Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Amtliche Bekanntmachungen

  • 28.06.2019

    Naturschutz im Speicherkoog: Kreis nimmt Straße und Luftraum in den Fokus

    MELDORF. Der Tourismus und der besondere Naherholungswert für Einheimische sorgen im Naturschutzgebiet Speicherkoog in unmittelbarer Nähe zum Nordseedeich für ein ganzjährig hohes Verkehrsaufkommen – immer schon auf der Straße, neuerdings auch im Luftraum. „Für Raser und Drohnen ist kein Platz im Speicherkoog. Darauf werden wir in Zukunft noch mehr achten“, so Uwe Maaßen, Fachdienstleiter Bau, Naturschutz und Regionalentwicklung des Kreises Dithmarschen.

    Im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Oktober jeden Jahres gilt für den Straßenverkehr im Speicherkoog eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h. Der Eindruck, dass viele Verkehrsteilnehmer*innen sich nicht an die Vorgaben halten, wurde durch eine vor kurzem vorgenommene Geschwindigkeitsüberwachung bestätigt. An einem Mittwochnachmittag waren innerhalb von drei Stunden 48 von 161 Fahrzeugen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Maaßen: „Diese Zahlen belegen eindrücklich, dass Handlungsbedarf besteht. Mit regelmäßigen Geschwindigkeitsüberwachungen wollen wir im Sinne der Verkehrssicherheit und des Naturschutzes etwas bei den zahlreichen Auto-, Bus-, Wohnmobil- und Motorradfahrer*innen bewirken.“ Zudem soll an geeigneter Stelle dauerhaft eine Geschwindigkeitsanzeige installiert werden.

    In einzelnen Fällen werden auch Drohnen zu einem Problem im Speicherkoog. Dazu verweist Maaßen auf die Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten. In § 21b der Verordnung ist eindeutig geregelt, dass das Fliegen mit Drohnen unter anderem über Naturschutzgebieten verboten ist. Maaßen: „Von uns festgestellte Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht. Auch die NABU-Schutzgebietsbetreuer*innen werden in Zukunft noch mehr ein Auge darauf haben.“ Art und Größe der Drohne spielen dabei, entgegen vielfacher Annahme, übrigens keine Rolle.

  • 28.06.2019

    Einladung zum InnovationsCamp Westküste: Westküste auf Kurs. DIGITAL UND INNOVATIV!

    Wissenstransfer aus der Praxis, Kontakte zu möglichen Geschäftspartnern, ein innovatives Eventformat, eine besondere Atmosphäre, Inspiration und neue Ideen – all dies bietet Dir das InnovationsCamp Westküste. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Am Freitag, 12. Juli 2019,
    von 14.00 bis 21.00 Uhr
    an der Fachhochschule Westküste in Heide

    Ein BarCamp gestaltest Du selbst mit, es gibt keine vorab gebuchten Referenten und keine festgelegten Beiträge. Wer möchte, kann etwas vorbereiten. Sei es ein Vortrag, ein Workshop oder einfach eine Diskussion - auch spontane Beiträge sind möglich. Themen und Reihenfolge werden zu Beginn während der gemeinsamen Sessionplanung organisiert und abgestimmt.

    Du möchtest mehr über das InnovationsCamp Westküste erfahren? Dann schaue auf www.innovationscamp-westkueste.de Neben Informationen zum Veranstaltungsformat und Tagesablauf findest Du dort ab sofort auch das Anmeldeformular. Achtung: Die Teilnehmerzahl ist limitiert.

    Die Regionale Kooperation Westküste organisiert das Unternehmercamp in Kooperation mit dem Startup Center  der FH Westküste.

    Nutze das kollaborative Millieu des Barcamps, um auf erfrischende Weise deinen unternehmerischen Horizont zu erweitern. Wir freuen uns auf Dich!


    Mit herzlichen Grüßen
    Für das Veranstaltungsteam des Unternehmercamp Westküste

    Plakat

    InnovationsCamp Westküste Partner-Organisationen

    InnovationsCamp Westküste Partner-Organisationen
  • 26.06.2019

    Forschen, bewahren und pflegen: 16 Schulen erhalten Umweltpreis des Kreises Dithmarschen

    HEIDE. Ob für Energieberater*innen, die Pflege eines Schulgartens oder Experimente zum Thema Mikroplastik im Meer – 17 Projekte an 16 Dithmarscher Schulen erhielten am 26. Juni 2019 den Umweltpreis des Kreises Dithmarschen. Seit 1986 zeichnet jährlich der Umweltpreis die Kreativität und das nachhaltige Engagement der Schüler*innen aus. Landrat Stefan Mohrdieck verlieh die Preise. Außerdem erhielten fünf Dithmarscher Schulen im landesweiten Vergleich die Auszeichnung „Zukunftsschule.SH 2019“. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Foyer des Kreishauses stellten die Schüler*innen mit ihren Lehrer*innen die Projekte vor. Die Schautafeln zu den Vorhaben stehen bis zum 26. Juli 2019 im Kreishaus.

    Landrat Stefan Mohrdieck gratulierte den teilnehmenden Schulen: „Trotz voller Stundenpläne investieren die Schulen Zeit und Energie in ihre Umweltprojekte. Sie beweisen, wie vielfältig, wirksam und nachhaltig Umweltschutz bereits im eignen Umfeld sein kann. Damit sind sie eine Inspiration für uns alle.“

    Am Dithmarscher Umweltpreis nehmen im Klassenverbund oder als Arbeitsgemeinschaft die Klassenstufen 1 bis 13 der allgemein- und berufsbildenden Schulen teil.

    Die fünfköpfige Jury setzte sich 2019 zusammen aus Hans Detlef Petersen (stellvertretender Vorsitzender des Agrar- und Umweltausschusses des Dithmarscher Kreistages), Walter Denker (Kreisbeauftragter für Naturschutz bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Dithmarschen), Claudia von der Heyde (Schulrätin), Katrin Martens (Abfallwirtschaft Dithmarschen GmbH als Vertreterin für die Gemeinschaft der Sponsoren) und Dirk Berking (Kreisbeauftragter für Natur und Umwelterziehung an Schulen). Die Jury besuchte die Schulen am 6. und 7. Juni 2019, um die Projekte zu begutachten.

    „Die vorgestellten Projekte spiegeln wider, wie die aktuell in der Öffentlichkeit diskutierten Umweltthemen die Schülerinnen und Schüler bewegen. So setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Beispiel mit dem Insektensterben, Plastikmüll oder dem Klimawandel auseinander“, erklärte Michael Schöne, Koordinator des Umweltpreises und Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Dithmarschen.

    Umweltpreis 2019: Landrat Stefan Mohrdieck (links) und der stellvertretende Vorsitzende des Agrar- und Umweltausschusses Hans Detlef Petersen (rechts) gratulieren den Schüler*innen. Foto: Kreis Dithmarschen

    Umweltpreis 2019: Landrat Stefan Mohrdieck (links) und der stellvertretende Vorsitzende des Agrar- und Umweltausschusses Hans Detlef Petersen (rechts) gratulieren den Schüler*innen. Foto: Kreis Dithmarschen

    Neue Sponsoren, höhere Preisgelder

    Der Kreis der Sponsoren hat sich erweitert: Bisher unterstützen die Stadtwerke Heide GmbH, der Wasserverband Süderdithmarschen, der Wasserverband Norderdithmarschen, der Abwasserverband Dithmarschen sowie der Zweckverband Wasserwerk Wacken den Umweltpreis. Neben den langjähri-gen Förderern sind die Abfallwirtschaft Dithmarschen und die Stadtwerke Brunsbüttel hinzugekommen.

    Daher wurden dieses Jahr die Preisgelder für die ersten und zweiten Preise erhöht: Um 100 Euro beim ersten Preis (von 250 auf aktuell 350 Euro) und um 50 Euro beim zweiten Preis (von 150 Euro auf aktuell 200 Euro). Der Sonderpreis ist mit 100 Euro dotiert. Der Umweltpreis wird in drei Gewinnergruppen vergeben.

    Der "Markt der Möglichkeiten" im Foyer des Kreishauses. Foto: Kreis Dithmarschen

    Der "Markt der Möglichkeiten" im Foyer des Kreishauses. Foto: Kreis Dithmarschen

    Gruppe I: Klassenstufe 1 bis 4

    Über den ersten Platz in der Gruppe 1 freuen sich die Fief-Dörper-School in Süderhastedt und die Grundschule Am Klev Eddelak-Buchholz. Die Schüler*innen aus Süderhastedt gründeten eine Bienen-Arbeitsgemeinschaft und beschäftigten sich mit der Arbeit mit einem Bienenstock. Die Grundschule Am Klev Eddelak-Buchholz setzte sich mit dem Pflanzenanbau unter bestmöglichen klimatischen, energie- und wassersparenden Bedingungen auseinander. Den zweiten Platz teilen sich die Grund- und Gemeinschafsschule Klaus-Groth-Schule in Heide mit der eigenen und ressourcenschonenden Herstellung von Waschmittel und die Grundschule Schafstedt mit der Anlage einer Insektenwiese. Ebenfalls werden zwei Schulen mit dem Sonderpreis ausgezeichnet: Die Grundschule Wesseln wurde für das Anlegen eines Gemüse- und Kräuterbeetes sowie die Gestaltung eines insektenfreundlichen Pausenhofes ausgezeichnet. Die Boy-Lornsen-Grundschule überzeugte mit dem Projekt „Bodenforscher und Gartenbuddler“.

    Gruppe 2: Allgemeinbildende Schulen – Klassenstufe 5 bis 9

    Auf dem ersten Platz sind die Gemeinschaftsschule am Brut-kamp in Albersdorf und die Meldorfer Gelehrtenschule. Die Gemeinschaftsschule am Brutkamp wurde u. a. für die Nachpflanzungen des Schulwaldes sowie das aktive Einbe-ziehen des Schulgartens sowie des Gewächshauses in den Wahlpflichtunterricht geehrt. Die Meldorfer Naturfreunde überzeugten mit dem Projekt „Beteiligung an der Schulhofumgestaltung – Projektwoche zur Bepflanzung von Flächen des Schulgeländes September 2019“.

    Über den zweiten Platz freuen sich die Astrid-Lindgren-Schule in Meldorf mit der Pflege des seit 25 Jahren bestehenden Schulgartens sowie die Eider-Nordsee-Schule Gemeinschafts-schule des Schulverbandes in Wesselburen mit den Projekten „Kinderwattspiele“, „Energiechecker“ und „(K)ein Herz für Lebensmittel“.

    Der Kreis verleiht den Sonderpreis an vier Einrichtungen: Die Schule am Meer in Büsum erhält wegen der Nachhaltigkeit des Projektes „Mut zur Wildnis – Jede Blüte zählt“, der Kontinuität und der engagierten Öffentlichkeitsarbeit einen um 50 Euro erhöhten Sonderpreis von 150 Euro. Die Gemeinschafts-schule Meldorf überzeugte mit der Reaktivierung und Neuanlage eines Teichgeländes und Erweiterung des Obstbestan-des. Das Gymnasium Heide-Ost schaffte einen Wasserspender zur Vermeidung von Plastikmüll an. Auch die Friedrich-Elvers-Schule beschäftigte sich mit dem geringeren Verbrauch von Plastik.

    Gruppe 3: Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen – Klassenstufe 10 bis 13

    Über den ersten Platz freut sich die Schule am Meer in Büsum, die das Projekt „Meer Plastik frei – wir sind dabei“ initiierte: So wurde das „Ocean-clean-up“-Projekt in das Schulprogramm aufgenommen und es wurden Experimente zum Thema Mikroplastik gemacht. Auf dem zweiten Platz ist die Gemein-schaftsschule St. Michaelisdonn mit den Vorhaben „Schulgar-ten“, „Erneuerung des Schulteiches“ und der „iPad-Rallye“. Die Gemeinschaftsschule am Hamberg in Burg erhielt für das Projekt „Vogelschutz an unserer Schule – Verbesserung der Nistmöglichkeiten und des Futterangebots“ den Sonderpreis.

    Zukunftsschule.SH: Fünf Schulen erhalten Auszeichnung

    Außerdem wurde die Auszeichnung „Zukunftsschule.SH“ der gemeinsamen Initiative des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und des Ministeriums für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein an fünf Dithmarscher Schulen verliehen.

    In der Stufe I wurden ausgezeichnet: Die Grund- und Ge-meinschaftsschule St. Michaelisdonn für das Projekt „Schule online/E-Learning – Lernmanagement und Lernverwaltung“ sowie den Schulgarten und den Schulteich, die Eider-Nordsee-Schule für die Kinderwattspiele und das Projekt „Energiechecker“, die Grund- und Gemeinschaftsschule Tellingstedt für das Schulbiotop sowie die Präventionsarbeit (Gewalt, Sucht und Mobbing) und die Gemeinschaftsschule am Brutkamp Albersdorf für das Projekt „Steinzeit und Gegenwart – Ganz Nah“ und den Schulwald. In der Stufe 3 wur-de das Gymnasium Marne Europaschule für das Vorhaben „Ecotourism: Take reponsibility now! Erasmus+“ und das soziale Engagement geehrt.

    Thomas Riemann, Regionaldirektor für Dithmarschen bei der Sparkasse Westholstein, gratulierte den Teilnehmer*innen: „Euer Engagement ist beeindruckend. Damit gibt Ihr uns auch viele Impulse für nachhaltiges Handeln.“

    Die schleswig-holsteinischen Sparkassen sind seit vielen Jahren Partner der „Zukunftsschule.SH“ und stellen auch 2019 den Nachhaltigkeitspreis, der landesweit mit insgesamt 20.000 Euro dotiert ist, zur Verfügung.

    Zukunfsschule.SH 2019: Regionaldirektor Thomas Riemann (Mitte) sowie Dirk Berking (Kreisbeauftragter für Natur und Umwelt) und Hans Detlef Petersen (stellvertretender Vorsitzender des Agrar- und Umweltausschusses (beide hintere Reihe rechts) im Kreis der Gewinner*innen. Foto: Kreis Dithmarschen

    Zukunfsschule.SH 2019: Regionaldirektor Thomas Riemann (Mitte) sowie Dirk Berking (Kreisbeauftragter für Natur und Umwelt) und Hans Detlef Petersen (stellvertretender Vorsitzender des Agrar- und Umweltausschusses (beide hintere Reihe rechts) im Kreis der Gewinner*innen. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 26.06.2019

    Katastrophenschutz erhält sechs neue Fahrzeuge

    HEIDE. Der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen übergab am 25. Juni 2019 sechs Fahrzeuge im Gesamtwert von über 780.000 Euro an die Katastrophenschutz-Einheiten des Kreises Dithmarschen.

    Die Empfänger sind das Deutsche Rote Kreuz als Sanitäts- und Betreuungseinheit des Katastrophenschutzes, die Feuerwehrbereitschaft und der Löschzug-Gefahrgut.

    Die untere Katastrophenschutzbehörde des Kreises Dithmarschen trifft vorbereitende Maßnahmen und koordiniert die verschiedenen Einheiten im Katastrophenfall. Der Katastro-phenabwehrleiter ist der Landrat. Landrat Stefan Mohrdieck betonte: „Die Katastrophenschutz-Einheiten des Kreises Dithmarschen leisten eine wertvolle Arbeit für unsere Sicherheit. Für ihre geleistete Hilfe sind sie selbst auf eine professio-nelle und verlässliche Ausstattung angewiesen.“

    Christian Rüsen sagte anlässlich der Übergabe: „Das ist ein freudiger Anlass. Mit über 780.000 Euro wollen wir die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Katastrophenschutzeinheiten unterstützen. Ein großes Dankeschön geht an die Kreispolitik, die diese Investitionen durch die Bereitstellung der Haus-haltsmittel erst möglich gemacht hat.“ Außerdem fügte er hinzu: „Heute wird ganz sicher nicht die letzte Fahrzeugübergabe gewesen sein. Wir wissen, dass noch Nachholbedarf beim Austausch veralteter Fahrzeuge besteht und wer-den in den kommenden Jahren weiter investieren.“

    Karsten Marktscheffel, DRK-Katastrophenschutzbeauftragter, bedankte sich: "Wir freuen uns über die gute Unterstützung durch den Kreis Dithmarschen und die enge Verzahnung in der Zusammenarbeit. Wir sind auf moderne Einsatzwagen angewiesen. Denn unsere Aufgaben wachsen und werden vielfältiger."

    Übergeben wurden ein Kommandowagen für die Leitung der Feuerwehrbereitschaft im Gesamtwert von 51.318,03 Euro Kreisanteil, ein Einsatzleitwagen für die Feuerwehrbereit-schaft/DRK/Katastrophenschutz-allgemein für insgesamt 90.802,73 Euro (davon 40.802.73 Kreisanteil und 50.000 Euro Landeszuschuss), ein Krankentransportwagen Typ B Allrad für die 1. Sanitätsgruppe Arzt Heide für insgesamt 109.661.12 Euro (davon 49.661,12 Euro Kreisanteil und 60.000 Euro Landes-zuschuss), ein Krankentransportwagen Typ B für die 4. Sani-tätsgruppe Transport Brunsbüttel im Gesamtwert von 96,661,77 Euro (davon 46.661,77 Kreisanteil und 50.000 Euro Landeszuschuss), ein Sanitätsanhänger für die 1. Sanitäts-gruppe Arzt Heide für 10.000 Euro Kreisanteil sowie ein Gerä-tewagen Gefahrgut (GW-G) für den Löschzug Gefahrgut für 430.090,75 Euro (davon 270.090,75 Euro Kreisanteil und 160.000 Euro Feuerschutzsteuer).

    Der Kreisanteil für diese Fahrzeuge beträgt insgesamt 468.534,40 Euro bei einer Gesamtinvestitionssumme von 788.534,40 Euro.

    Der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen (rechts) übergibt die Schlüssel an die Katastrophenschutzeinheiten (v.l.): Karsten Marktscheffel (DRK-Katastrophenschutzbeauftragter), Klaus Boje (DRK Brunsbüttel), Bernd Fröhlich (Feuerwehrbereitschaft), Kai Saß (DRK Heide) sowie vom Löschzug-Gefahrengut Dithmarschen Tammo Thies, Kai Peters, Lars Böger und Stefan Wolff. Foto: Kreis Dithmarschen

    Der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen (rechts) übergibt die Schlüssel an die Katastrophenschutzeinheiten (v.l.): Karsten Marktscheffel (DRK-Katastrophenschutzbeauftragter), Klaus Boje (DRK Brunsbüttel), Bernd Fröhlich (Feuerwehrbereitschaft), Kai Saß (DRK Heide) sowie vom Löschzug-Gefahrengut Dithmarschen Tammo Thies, Kai Peters, Lars Böger und Stefan Wolff. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 25.06.2019

    Kreis Dithmarschen begrüßt zehn Nebürger*innen

    HEIDE. Auf der Einbürgerungsfeier begrüßte Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs am 25. Juni 2019 zehn Neubürger*innen im Kreistagssitzungssaal und überreichte die Einbürgerungsurkunden.

    Die Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs beglückwünschte die neuen Staatsangehörigen: „Die Entscheidung zur Einbürgerung ist eine Angelegenheit des Herzens und Verstandes. Sicherlich war dies kein leichter Weg für Sie. Daher freue ich mich besonders, dass Sie diesen Schritt bewusst gegangen und sich für Deutschland entschieden haben.“

    Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde ist die Einbürgerung rechtlich wirksam. Neben der Einbürgerungsur-kunde erhielten die Neubürger*innen ein Exemplar des Grundgesetzes. Sie legten das feierliche Bekenntnis ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung war das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

    An der Einbürgerungsfeier nahmen teil: Raghda-Flori-Mirna Barakat, Zahra Darvishkhaki, Joanna Patrycja Iwaszkiewicz, Najeeb Ullah Rahimi, Samea Rassuli, Mohammad Javad Saeidi, Methal Saheb Mohamad, Nelvyn Tagoe sowie Aida und Nenad Vucetic. Die Eingebürgerten kommen aus den Herkunftsnationen Afghanistan, Ghana, Iran, Irak, Polen, Rumänien und Serbien.

    2018 freuten sich 105 Personen über die deutsche Staatsbür-gerschaft. In diesem Jahr wurden bisher 84 Menschen eingebürgert.


    Mehrstufiges Einbürgerungsverfahren

    Die Neubürger*innen mussten bestimmte Voraussetzungen erfüllen wie eine gewisse Mindestaufenthaltsdauer, ausrei-chende Deutschkenntnisse und eine eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts. Auch mussten die Antragsteller*innen einen Einbürgerungstest bestehen, in dem Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland abgefragt wurden.

    Für die Neubürger*innen war der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit je nach Herkunftsland unterschiedlich lang. Während einige nach der Antragsstellung relativ schnell alle Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllten, erhielten an-dere Personen vorab eine Einbürgerungszusicherung, mit der sie sich zur Ausbürgerung an die Botschaft ihres Heimatlandes wandten.

    Die Neubürger*innen können nun bei dem für sie zuständigen Einwohnermeldeamt ihren deutschen Pass beantragen.

    Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs (rechts) begrüßt die zehn Neubürger*innen (v.l.): Najeeb Ullah Rahimi, Methal Saheb Mohamad, Mohammad Javad Saeidi, Samea Rassuli, Nelvyn Tagoe, Joanna Patrycja Iwaszkiewicz, das Ehepaar Nenad und Aida Vucetic, Raghda-Flori-Mirna Barakat und Zahra Darvishkhaki. Foto: Kreis Dithmarschen

    Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs (rechts) begrüßt die zehn Neubürger*innen (v.l.): Najeeb Ullah Rahimi, Methal Saheb Mohamad, Mohammad Javad Saeidi, Samea Rassuli, Nelvyn Tagoe, Joanna Patrycja Iwaszkiewicz, das Ehepaar Nenad und Aida Vucetic, Raghda-Flori-Mirna Barakat und Zahra Darvishkhaki. Foto: Kreis Dithmarschen
  • 24.06.2019

    Bekanntmachung 65/2019: Förderfonds des Kreises Dithmarschen - Sportstättenförderung -

    Bekanntmachungstext
  • 21.06.2019

    Bekanntmachung 64/2019: Ungültigkeitserklärung eines Dienstsiegels

    Bekanntmachungstext
  • 21.06.2019

    Bekanntmachung 63/2019: Sitzung des Hauptausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 21.06.2019

    Bekanntmachung 62/2019: Satzung des Kreisfeuerwehrverbandes Dithmarschen

    Bekanntmachungstext
  • 20.06.2019

    TRIALOG in Heide: Psychisch krank und schon alles ausprobiert?

    HEIDE. Psychische Krisen oder chronisch psychische Erkrankungen können ambulante, stationäre oder teilstationäre Behandlungen erfordern. Medikamente, Psychotherapien, aber auch Sport und Freizeitbeschäftigungen bringen manchmal nicht die gewünschten Erfolge. Dies ist lässt einige Betroffene resignieren. Was hat dennoch diejenigen weitergebracht, die solche Phasen durchlebt haben? Wer oder was kann dann noch helfen? Unter dieser Fragestellung diskutieren im Dithmarscher TRIALOG Betroffene, Angehörige, professionelle Helfer*innen sowie alle Interessierten Möglichkeiten, Wege zur Heilung und Genesung zu finden. Der TRIALOG „Psychisch krank und schon alles ausprobiert? Bin ich ein hoffnungsloser Fall?“ findet statt am Donnerstag, 27. Juni 2019, von 17 bis 19 Uhr in der Begegnungsstätte der Brücke Dithmarschen e.V., Neue Anlage 23-25 in Heide. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Der TRIALOG ist eine Kooperationsveranstaltung des Westküstenklinikums, der Brücke Dithmarschen e.V. und der Brücke Schleswig-Holstein. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei den Veranstaltern Westküstenklinikum (Telefon: 0481-785-2080), Brücke Dithmarschen e.V. (Telefon: 0481-68494-0) und der Brücke Schleswig-Holstein (0481-683766-0).

  • 19.06.2019

    Thema Pflege: "Im Alter is(s)t man anders..."

    HEIDE. Essen und Trinken haben im Alter und in der Pflege eine besondere Bedeutung. Denn die Geschmacks- und Geruchszellen sowie das Durst- und Appetitgefühl lassen allmählich nach. Dabei besteht das Risiko der Mangel- und Unterernährung. Der Vortrag des PflegeNotTelefons Schleswig-Holstein und des Pflegestützpunktes im Kreis Dithmarschen „Im Alter is(s)t man anders…“ behandelt das Thema am Donnerstag, 27. Juni 2019, von 15 bis 17 Uhr im Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen, Esmarchstraße 50 in Heide. Der Eintritt ist frei.

    Die Referentin Dr. Petra Schulze-Lohmann (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Kiel) geht darauf ein, was aus pflegerischer, ärztlicher und familiärer Sicht getan werden kann, um Erscheinungen wie Unterernährung, Untergewicht und Austrocknung im Alter zu verhindern. Dabei berät sie die Teilnehmer*innen und es besteht die Möglichkeit sich auszutauschen.

    Interessierte können sich anmelden beim Pflegestützpunkt im Kreis Dithmarschen (Telefon: 0481/785 11 12; E-Mail: pflegestuetzpunkt-dithmarschen@dithmarschen.de) oder beim PflegeNotTelefon Schleswig-Holstein (Telefon: 0431/5114-551; E-Mail: post@pflege-not-telefon.de).

    Aufgrund der Veranstaltung fallen am 27. Juni die Sprechzeiten im Pflegestützpunkt in Brunsbüttel aus.

    Ausgewogene Ernährung im Alter

    Ältere und pflegebedürftige Menschen sind oft auf Unterstützung angewiesen, damit sie sich ausgewogen ernähren.
    Vielen macht das Essen entweder keinen Spaß mehr oder ist mit großen Schwierigkeiten bei der Aufnahme, zum Beispiel mit Kau- und Schluckstörungen oder mit Verdauungsproblemen verbunden. Sätze wie „Ich brauche nicht mehr so viel“ können bezogen auf die Kalorienzufuhr ihre Berechtigung haben, aber die einzelnen Nährstoffe wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe sind genauso wichtig und in den gleichen Mengen erforderlich wie in jungen Jahren. Wird zu wenig oder zu einseitig gegessen, kann es schnell zu einer Mangel- oder Unterernährung kommen. Auswirkungen bestimmter Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Diabetes oder Verdauungsprobleme können erschwerend hinzukommen und sind bei der Ernährung besonders zu berücksichtigen, damit es unter anderem nicht zu Nährstoffmängeln kommt. Sonst leidet nicht nur die persönliche Fitness, sondern zum Beispiel auch das Immunsystem, das vor Krankheiten schützen soll. Auch ausreichendes Trinken ist extrem wichtig, damit nicht nur der Stoffwechsel funktioniert, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.

    Im Alter sind bereits eingetretene Mangelzustände leider oft nur noch schwer zu beheben. Mangelernährung und Austrocknung bei älteren Menschen sind deshalb häufige Gründe für pflegerisches oder ärztliches Eingreifen oder gar eine Krankenhauseinweisung.

  • 18.06.2019

    Länderabend "Irak und Russland"

    MELDORF. Vorurteile abbauen und neugierig machen möchte der Länderabend „Irak und Russland“ am Donnerstag, 27. Juni 2019, um 17.30 Uhr, bei der Hoelp gGmbH, Österstraße 57 in Meldorf. Summer Shamma und Irina Hensler stellen die Traditionen, Religionen, Kultur und Küche Iraks und Russlands vor. Veranstalter ist die Koordinierungsstelle für Migration und Integration des Kreises Dithmarschen. Der Eintritt ist frei.

    Summer Shamma ist im Irak, in der Stadt Kerbela, geboren. Er lebt seit 30 Jahren in Deutschland und ist Geschäftsführer von ARABtainment LTD und Mit Bildung zum Gemeinwohl gUG. „Irak ist mehr als Öl-Krise oder Golfkrieg. Ich möchte das Bild in den Köpfen der Menschen über den Irak verbessern“, sagt Summer Shamma. Der Referent präsentiert die Kultur (Musik, Schrift, Literatur etc.), Geschichte und Kulinarisches aus seiner Heimat. Außerdem bietet er den Gästen an, deren Namen in arabischer Schrift zu schreiben.

    Irina Hensler präsentiert ihr Geburtsland Russland. Mit neun Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Zurzeit arbeitet sie als Koordinatorin für Migration und Integration beim Kreis Dithmarschen: „Integration war für mich immer ein Thema.“ Irina Hensler referiert auf dem Länderabend über das Klima, die Währung und das Alphabet sowie die Geschichte des Landes und die Kultur (Musik, Literatur und Kunst).

    Der Länderabend über den Irak und Russland ist Teil einer Veranstaltungsreihe, zu der Shorena Sikharulia, Koordinierungsstelle für Migration und Integration (E-Mail: shorena.sikharulia@dithmarschen.de; Telefon: 0481/42114813), gerne Auskunft erteilt.

    Die Veranstaltungsreihe wird durch Fördermittel der „Demografiewerkstatt Kommunen“ finanziert. Das Projekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Informationen unter www.demografiewerkstatt-kommunen.de.

  • 18.06.2019

    Bekanntmachung 61/2019: Sitzung des Jugendhilfeausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 17.06.2019

    Bekanntmachung 60/2019: Sitzung des Schul- und Kulturausschusses

    Bekanntmachungstext
  • 17.06.2019

    Bekanntmachung 59/2019: aufgehoben