Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Amtliche Bekanntmachungen

  • 04.02.2019

    Neues von der Museumslandschaft Dithmarschen: Karte und Messe

    HEIDE/MELDORF. Die Museumslandschaft Dithmarschen präsentiert ihre Vielfalt in der neuen Auflage der Karte „Museumslandschaft Dithmarschen“ sowie auf der 1. Museumsmesse am 15. und 16. Februar 2019 im Dithmarscher Landesmuseum in Meldorf. Zur Museumslandschaft zählen 18 Häuser an zehn Orten. Als jüngstes Mitglied ist 2018 das Kanalmuseum ATRIUM in Brunsbüttel dem Verbund beigetreten. Damit ist die Museumslandschaft um ein Mitglied gewachsen.

    „Kultur und Geschichte stiften Identität und bewahren unser Erbe. Ganz herzlich danke ich den teilnehmenden Häusern für ihren oft ehrenamtlichen Einsatz, den sie für den Erhalt, die Forschung und Vermittlung dieses Kulturgutes aufbringen. Dank ihnen ist die Karte der Museumslandschaft so vielfältig und bietet sowohl für Einheimische als auch für Urlaubsgäste reichlich Entdeckungspotential“, sagte Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs.


    Neuauflage der Karte „Museumslandschaft Dithmarschen“

    Die Karte „Museumslandschaft Dithmarschen“ erscheint unter Federführung des Dithmarscher Landesmuseums mit Informationen zu den 18 Häusern an zehn Orten. Die Publikation im Taschenformat ist kostenlos in allen teilnehmenden Museen und Tourist-Informationen erhältlich. Außerdem kann sie auf der Internetseite www.museumslandschaft-dithmarschen.de beziehungsweise www.dithmarschen.de unter Dithmarschen erleben/Kultur heruntergeladen werden.


    1. Museumsmesse in Meldorf

    Die Museumslandschaft Dithmarschen richtet erstmals die Museumsmesse aus. Die Veranstaltung ist am Freitag, 15. Februar 2019 von 14 bis 18 Uhr sowie am Samstag, 16. Februar 2019 von 11 bis 17 Uhr im Dithmarscher Landesmuseum, Bütjestraße 2-4 in Meldorf. Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs eröffnet offiziell die Messe am Freitag, 15. Februar. Interessierte können sich über die Mitgliedshäuser informieren. Neben den Ständen gibt es auch zehn Kurzreferate im Kinosaal des Dithmarscher Landesmuseums über einige der Mitgliedshäuser und ihre Angebote. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

    „Mit der Messe möchten wir neben potentiellen Gästen auch zukünftige Partner aus dem Tourismus und der Bildung über das Programm der Museumslandschaft informieren und für Projekte gewinnen“, erklärte Dr. Jutta Müller, Leiterin des Dithmarscher Landesmuseums.


    Museumslandschaft Dithmarschen

    Die Marketingmarke Museumslandschaft Dithmarschen besteht seit 2004. Sie entstand als Projekt des EU-Fördervorhabens LEADER+. Auf Initiative des Kreises Dithmarschen schlossen sich ursprünglich neun Museen zusammen. Die meist ehrenamtlich betriebenen Häuser wollen unter dem gemeinsamen Dach die Museen vermarkten und die Zusammenarbeit verbessern.

    Aktuell zählen zu den Einrichtungen der Museumslandschaft Dithmarschen: in Albersdorf das Museum für Archäologie und Ökologie sowie der Steinzeitpark Dithmarschen, in Barlt das Frenssen-Haus, in Brunsbüttel das Heimatmuseum Brunsbüttel, die Stadtgalerie Elbeforum sowie das Kanalmuseum ATRIUM, in Büsum das museum am meer, in Burg das Ditmarsium und Waldmuseum Burg, in Heide die Museumsinsel Lüttenheid mit dem Klaus-Groth-Museum und dem Heider Heimatmuseum sowie das Brahmshaus, in Lunden das NaTourCentrum Lunden und Heimatmuseum, in Marne das Museum Marne sowie das Kultur- und Bürgerhaus, in Meldorf das Dithmarscher Landesmuseum sowie das Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftsmuseum, in Wesselburen das Hebbel-Museum sowie das Kohlmuseum im Kohlosseum.

    Präsentieren die neue Karte »Museumslandschaft Dithmarschen« (v. l.): Sonja Schukat (Kanalmuseum ATRIUM), Rüdiger Möller (Hebbel-Museum), Silke Eikermann-Moseberg (Stadtgalerie im Elbeforum und Heimatmuseum Brunsbüttel), Anke Schroeder (Burger Waldmuseum), Achim Krumbiegel (Kohlmuseum im Kohlosseum), Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs, Wolf Eismann (Kultur- und Bürgerhaus Marne), Dr. Jutta Müller (Dithmarscher Landesmuseum), Dr. Rüdiger Kelm (Steinzeitpark Dithmarschen und Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen), Dr. Telse Lubitz (Museumsinsel Lüttenheid), Dietrich Stein (Frenssen-Haus) und Dieter Krause (Museum Marne). Foto: Kreis Dithmarschen

    Präsentieren die neue Karte »Museumslandschaft Dithmarschen« (v. l.): Sonja Schukat (Kanalmuseum ATRIUM), Rüdiger Möller (Hebbel-Museum), Silke Eikermann-Moseberg (Stadtgalerie im Elbeforum und Heimatmuseum Brunsbüttel), Anke Schroeder (Burger Waldmuseum), Achim Krumbiegel (Kohlmuseum im Kohlosseum), Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs, Wolf Eismann (Kultur- und Bürgerhaus Marne), Dr. Jutta Müller (Dithmarscher Landesmuseum), Dr. Rüdiger Kelm (Steinzeitpark Dithmarschen und Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen), Dr. Telse Lubitz (Museumsinsel Lüttenheid), Dietrich Stein (Frenssen-Haus) und Dieter Krause (Museum Marne). Foto: Kreis Dithmarschen
  • 01.02.2019

    Bekanntmachung 13/2019: Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport

    Bekanntmachungstext
  • 31.01.2019

    Afrikanische Schweinepest: Hinweise für die Hobbytierhaltung

    HEIDE. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Europa aus. Fälle dieser derzeit nicht behandelbaren Tierseuche wurden bereits unter anderem in Litauen, Lettland, Estland, Polen, Rumänien, Ungarn und in Belgien gemeldet. Um den Eintrag und die Verschleppung der für Schweine hoch ansteckenden Tierseuche zu verhindern, ist größte Vorsicht geboten. Aus diesem Grund sind Regeln einzuhalten. Eine Einschleppung nach Deutschland hätte schwere Folgen für die Gesundheit der Wild- und Hausschweinpopulation. Handelsrestriktionen mit gravierenden wirtschaftlichen Einbußen für die Landwirtschaft wären die Folge. Neben den landwirtschaftlichen Betrieben sind auch Hobby-halter*innen von Kleinstbeständen im Kreis Dithmarschen in der Verantwortung.

    Im Kreis Dithmarschen gibt es circa 100 gemeldete Schweinehaltungen mit einem Tierbestand von einem bis zu fünf Schweinen.

    Eine wichtige Grundlage in der Tierseuchenbekämpfung ist die Anzeige- und Registrierungspflicht nach der Viehverkehrsverordnung. Wer Schweine hält oder halten will, muss den Bestand beim Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Dithmarschen anmelden. Bereits ab einem Schwein besteht diese Registrierungspflicht, die auch für Hobbytierhaltungen gilt.

    Nicht registrierte Betriebe erschweren die Seuchenbekämpfung. Zudem können Schweinehaltende, die durch ihr Fehlverhalten für die Ansteckung von Schweinen und/oder die Ausbreitung der Tierseuche verantwortlich sind, haftbar ge-macht werden.

    Schweinehaltende Betriebe, auch Hobby-Tierhaltungen, unterliegen strikten Hygienevorgaben. Es ist verboten, Küchen- und Speiseabfälle an Schweine zu verfüttern. Ein besonders hohes Verschleppungsrisiko geht dabei von unkontrolliert aus dem Ausland eingeführten Fleisch- und Wurstwaren aus, insbesondere aus von der Schweinepest betroffenen Regionen.

    Generell ist auf eine gute allgemeine Betriebshygiene zu achten. Der direkte oder indirekte Kontakt von Hausschweinen zu Wildschweinen muss unbedingt vermieden werden. Freiland- und Auslaufhaltungen sind besonders gefährdet, aber auch im Falle von Stallhaltungen sind geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehören eine wild-schweinsichere Umzäunung des Betriebsgeländes, die für Wildschweine unzugängliche Lagerung von Futtermitteln und Einstreu sowie eine ausreichende Möglichkeit zur wildschweinsicheren Lagerung von verendeten Tieren bis zur Abholung durch die Tierkörperbeseitigung.

    Derzeit werden die schweinehaltenden Betriebe im Kreis Dithmarschen vermehrt auf die Umsetzung geeigneter Biosicherheitsmaßnahmen durch das Personal des Fachdienstes Veterinärwesen und Verbraucherschutz geprüft.

    Der Kreis Dithmarschen bittet darum, tot aufgefundene Wildschweine unverzüglich beim Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz zu melden. Bei Hausschweinen ist beim Auftreten von Auffälligkeiten, die auf eine Erkrankung schließen lassen könnten, wie hohes Fieber, unverzüglich tierärztli-ches Fachpersonal hinzuziehen. Nur so kann zeitnah auf einen potentiellen Erregereintrag reagiert werden.

    Tierhalter*innen können ihren Bestand anmelden beim Kreis Dithmarschen, Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucher-schutz, Stettiner Straße 30, 25746 Heide, Tel. 0481/971413, Fax: 0481/971570, E-Mail: fd-veterinaerwesen-verbraucherschutz@dithmarschen.de.
    Das Formular zur Anmeldung des Tierbestandes („Tierbestand-Anmeldeformular“) kann auf der Homepage www.dithmarschen.de unter Service nutzen - Downloads heruntergeladen werden. Auf der Startseite finden sich zudem Informationen rund um das Thema Afrikanische Schweinpest.

    Ansprechpartnerinnen im Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Fragen der Tierseuchenbekämpfung sind Dr. Anja Engelage, Telefon: 0481/97-1412, oder Fach-dienstleiterin Dr. Kristina Hein, Telefon: 0481/97-1353.

  • 30.01.2019

    Bekanntmachung 12/2019: Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung des Entwurfes eines externen Notfallplanes (4. Fortschreibung, REMONDIS SAVA GmbH in Brunsbüttel)

    Bekanntmachungstext
  • 30.01.2019

    TRIALOG in Heide: Psychische Erkrankungen bei Eltern

    HEIDE. Das Zusammentreffen von Elternschaft und psychischer Krise oder Krankheit ist häufig schwierig: Zu verschieden sind die Bedürfnisse von Kindern und psychisch kranken Eltern. Reden statt schweigen, akzeptieren statt leugnen, Hilfe annehmen statt sich zu übernehmen – dies sind nur einige Dinge, die beim Zusammentreffen von Verantwortung für Kinder und für die eigene psychische Gesundheit wichtig sind. Der TRIALOG „Psychisch krank sein und Eltern werden – Eltern sein und psychisch krank werden“ findet statt am Donnerstag, 7. Februar 2018, von 17 bis 19 Uhr im Bunten Haus der Brücke Dithmarschen e.V., Süderstraße 10 in Heide. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Beim TRIALOG kommen Betroffene, Angehörige sowie professionelle Helferinnen und Helfer zusammen. Gemeinsam reden sie über Erfahrungen, Ängste und Bedürfnisse sowie Hilfsangebote für Eltern und ihre Kinder.

    Der TRIALOG ist eine Kooperationsveranstaltung des Westküstenklinikums, der Brücke Dithmarschen e.V. und der Brücke Schleswig-Holstein. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Veranstaltern Westküstenklinikum (Telefon: 0481-785-2080), Brücke Dithmarschen e.V. (Telefon: 0481-68494-0) und der Brücke Schleswig-Holstein (0481-683766-0).

  • 28.01.2019

    Bekanntmachung 11/2019: Sitzung des Finanzausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 25.01.2019

    Bekanntmachung 10/2019: Sitzung des Hauptausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 25.01.2019

    Bekanntmachung 9/2019: Sitzung des Polizeibeirates

    Bekanntmachungstext
  • 25.01.2019

    Bekanntmachung 8/2019: Bekanntmachung für Staatsangehörige der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (Unionsbürger) zur Wahl zum Europäischen Parlament in der Bundesrepublik Deutschland

    Bekanntmachungstext
  • 24.01.2019

    Relaunch bei www.echt-dithmarschen.de: Die touristische Online-Visitenkarte für Dithmarschen

    HEIDE. Sicherer, moderner und wettbewerbsfähiger – Dithmarschen Tourismus hat umfassend seinen Online-Auftritt www.echt-dithmarschen.de überarbeitet.

    Mit „Moin in Dithmarschen!“ vor einem blauen Himmel begrüßt die neu gestaltete Internetseite www.echt-dithmarschen.de die Nutzerinnen und Nutzer. Neben dem aufgefrischten Layout wurde die Seite inhaltlich, strukturell und funktionell überarbeitet. Die neue aufgeräumte Gestaltung und die übersichtliche Nutzerführung heben sich deutlich vom bisherigen Internetauftritt ab.

    Urlaubsregion Dithmarschen: Ein Portal, unzählige Inspirationen

    Ob im Strandkorb entspannen in Büsumer Deichhausen, Kaffeetrinken in Heide oder ein Konzertbesuch in Brunsbüttel – Dithmarschens vielfältige Urlaubsorte sind jetzt in einem Portal zusammengefasst. Eine interaktive Karte hilft zusätzlich bei der Orientierung. Die einheitlichere Struktur schafft ein übersichtlicheres Angebot, damit kein Programmhighlight verpasst wird. Besonders für Urlauberinnen und Urlauber steigert die einheitliche Präsenz der Urlaubsorte den Wiedererkennungswert Dithmarschens als Urlaubsregion.

    Dafür wurden die Portale der elf Urlaubsorte zusammengelegt. Die touristischen Internetseiten von Albersdorf, Burg, Brunsbüttel, Büsumer Deichhausen, Region Eider, Heide, Marne, Meldorf, St. Michaelisdonn, Wesselburen und Westerdeichstrich sowie die Homepage der Dithmarscher Kohltage sind in den neuen Webauftritt integriert – aber weiterhin unter ihren eigenen Adressen erreichbar. Büsum und Friedrichskoog haben ihre eigene Internetauftritte, finden inhaltlich aber auch auf www.echt-dithmarschen.de statt. Beim Relaunch werden so zukünftig inhaltliche Überschneidungen vermieden und die Urlaubsorte können besser ihre charakteristischen Besonderheiten herausstellen. Die touristischen Akteure vor Ort arbeiteten bei der Gestaltung eng mit Dithmarschen Tourismus e.V. zusammen.

    Neue Funktionen, verbesserter Service

    Daneben bietet die Seite neue Funktionalitäten.

    Das Portal passt sich automatisch der jeweiligen Bildschirmgröße an und ist somit mit allen Endgeräten – vom Handy bis zum PC – optimal nutzbar.

    Aktuell sind zehn Dithmarscher Radrouten digital und inklusive GPX-Daten zum Download zu finden. Das Angebot wird laufend erweitert. Die Seite ist außerdem mehrsprachig abrufbar: Ein englischer Teil informiert internationale Gäste über einen Urlaub in Dithmarschen.

    Wie gewohnt sind über die Zentrale Zimmervermittlung online Ferienwohnungen in Dithmarschen buchbar. Der Service-Bereich für Vermieterinnen und Vermieter wurde überarbeitet: Im neuen Vermieter-Portal bietet Dithmarschen Tourismus zum Beispiel die Vermietermappe, die Tipps zur Gestaltung und Vermarktung einer Ferienwohnung enthält.

    Auch ein optimierter touristischer Veranstaltungskalender, welcher auch Schnittstellen zur Metropolregion Hamburg aufweist, gehört mit zu den technischen Neuerungen.

    Janet Hanßen war für das Projekt bei Dithmarschen Tourismus e.V. verantwortlich. Design und Programmierung stammen von der auf touristische Internetauftritte spezialisierten Agentur neusta destination solutions GmbH. Janet Hanßen erklärt: „Urlauberinnen und Urlauber informieren sich immer mehr im Internet über potenzielle Urlaubsziele. Dabei ist eine gut gestaltete und informative Internetseite wie eine Visitenkarte: Sie weckt die Neugierde.“

    Helge Haalck, Geschäftsführer von Dithmarschen Tourismus e.V., sagt: „Alle Beteiligten, insbesondere auch die touristischen Akteure auf Ortsebene, waren sehr motiviert, den neuen Internetauftritt umzusetzen – das sieht man dem Ergebnis an. Unsere neue Homepage macht noch mehr Lust auf Urlaub in Dithmarschen.“

    Finanziert wurde das Projekt mit Mitteln des Vereins Dithmarschen Tourismus sowie mit Projektmittel des Kreises für touristische Vorhaben. Die Umsetzung der Mehrsprachigkeit wurde finanziell über das Leitprojekt „Welcome to MRH“ der Metropolregion Hamburg getragen.

    Mit dem Relaunch wird nicht Schluss sein: Dithmarschen Tourismus plant weitere technische Neuerungen und frische Inhalte. So wird zum Beispiel an technischen Schnittstellen zu weiteren Veranstaltungskalendern und einem Newsletter gearbeitet. Auch soll es ein Beteiligungskonzept für touristische Leistungsträger geben. „Eine solche Plattform muss lebendig gestaltet werden und sich stetig weiterentwickeln“, so Haalck.

    Ob PC, Smartphone oder Tablet - der neue Internetauftritt von www.echt-dithmarschen.de(v. l.) ist mit allen Endgeräten optimal nutzbar: Janet Hanßen und Helge Haalck von Dithmarschen Tourismus e.V. Foto: Kreis Dithmarschen

    Ob PC, Smartphone oder Tablet - der neue Internetauftritt von www.echt-dithmarschen.de(v. l.) ist mit allen Endgeräten optimal nutzbar: Janet Hanßen und Helge Haalck von Dithmarschen Tourismus e.V. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 23.01.2019

    Bekanntmachung 7/2019: Bildung des Kreiswahlausschusses für die Europawahl 2019

    Bekanntmachungstext
  • 23.01.2019

    Heider Soldaten und Dithmarscher Bürger sorgen für ein Rekordergebnis bei der Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

    HEIDE. Heider Soldaten und Dithmarscher Bürger sorgen für ein Rekordergebnis bei der Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Soldaten der II. Lehrgruppe der Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) waren letztes Jahr erneut mit den Sammeldosen des Volksbundes Deutschee Kriegsgräberfürsorge in den Gemeinden und Städten Dithmarschens unterwegs. Dank der enormen Spendenbereitschaft der Dithmarscher konnten 2018 15.373,73 Euro gesammelt werden! Dies ist der höchste jemals erreichte Betrag.

    An der Haus- und Straßensammlung waren über 400 Soldaten, in Heide und den umliegenden Gemeinden beteiligt, um für den Volksbund eine Spende zu erbitten. Zum Abschluss der Sammlung konnte der Kreisgeschäftsführerin des Kreises Dithmarschen, Frau Renate Agnes Dümchen, zusammen mit dem Landrat, Herrn Stefan Mohrdieck, sowie dem Standortältesten Dithmarschen und Kommandeur der II. Lehrgruppe der Unteroffizierschule der Luftwaffe, Herrn Oberstleutnant Holger Eberhardt, ein Scheck mit dem Gesamtbetrag übergeben werden.

    In der Gesamtheit aller Sammlungen wurden von den Soldaten aus der Wulf-Isebrand-Kaserne im Zeitraum von 1998 bis 2018 Spendengelder fast eine Viertelmillion Euro gesammelt. Der Beauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein, Oberstleutnant a.D. Michael Oswald, vermeldete, dass die Soldaten in den Standorten des Landes Schleswig-Holstein insgesamt rund 167.000 Euro zusammengetragen haben.

    Stabsbootsmann Arno Täuber, der als Standortfeldwebel für die Sammlung in Dithmarschen erstmalig verantwortlich war, sagte:
    „Es hat mir sehr viel Freude gemacht, die Haus- und Straßensammlung zu organisieren. Man sieht am Spendenergebnis, dass die Dithmarscher Bürger an unserer Seite stehen. Die Soldaten der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Heide und die Reservistenkameradschaft Hedwigenkoog mit Herrn Nicolay, haben mit sehr viel Begeisterung die Sammlung durchgeführt. Ich freue mich schon sehr auch dieses Jahr die Sammlung zu organisieren. In 2019 begeht der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sein 100-jähriges Bestehen, ein unschätzbarer Beitrag zur Friedensarbeit des Volksbundes.“

    Oberstleutnant Holger Eberhardt dankte den beteiligten Soldaten für ihr herausragendes Engagement und allen Dithmarschern für ihre enorm große Spendenbereitschaft bei der Sammlung für den Volksbund und hob die besondere Verbindung zwischen der Dithmarscher Bevölkerung und ihren Soldaten hervor.

    (v.r.n.l.) Der Landrat des Kreises Dithmarschen Stefan Mohrdieck, Kreisgeschäftsführerin des Kreises Dithmarschen Renate Agnes Dümchen, der Standortälteste Dithmarschen und Kommandeur der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Heide Oberstleutnant Holger Eberhardt, Stabsbootsmann und Standortfeldwebel Arno Täuber sowie Oberstleutnant a.D. Michael Oswald vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. bei der Übergabe des Schecks mit der Rekordsumme. Foto: Hauptmann Ronny Peters

    (v.r.n.l.) Der Landrat des Kreises Dithmarschen Stefan Mohrdieck, Kreisgeschäftsführerin des Kreises Dithmarschen Renate Agnes Dümchen, der Standortälteste Dithmarschen und Kommandeur der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Heide Oberstleutnant Holger Eberhardt, Stabsbootsmann und Standortfeldwebel Arno Täuber sowie Oberstleutnant a.D. Michael Oswald vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. bei der Übergabe des Schecks mit der Rekordsumme. Foto: Hauptmann Ronny Peters
  • 23.01.2019

    Einstieg in die digitale Welt: Coaching und Referate beim Informationstag "Digitalisierung im Tourismusbetrieb in Büsum

    BÜSUM. Coaching, Beratung und Referate bietet der Informationstag „Digitalisierung im Tourismusbetrieb“ am Dienstag, 5. Februar 2019, von 9 bis voraussichtlich 16.30 Uhr im Watt’n Hus, Südstrand 11 in Büsum. Mit Experten von der Beratungs- und Schulungsagentur „Tourismuszukunft – Realizing Progress“ veranstaltet Dithmarschen Tourismus, Tourismus Marketing Service Büsum und Tourismus-Cluster SH dieses kostenfreie Angebot. Zielgruppe sind Eigentümerinnen und Eigentümer von Ferienwohnungen oder Pensionen sowie Unternehmen im Gastronomie- und Hotelgewerbe. Themen sind zum Beispiel die Internetvermarktung von Tourismusbetrieben, der gezielte Einsatz von sozialen Netzwerken und die Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

    Der Informationstag gliedert sich in zwei Teile: Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es von 9 bis 13 Uhr ein persönliches Coaching. Bastian Hiller, Pascal Gebert und Roland Trebo von „Tourismuszukunft“ stehen jeweils 30 Minuten für ein persönliches und individuell abgestimmtes Coaching zur Verfügung. Außerdem berät das Tourismus-Cluster über Fördermöglichkeiten bei Modernisierung oder Erweiterung des Betriebes.

    Die Vorträge von 14 bis 16 Uhr beschäftigen sich mit folgenden Themen: Petra Stangenberg, Tourismus-Cluster, informiert über die Förderprogramme „UnternehmensWert: Mensch plus und Go digital“. Außerdem widmen sich die Experten von „Tourismuszukunft“ den Themen „Messbar mehr Erfolg mit deiner Website“, „Vom Vertrieb zur Vermarktung: Wie vermarkte ich meinen Gastbetrieb?“ und „Digitalisierung von Geschäftsprozessen: Zeit und Ressourcen sparen durch den Einsatz digitaler Tools im Geschäftsalltag!“.

    Flexibel können sich Interessierte ihr Programm für den Infotag zusammenstellen. Es besteht die Möglichkeit, sich für ein Einzelcoaching am Vormittag und bzw. oder die Impulsvorträge am Nachmittag anzumelden. Ebenfalls steht es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern offen, einen oder mehrere Vorträge zu besuchen. Interessierte am Coaching melden sich bitte bei Petra Stangenberg, TourismusCluster SH, unter der Telefonnummer 0431 / 66666-881 oder per Mail an stangenberg@wtsh.de an. Für Impulsvorträge ist eine Anmeldung per E-Mail an veranstaltung@buesum.de erforderlich. Die Anmeldefrist endet am 1. Februar 2019. Weitere Informationen zum Infotag in Büsum gibt es im Internet unter www.tourismuscluster-sh.de.

  • 22.01.2019

    Kreis Dithmarschen wirbt aktiv für überzeugte Europäer

    HEIDE. Die Zahl der Briten, die die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen haben, ist beim Kreis Dithmarschen seit dem Referendum in Großbritannien zum EU-Ausstieg am 29.03.2017 gestiegen. Nun steht eine Einbürgerungswelle an. Kurz vor dem vermeintlichen harten Brexit steigt das Interesse an der Einbürgerung.  

    Die Ausländer- und Einbürgerungsbehörde des Kreises Dithmarschen hat vor wenigen Tagen ein Informationsschreiben an in Dithmarschen lebende Briten verschickt. Christian Rüsen, Geschäftsbereichsleiter Bau, Wirtschaft, Ordnung, Umwelt, ist überrascht von der positiven Resonanz: „Insgesamt haben wir 48 Personen mit britischer Staatsbürgerschaft, die grundsätzlich für eine Einbürgerung in Frage kommen, angeschrieben und sie über ihre Vorteile einer Einbürgerung informiert. Bereits zwei Tage später haben sich fast ein Viertel von ihnen zurück gemeldet und ihr Interesse an der Einbürgerung bekundet.“

    Ausländische Staatsangehörige können sich in Deutschland einbürgern lassen, wenn sie sich in der Regel acht Jahre in Deutschland aufhalten. Wie andere Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) auch, brauchen britische Staatsangehörige dabei den Pass des Herkunftslandes nicht abzugeben. Angesichts des näher kommenden Brexits scheinen die Tage des Privilegs der doppelten Staatsbürgerschaft für die Briten jedoch gezählt. Mit dem Austritt aus der Europäischen Union droht auch der Verlust der umfassenden Freizügigkeitsrechte für britische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die es erlauben, sich überall in der EU frei aufzuhalten und zu arbeiten. Viele Briten wollen daher auf „Nummer sicher“ gehen und noch rechtzeitig den deutschen Pass beantragen. Denn:  Wenn Großbritannien am 29. März 2019 mit einem harten Brexit aus der Europäischen Union ausscheidet, wären sie von einem auf den anderen Tag keine EU-Bürger mehr.

    Und noch etwas ist zu beachten: Nach deutschem Recht muss die bisherige Staatsangehörigkeit für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit in der Regel aufgegeben werden. Mehrstaatigkeit soll vermieden werden. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz besteht für Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates oder der Schweiz. „Alle Britinnen und Briten, die sich noch bis zum 29. März einbürgern lassen, behalten ihre doppelte Staatsbürgerschaft dauerhaft“, sagt Herr Kühl von der Ausländer- und Einbürgerungsbehörde des Kreises Dithmarschen. „Denn so lange ist Großbritannien noch Mitglied in der EU. Die Mehrstaatigkeit wird also hingenommen und bleibt auch über den Austritt hinaus bestehen.“ Ganz anders sieht es nach derzeitigem Stand für diejenigen aus, die sich nach dem Brexit für die Einbürgerung entscheiden: Sie müssten dann bei einer Einbürgerung ihren britischen Pass abgeben.

    Eingebürgert werden kann nach § 10 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG), wer

    • sich durchgängig seit mindestens acht Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet aufhält (sofern mit einem/r deutschen Staatsangehörigen verheiratet, reicht ein Aufenthalt von 3 Jahren aus),

    • sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennt,

    • den eigenen Lebensunterhalt und den seiner unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Bezug von Sozialleistungen sicherstellt,

    • keine (oder lediglich geringfügige Straftaten) begangen hat,

    • über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache und

    • Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (Einbürgerungstest) verfügt.

    „Die Sprachkenntnisse und der Einbürgerungstest können alternativ auch nachgewiesen werden, wenn ausländische Personen im Bundesgebiet einen Schulabschluss erworben oder eine Ausbildung beziehungsweise ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Hinsichtlich des Einbürgerungstests kann ein abgeschlossenes Studium jedoch nur anerkannt werden, wenn die Studienrichtung den Fachbereichen Rechts-,  Gesellschafts-, Sozialwissenschaften-, Politik- oder Verwaltungswissenschaften entstammt“, sagt Kühl. Die Volkshochschule Heide hat sich auf den bevorstehenden Brexit vorbereitet und sich bereit erklärt, gesondert für britische Staatsangehörige Prüfungstermine für die Sprachkenntnisse und den Einbürgerungstest anzubieten.

    Beim Kreis Dithmarschen stellt man sich derzeit auf einen weiteren Anstieg der Einbürgerungsanträge ein. Eine Einbürgerungsfeier für ausschließlich britische Neu-Dithmarscherinnen und -Dithmarscher ist für Ende März ebenfalls geplant.

    Die aktuelle Einbürgerungsinitiative für britische Staatsangehörige ist nur der Anfang: Das Land Schleswig-Holstein hat in der Zeit von 2019 bis 2021 eine Einbürgerungskampagne aufgelegt. Ziel ist ein Anstieg der Einbürgerungszahlen, um bestehendes Integrationspotential ausländischer Personen umfassend zu nutzen. Der Kreis Dithmarschen wird sich ebenfalls an dieser Kampagne beteiligen.

     

     

     

  • 21.01.2019

    Bekanntmachung 6/2019: 7. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung des Kreises Dithmarschen

    Bekanntmachungstext