmete sich Irmgard Nieper-Wachs wieder mehr der Kunst. Ab 1935 lebte sie für viele Jahre zurückgezogen am Hanerauer Wald im selbst gebauten Holzhaus „Hof Batz“. Die letzten neun Lebensjahre verbrachte sie bei einer ihrer Töchter in Murnau, wo sie 1972 auch gestorben ist.

    Irmgard Nieper-Wachs, um 1910 Foto: Ursula M. L. Baldrich

    Irmgard Nieper-Wachs, um 1910 Foto: Ursula M. L. Baldrich

    Begleitprogramm

    Interessierte können auf den Führungen mit Dr. Jutta Müller Hintergründe über Irmgard Nieper-Wachs erfahren am Donnerstag, 27. Juni 2019, um 19 Uhr exklusiv für Mitglieder des Freundeskreises DLM e.V. (um Anmeldung wird gebeten) sowie am Sonntag, 11. August 2019, um 11.30 Uhr für Besu-cher*innen (ohne Anmeldung, 5 Euro Eintritt).

    Zur Finissage am Sonntag, 25. August 2019, um 16 Uhr im Landesmuseum liest der Autor Heiner Egge aus seinem Romanmanuskript: „Wenn anwesend, lasse ich mich sehen. – Das Leben der Malerin Irmgard Nieper-Wachs.“ (Eintritt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro).

  • 12.06.2019

    Bekanntmachung 57/2019: Auslegung der Unterlagen zu den geplanten Landschaftsschutzgebieten »Broklandsau-Niederung«, »Geestlandschaft bei Bargenstedt«, »Hohe Geest um Immenstedt«, »Kliffplateau«, »Nordergeest«, »Riesewohld« und »Rüsdorfer Moor« verschoben

    Bekanntmachungstext