Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Weitere Auswahlkriterien »
 
 
 

Amtliche Bekanntmachungen

  • 22.01.2019

    Kreis Dithmarschen wirbt aktiv für überzeugte Europäer

    HEIDE. Die Zahl der Briten, die die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen haben, ist beim Kreis Dithmarschen seit dem Referendum in Großbritannien zum EU-Ausstieg am 29.03.2017 gestiegen. Nun steht eine Einbürgerungswelle an. Kurz vor dem vermeintlichen harten Brexit steigt das Interesse an der Einbürgerung.  

    Die Ausländer- und Einbürgerungsbehörde des Kreises Dithmarschen hat vor wenigen Tagen ein Informationsschreiben an in Dithmarschen lebende Briten verschickt. Christian Rüsen, Geschäftsbereichsleiter Bau, Wirtschaft, Ordnung, Umwelt, ist überrascht von der positiven Resonanz: „Insgesamt haben wir 48 Personen mit britischer Staatsbürgerschaft, die grundsätzlich für eine Einbürgerung in Frage kommen, angeschrieben und sie über ihre Vorteile einer Einbürgerung informiert. Bereits zwei Tage später haben sich fast ein Viertel von ihnen zurück gemeldet und ihr Interesse an der Einbürgerung bekundet.“

    Ausländische Staatsangehörige können sich in Deutschland einbürgern lassen, wenn sie sich in der Regel acht Jahre in Deutschland aufhalten. Wie andere Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) auch, brauchen britische Staatsangehörige dabei den Pass des Herkunftslandes nicht abzugeben. Angesichts des näher kommenden Brexits scheinen die Tage des Privilegs der doppelten Staatsbürgerschaft für die Briten jedoch gezählt. Mit dem Austritt aus der Europäischen Union droht auch der Verlust der umfassenden Freizügigkeitsrechte für britische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die es erlauben, sich überall in der EU frei aufzuhalten und zu arbeiten. Viele Briten wollen daher auf „Nummer sicher“ gehen und noch rechtzeitig den deutschen Pass beantragen. Denn:  Wenn Großbritannien am 29. März 2019 mit einem harten Brexit aus der Europäischen Union ausscheidet, wären sie von einem auf den anderen Tag keine EU-Bürger mehr.

    Und noch etwas ist zu beachten: Nach deutschem Recht muss die bisherige Staatsangehörigkeit für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit in der Regel aufgegeben werden. Mehrstaatigkeit soll vermieden werden. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz besteht für Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaates oder der Schweiz. „Alle Britinnen und Briten, die sich noch bis zum 29. März einbürgern lassen, behalten ihre doppelte Staatsbürgerschaft dauerhaft“, sagt Herr Kühl von der Ausländer- und Einbürgerungsbehörde des Kreises Dithmarschen. „Denn so lange ist Großbritannien noch Mitglied in der EU. Die Mehrstaatigkeit wird also hingenommen und bleibt auch über den Austritt hinaus bestehen.“ Ganz anders sieht es nach derzeitigem Stand für diejenigen aus, die sich nach dem Brexit für die Einbürgerung entscheiden: Sie müssten dann bei einer Einbürgerung ihren britischen Pass abgeben.

    Eingebürgert werden kann nach § 10 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG), wer

    • sich durchgängig seit mindestens acht Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet aufhält (sofern mit einem/r deutschen Staatsangehörigen verheiratet, reicht ein Aufenthalt von 3 Jahren aus),

    • sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennt,

    • den eigenen Lebensunterhalt und den seiner unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Bezug von Sozialleistungen sicherstellt,

    • keine (oder lediglich geringfügige Straftaten) begangen hat,

    • über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache und

    • Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (Einbürgerungstest) verfügt.

    „Die Sprachkenntnisse und der Einbürgerungstest können alternativ auch nachgewiesen werden, wenn ausländische Personen im Bundesgebiet einen Schulabschluss erworben oder eine Ausbildung beziehungsweise ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Hinsichtlich des Einbürgerungstests kann ein abgeschlossenes Studium jedoch nur anerkannt werden, wenn die Studienrichtung den Fachbereichen Rechts-,  Gesellschafts-, Sozialwissenschaften-, Politik- oder Verwaltungswissenschaften entstammt“, sagt Kühl. Die Volkshochschule Heide hat sich auf den bevorstehenden Brexit vorbereitet und sich bereit erklärt, gesondert für britische Staatsangehörige Prüfungstermine für die Sprachkenntnisse und den Einbürgerungstest anzubieten.

    Beim Kreis Dithmarschen stellt man sich derzeit auf einen weiteren Anstieg der Einbürgerungsanträge ein. Eine Einbürgerungsfeier für ausschließlich britische Neu-Dithmarscherinnen und -Dithmarscher ist für Ende März ebenfalls geplant.

    Die aktuelle Einbürgerungsinitiative für britische Staatsangehörige ist nur der Anfang: Das Land Schleswig-Holstein hat in der Zeit von 2019 bis 2021 eine Einbürgerungskampagne aufgelegt. Ziel ist ein Anstieg der Einbürgerungszahlen, um bestehendes Integrationspotential ausländischer Personen umfassend zu nutzen. Der Kreis Dithmarschen wird sich ebenfalls an dieser Kampagne beteiligen.

     

     

     

  • 21.01.2019

    Bekanntmachung 6/2019: 7. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung des Kreises Dithmarschen

    Bekanntmachungstext
  • 19.01.2019

    Bekanntmachung 5/2019: Fuhrparkleasing der Kreisverwaltung Dithmarschen - Öffentliche Ausschreibung gemäß VOL/A -

    Bekanntmachungstext
  • 19.01.2019

    Bekanntmachung 4/2019: Allgemeinverfügung wegen der Einteilung der Schornsteinfegerkehrbezirke im Kreis Dithmarschen aufgrund § 7 Schornsteinfegerhandwerksgesetz (SchfHwG)

    Bekanntmachungstext

    mehr erfahren

  • 17.01.2019

    Aktionstag "Energie im und ums Haus" in Meldorf

    MELDORF. Die richtige und nachhaltige Dämmung für Wohnhäuser spart Heizkosten, schont die Umwelt und kann die Schimmelbildung verhindern. Tipps dazu erhalten Interessierte auf dem Aktionstag „Energie im und ums Haus“ am Donnerstag, 24. Januar 2019, in Meldorf. Der Besuch der Energieberatung ab 14 Uhr in der Volkshochschule, Süderstraße 16, und des Vortrages „Richtiges Dämmen“ um 18.30 Uhr in den Räumen von lokal.digital, Roggenstraße 3, ist kostenlos.

    Das Klimaschutzmanagement des Kreises Dithmarschen, die Volkshochschule Dithmarschen und die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein organisieren gemeinsam diesen Aktionstag. Zielgruppe sind Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sowie Mieterinnen und Mieter, private Vermiete-rinnen und Vermieter oder Bauherren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Informationen und können sich sowohl zur individuellen Energieberatung als auch zum Vortrag anmelden unter den Telefonnummern 0800 / 809 802 400 (kostenfrei) oder 0481 / 61774 (Ortstarif).

    Die Energieberatung findet in der Regel in der Verbraucherzentrale in Heide statt. Am Aktionstag haben auch die Meldorferinnen und Meldorfer die Chance, eine Energieberatung vor Ort wahrzunehmen. Dabei führt der Energieberater der Verbraucherzentrale, Dipl.-Ing. Reginald Reincke, ein ausführliches Gespräch zu allen Fragen rund ums Energiesparen, zum Beispiel Angebotsvergleiche für einzelne Maßnahmen oder der Einsatz Erneuerbarer Energien in den ei-genen vier Wänden. Da nur eine begrenzte Zahl von individuellen Energieberatungen angeboten werden kann, ist eine Terminvereinbarung unter den oben angegebenen Rufnummern erforderlich.

    In dem anschließenden Vortrag „Richtiges Dämmen“ geht der Experte darauf ein, wie Hauseigentümerinnen und -eigentürmer zu jeder Jahreszeit ein angenehmes Raumklima schaffen und Energiekosten sparen können. Außerdem stellt der Energieberater verschiedene Dämmalternativen „zum Anfassen“ vor. Hierbei werden auch besonders nachhaltige Alter-nativen zu herkömmlichen Dämmmaterialien gezeigt.

    Durch eine Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums sind beide Angebote für Verbraucherinnen und Verbraucher komplett kostenfrei.

    Der Aktionstag „Energie im und ums Haus“ ist die erste Veranstaltung der Vortragsreihe „Energiewende aktiv“ des Klimaschutzmanagements des Kreises Dithmarschen für 2019. Weitere Veranstaltungen zu der Frage `wie Privatpersonen die Energiewende aktiv mitgestalten und ihre Möglichkeiten nutzen können´ sind im Kreisgebiet geplant. Zum Beispiel eine Veranstaltung zur nachhaltigen Strom(selbst)versorgung.

  • 14.01.2019

    Erster Spatenstich für den Neubau des Hauptgebäudes des BBZ Dithmarschen in Heide

    HEIDE. Großzügig und vielseitig nutzbar soll das neue Hauptgebäude des BerufsBildungsZentrums Dithmarschens in Heide werden. Mit über 18 Millionen Euro handelt es sich um das insgesamt größte Bauvorhaben des Optimierungskonzeptes „BerufsBildungsZentrum Dithmarschen 2020“. Landrat Stefan Mohrdieck, Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs und der Schulleiter/Geschäftsführer des BBZ Dithmarschen, Peter Kruse, begangen feierlich den ersten Spatenstich am 14. Januar 2019.

    Der Kreistag hatte in seiner Sitzung am 24. September 2015 dem Optimierungskonzept „BerufsBildungsZentrum Dithmarschen 2020“ zugestimmt. Das Konzept ist vor dem Hintergrund der aktuellen demografischen und schulorganisatorischen Rahmenbedingungen in enger Abstimmung mit der Schulleitung/Geschäftsführung des BBZ Dithmarschen entwickelt worden. Die gesamten Investitionen für Neubau- und Sanierungsmaßnahmen betragen rund 41,21 Millionen Euro. Dabei entfallen 18,88 Millionen Euro auf den Standort Heide und 22,33 Millionen Euro auf den Standort Meldorf.

    Landrat Stefan Mohrdieck betonte: „Dithmarschens größtes Investitionsprogramm zur Stärkung unseres Bildungsstandorts ist vor allem auch eine Gemeinschaftsleistung. Recht herzlich danke ich allen Beteiligten für die professionelle und vertrauensvolle Teamarbeit. Mit dem Neubau legen wir den Grundstein für eine optimale Lern- und Arbeitsumgebung im Bildungsbereich für zukünftige Generationen.“

    Erster Spatenstich für den Neubau des BBZ Heide (v. l.): Geschäftsbereichsleiter Bau, Wirtschaft, Ordnung, Umwelt und Leitender Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen, Schulleiter/Geschäftsführer des BBZ Dithmarschen Peter Kruse, Kreis-präsidentin Ute Borwieck-Dethlefs, Architekt und Geschäftsführer Nils Dethlefs (PPP Architekten und Stadtplaner GmbH) und Landrat Stefan Mohrdieck. Foto: Kreis Dithmarschen

    Erster Spatenstich für den Neubau des BBZ Heide (v. l.): Geschäftsbereichsleiter Bau, Wirtschaft, Ordnung, Umwelt und Leitender Kreisverwaltungsdirektor Christian Rüsen, Schulleiter/Geschäftsführer des BBZ Dithmarschen Peter Kruse, Kreis-präsidentin Ute Borwieck-Dethlefs, Architekt und Geschäftsführer Nils Dethlefs (PPP Architekten und Stadtplaner GmbH) und Landrat Stefan Mohrdieck. Foto: Kreis Dithmarschen

    Freiräume zum Lernen und Lehren

    Auf dem Grundstück an der Rungholtstraße 2 c soll das neue Hauptgebäude des BBZ entstehen. Der Neubau ersetzt das 75 Jahre alte Hauptgebäude, das nicht mehr den modernen Standards entspricht. Der viergeschossige und barrierefreie Neubau ist über ein Plaza-Campus-Band mit dem beruflichen Gymnasium und der Sporthalle verbunden.

    Der Bau umfasst flexibel nutzbare Lern-, Unterrichts- und Klausurräume, DV-Labore,  ein Selbstlernzentrum, Aufenthalts- und Vorbereitungsräume für die Lehrkräfte, Verwaltungsräume sowie ein Bistro. Das über vier Stockwerke reichende Atrium bildet das Zentrum. Dieser Veranstaltungsort bietet eine Freitreppe, Bühne und Platz für rund 500 Menschen. Außerdem gibt es statt langen Fluren Freiflächen mit Sitzmöbeln, die die Aufenthaltsqualität steigern sollen.

    Peter Kruse sagte: „Die offene Architektur vereint attraktiv die Campus-Atmosphäre und Funktionalität. So können moderne Lehr-, Lernkonzeptionen umgesetzt werden. Der Neubau bietet umfangreiche Freiräume für das Lehren und Lernen. Das neue Hauptgebäude hat das Potential, zum architektonischen Hingucker in der Region zu werden.“

    Das BerufsBildungsZentrum Dithmarschen am Standort Heide umfasst im Vollzeitbereich folgende Bildungsangebote:

    Das Berufliche Gymnasium mit den Fachrichtungen Gesundheit und Soziales, Technik und Wirtschaft. Auf erhöhtem Anforderungsniveau werden die Fächer Erziehungswissenschaften, Gesundheit, Bautechnik, Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Controlling, Betriebswirtschaftslehre mit Tourismus sowie Volkswirtschaftslehre unterrichtet; die Berufsfachschule I mit den Schwerpunkten Technik, Wirtschaft und Gesundheit; die Berufsfachschule III a. für Kaufmännische Assistenz und b. für Sozialwesen (Pflege), die Fachoberschule mit den Schwerpunkten Gesundheit, Technik und Wirtschaft. Im Teilzeitbereich (Duale Ausbildung) werden im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung Verkaufs- und Handelsberufe, Büroberufe sowie die Bereiche Banken, Steuern, Verwaltung und Rechtsanwalt/Notariat unterrichtet. Im Berufsfeld Gesundheit kommen medizinische und zahnmedizinische Berufe hinzu. Außerdem wird eine Landesberufsschule für Keramik vorgehalten. Über 1.800 Schülerinnen und Schüler  besuchen derzeit das BBZ in Heide.

    Von der Planung bis zum ersten Spatenstich

    Das Architektenbüro PPP Architekten und Stadtplaner GmbH aus Lübeck wurde als Generalplaner beauftragt. Die Neubauplanungen am Standort Heide wurden in enger Abstimmung zwischen den Architekten, der Schulleitung/Geschäftsführung des BBZ und dem Kreis als Schulträger bis zum Jahreswechsel 2017/18 weitestgehend abgeschlossen. Der Bauantrag wurde im Frühjahr 2018 beim Bauamt der Stadt Heide eingereicht und erste Gewerke ausgeschrieben. Seit dem 29. November 2018 liegt die Baugenehmigung vor. Eine Verzögerung hatte sich ergeben durch die Beantragung von Fördermitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm II. Nachdem sich im Herbst 2018 abzeichnete, dass das Projekt aufgrund der Vielzahl der Anträge keine Berücksichtigung fand, soll nun zügig gebaut werden. Voraussichtlich 2021 ist der Neubau fertig.

  • 12.01.2019

    Bekanntmachung 3/2019: Beteiligung der Öffentlichkeit zu dem Entwurf einer Landesverordnung über die Fortschreibung des Landesentwicklungsplans Schleswig-Holstein 2010

    Bekanntmachungstext
  • 12.01.2019

    Bekanntmachung 2/2019: Sitzung des Schul-, Sport- und Kulturausschusses (21.01.2019)

    Bekanntmachungstext
  • 11.01.2019

    Bekanntmachung 1/2019: Sitzung des Jugendhilfeausschusses (16.01.2019)

    Bekanntmachungstext
  • 11.01.2019

    Neue Räumlichkeiten für die »KiTa Lindenstraße« gefunden

    Aufgrund baurechtlicher Veränderungen, die es der Stadt Heide vor Weihnachten unmöglich machten, eine weitere Nutzungserlaubnis für einen KiTa-Betrieb im Büropark Westküste in der Rungholtstraße in Heide zu erteilen, musste innerhalb sehr kurzer Zeit eine neue Lösung für den Weiterbetrieb der „KiTa-Lindenstraße“ gefunden werden. Die „KiTa Lindenstraße“ ist aufgrund einer Baumaßnahme am eigentlichen Standort in der Lindenstraße seit über zwei Jahren im Büropark Westküste in der Rungholtstraße untergebracht.

    Gemeinsame Anstrengungen des Kitawerkes, der Stadt Heide und des Kreises Dithmarschen unter Einbeziehung der Elternvertretung der „KiTa Lindenstraße“ haben zur Folge, dass neue Räumlichkeiten, die die Unterbringung aller Gruppen unter einem Dach ermöglichen, gefunden werden konnten. Es handelt sich dabei um Räumlichkeiten des Herbert Feuchte Stiftungsverbundes in der Büsumer Straße in Heide.

    Es ist erfreulich, dass Kinder, Eltern, Großeltern sowie Erzieherinnen und Erzieher nach so kurzer Zeit Gewissheit haben, wie der Weiterbetrieb geregelt ist.

    Aus Sicht des Kreises, der für die Erteilung der Betriebserlaubnis zuständig ist, sind die Räumlichkeiten in der Büsumer Straße im Grundsatz geeignet für einen KiTa-Betrieb. Erforderliche Arbeiten sollen schnellstmöglich begonnen werden.

    Bei Aussicht auf diese neue geeignete Lösung wird eine Verlängerung des Betriebs in den Räumlichkeiten des Büroparks Westküste um einige Woche über den 1. Februar 2019 hinaus möglich sein. Entsprechend wird die Betriebserlaubnis des Kreises für die „KiTa Lindenstraße“ am Standort Rungholtstraße unverändert fortbestehen.

  • 09.01.2019

    Theaterstück "Braunhemd" gastiert in der Jugendherberge Heide

    HEIDE. Das Jugendtheaterstück „Braunhemd“ macht am Dienstag, 15. Januar 2019 um 19.30 Uhr Station in der Jugendherberge Heide, Poststraße 4. Das Stück wendet sich an Interessierte ab 14 Jahren. Der Eintritt ist frei.

    In dem Stück treffen Jugendliche aus der Gegenwart per Reise durch den Zeittunnel auf Gleichaltrige im Jahr 1937 in der Jugendherberge Sachsenhausen. Damals war das Haus Dienstsitz des Inspekteurs aller Konzentrationslager im nationalsozialistischen Deutschland. Gegenseitige Besuche werfen Fragen auf: Wie groß ist die kindliche Schuld 1937 an den Verbrechen der Nationalsozialisten? Wie stehen Jugendliche 2019 zur Flüchtlingsthematik? Wie viel Zivilcourage bringen wir im Kampf gegen Intoleranz auf? Das Theater-Ensemble setzt sich aus sieben Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren zusammen, die Schulen in Dithmarschen besuchen.

    Das vom Jugendschutz des Kreises Dithmarschen produzierte Werk basiert auf dem gleichnamigen Film des Kreises Dithmarschen „Braunhemd“ von 2016. Der Kreisjugend-schutzbeauftragte Gerhard Manzke schrieb das Drehbuch und führte Regie. Daraus wurde 2017 das Theaterstück, das wie der Film vom Rat für Kriminalitätsverhütung im Innenmi-nisterium des Landes Schleswig-Holstein und dem Kreis Dithmarschen gefördert wird.

    Zwei Zeitwelten treffen im Jugendtheaterstück »Braunhemd« aufeinander. Foto: Manzke/Kreis Dithmarschen

    Zwei Zeitwelten treffen im Jugendtheaterstück »Braunhemd« aufeinander. Foto: Manzke/Kreis Dithmarschen
  • 27.12.2018

    Plietscher Klimaschutz ist kinderleicht - Aktion an Schulen für das richtige Lüften

    HEIDE. Seit es draußen wieder kalt und dunkel ist, erforschen Kinder und Jugendliche im Projekt „Plietsch fürs Klima“ ihren Energieverbrauch. So auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen am Moor, die dieses Jahr die Lüftungs-Nebelaktion durchgeführt haben. Das Klimaschutzmanagement für Bildung, Daniel Weinreich und Anna Reinker, hat die Klima AGs der Grundschulen in Ostrohe und Süderholm besucht und zusammen mit den Kindern herausgefunden, wie sie richtig lüften können.

    Tipps für das plietsche Lüften

    Räume brauchen zu jeder Jahreszeit eine gute Luftzirkulation, um für einen Austausch zu sorgen, Schimmel vorzubeugen und die Konzentration wieder zu steigern. Durch die richtige Art des Lüftens können gleichzeitig Heizkosten gespart und das Klima geschützt werden. Dabei spielt die Öffnungsart des Fensters eine wichtige Rolle: Besonders effektiv sind Stoß- und Querlüften. Beim Stoßlüften werden die Fenster ganz aufgemacht, während beim Querlüften die gegenüberliegenden Fenster weit geöffnet werden. In den Wintermonaten wird empfohlen, regelmäßig circa fünf Minuten einen Raum mit weitgeöffneten Fenster zu lüften.

    Kinder testen Lüften mit der Nebelmaschine

    Damit richtiges Lüften anschaulich zu verstehen ist, haben Anna Reinker und Daniel Weinreich die Kinder der Grundschulen am Moor mit einer Nebelmaschine besucht. Die Luft wird durch das Einnebeln sichtbar und kann von den Kindern beobachtet werden. Nacheinander testeten die Schülerinnen und Schüler die Kipp-, Stoß- oder Querlüftung. Auch die Kleinsten erkannten dabei, dass bei der Kipplüftung kaum etwas passiert, der Nebel bleibt im Raum. Manchmal dauerte es eine ganze Schulstunde, bis der Nebel verschwunden ist. Als die Kinder kurz alle Fenster und Türen weit öffneten, verschwand der Nebel innerhalb von wenigen Minuten komplett aus dem Raum. „Die sichtbare Luft hat den Kindern eindrucksvoll gezeigt wie wichtig und effektiv Stoß- und Querlüften sowohl für unsere Lernatmosphäre wie auch für den Schutz des Klimas ist“ freute sich die Grundschullehrerin Jennifer Achilles. Sie betreut die beiden Klima-AGs der Grundschulen Ostrohe und Süderholm.

    Klima-AGs über richtiges Lüften, Müllvermeidung und Ernährung

    Die Grundschulen Ostrohe und Süderholm zählen zu den insgesamt 34 Bildungseinrichtungen im Kreis Dithmarschen, die sich im Projekt „Plietsch fürs Klima“ engagieren und von Reinker und Weinreich in ihren Klimaschutzaktivitäten unterstützt werden. So gibt es an der Schule am Moor seit August 2017 Klima-AGs, an denen Schülerinnen und Schüler der zweiten bis vierten Klasse teilnehmen. Dort lernen die Kinder mit ihrer Lehrerin Jennifer Achilles die Hintergründe des Klimawandels kennen und wie sie ihre Umwelt und Mitwelt aktiv schützen können. Dafür haben die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel Thermometer in allen Klassenräumen angebracht, mit einer Wärmebildkamera das Schulgebäude untersucht und aus Müll kreative Objekte wie Eulen gebastelt. In den Schulen gibt es unter anderem Klassendienste fürs Lichtausmachen und Fensteröffnen. Demnächst werden sich die Klima-AGs mit der Thematik Ernährung und Müllvermeidung beschäftigen. „Besonders gefällt mir, dass die Kinder erfahren, wie sie selber aktiv etwas zum Klimaschutz beitragen können – ob in der Schule oder auch bei sich zu Hause“, berichtete die Lehrerin Jennifer Achilles.

    Klimaschutzaktivitäten an KiTas und Schulen im Winter

    In der Heizperiode 2018/19 bietet das Klimaschutzmanagement des Kreises Dithmarschen Energierundgänge zum Thema Wärme an. Dabei besuchen die Projektkoordinatoren Daniel Weinreich und Anna Reinker KiTa-Gruppen oder Klassen.

    Die Themen Heizung, Thermostat und Lüften werden altersgerecht aufgearbeitet. „Für die Kita-Kinder spielen wir ein interaktives Handpuppentheater zum Thermostat. In den Grundschulen erforschen wir gemeinsam mit den Kindern zum Beispiel auch die Heizungsanlagen. Und in den weiterführenden Schulen analysieren wir mittels eines Datenloggers die Luftqualität in den Klassenräumen vor und nach dem Lüftungsversuch mit der Nebelmaschine“, so der Koordinator des Projekts „Plietsch fürs Klima“ Daniel Weinreich. Seine Kollegin Anna Reinker betont die langfristige Auslegung des Projektes: „Nach den Rundgängen erhalten die Pädagogen und Pädagoginnen von uns das Unterrichtsmaterial und Hintergrundinformationen zur eigenständigen Durchführung der Energierundgänge. So kann der Rundgang individuell in der Bildungseinrichtung integriert werden.“

    In diesem Halbjahr hat das Klimaschutzmanagement siebzehn Kitagruppen oder Klassen besucht, weitere Besuche in 2019 sind bereits geplant.

    Daniel Weinreich und Anna Reinker, die das Projekt koordinieren, unterstützen dabei die Pädagogen und Pädagoginnen. Neben den Energierundgängen vernetzen sie die Bildungseinrichtungen, stellen Unterrichtsmaterialen zur Verfügung, organisieren Veranstaltungen wie ein Mitmachtheater und werten Energiedaten aus. Zusätzlich unterstützen die Träger ihre Bildungseinrichtungen mit einer Geldprämie für die Aktivitäten. Interessierte Bildungseinrichtungen können sich gerne unter plietschfuersklima@dithmarschen.de melden.

    Projektförderung

    Das Projekt wird von April 2017 bis März 2021 betreut, danach sollen die Aktivitäten für und mit den Kindern und Jugendlichen eigenständig fortgeführt werden. Gefördert wird „Plietsch fürs Klima“ zu 90 Prozent im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.

    Klassenzimmer im Nebel: Anna Reinker erklärt den Grundschülern aus Ostrohe mithilfe der Nebelmaschine, wie richtiges Lüften gelingen kann. Foto: Schule am Moor

    Klassenzimmer im Nebel: Anna Reinker erklärt den Grundschülern aus Ostrohe mithilfe der Nebelmaschine, wie richtiges Lüften gelingen kann. Foto: Schule am Moor
  • 21.12.2018

    20 Jahre Youth2Youth: "Du weißt, was du kannst - mach es!"

    HEIDE. Youth2Youth, die Multiplikatorenausbildung des Kreises Dithmarschen zu Sucht und Mobbing, begeht ihren 20. Geburtstag. Seit 1999 bildet der Kreis Dithmarschen Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren aus, die an ihren Schulen Projekte der Sucht- und seit einigen Jahren auch Mobbingprävention durchführen. 2018 kam das Thema Medien hinzu. Insgesamt schlossen 15 Jugendliche erfolgreich den Y2Y-Jahrgang 2018 ab. Landrat Stefan Mohrdieck und der Jugendschutzbeauftrage des Kreises Dithmarschen Gerhard Manzke übergaben den Absolventinnen und Absolventen am 11. Dezember 2018 im Kreishaus die Zertifikate.

    In den vergangenen 20 Jahren wurden rund 250 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ausgebildet, die insgesamt weit mehr als 7.500 Schülerinnen und Schüler mit ihren Projekten erreicht haben.

    Hinter dem Projekt verbergen sich Aktionen mit viel Interaktion zu aktuellen Themen. So stehen 2018 Rauchen, Handy und cool sein im Mittelpunkt für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen. „Ganz besonders danke ich euch für den starken Einsatz. Eure Arbeit ist wichtig, denn ihr leistet wertvolle Prävention auf Augenhöhe. Youth2Youth lebt von euren Ideen und kann sich dank euch stets weiterentwickeln“, lobte Landrat Stefan Mohrdieck das Engagement der jugendlichen Multiplikatoren.

    Die Überraschung in diesem Jahr war für die Schülerinnen und Schüler in den bereits durchgeführten Projekten die große Relevanz des Rauchens. „Die Kleinen haben uns Löcher in den Bauch gefragt und viel Belastendes von zu Hause erzählt. Da waren auch einige dazwischen, die selbst schon geraucht haben“, führte Julian Schumann von der Gemeinschaftsschule Heide-Ost aus.

    Neben dem Zertifikat erhielten die Absolventinnen und Absolventen das begehrte Y2Y-Sweathirt, dessen Logo mit einem Schiff auf hoher See bereits seit zehn Jahren die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ziert. Außerdem bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Armband, das an die eigenen Fähigkeiten appelliert: „Du weißt was du kannst – mach es!!“

    An Y2Y 2018 nahmen erfolgreich teil:

    Matthis Brumm (Gemeinschaftsschule Meldorf), Nane Danker (Grund- und Gemeinschaftsschule Tellingstedt), Conor Dier-dorf (Gemeinschaftsschule Meldorf), Bjarne Domeyer (Eider-Nordsee Schule/Wesselburen), Jasmin Kock (Gemeinschafts-schule Heide-Ost), Marieke Kuhlstrunk (Eider-Nordsee Schu-le/Hennstedt), Lara Kuntz (Gymnasium Brunsbüttel), Valeria Moiseev (Gymnasium Brunsbüttel), Marie Monsees (Gymnasi-um Brunsbüttel), Anna Lena Rave (Gemeinschaftsschule Burg), Theresa Trede (Grund- und Gemeinschaftsschule Tel-lingstedt), Julian Schumann (Gemeinschaftsschule Heide-Ost), Maximilian Stoltenow (Eider-Nordsee Schule/Wesselburen), Finja Wolf (Gymnasium Brunsbüttel) und Marlon Wolff (Gemeinschaftsschule Burg).

    Jugendschutzbeauftragter Gerhard Manzke (links) und Landrat Stefan Mohrdieck (rechts) mit dem Y2Y-Jahrgang 2018 (v. l.): Matthis Brumm (Gemeinschaftsschule Meldorf), Anna Lena Rave (Gemeinschaftsschule Burg), Jasmin Kock (Gemeinschaftsschule Heide-Ost), Conor Dierdorf (Gemeinschaftsschule Meldorf), Marieke Kuhlstrunk (Eider-Nordsee Schule/Wesselburen), Maximilian Stoltenow (Eider-Nordsee Schule/Wesselburen), Theresa Trede (Grund- und Gemeinschaftsschule Tellingstedt), Bjarne Domeyer (Eider-Nordsee Schule/Wesselburen), Nane Danker (Grund- und Gemeinschaftsschule Tellingstedt), Marlon Wolff (Gemeinschaftsschule Burg) und Julian Schumann (Gemeinschaftsschule Heide-Ost). Foto: Kreis Dithmarschen

    Jugendschutzbeauftragter Gerhard Manzke (links) und Landrat Stefan Mohrdieck (rechts) mit dem Y2Y-Jahrgang 2018 (v. l.): Matthis Brumm (Gemeinschaftsschule Meldorf), Anna Lena Rave (Gemeinschaftsschule Burg), Jasmin Kock (Gemeinschaftsschule Heide-Ost), Conor Dierdorf (Gemeinschaftsschule Meldorf), Marieke Kuhlstrunk (Eider-Nordsee Schule/Wesselburen), Maximilian Stoltenow (Eider-Nordsee Schule/Wesselburen), Theresa Trede (Grund- und Gemeinschaftsschule Tellingstedt), Bjarne Domeyer (Eider-Nordsee Schule/Wesselburen), Nane Danker (Grund- und Gemeinschaftsschule Tellingstedt), Marlon Wolff (Gemeinschaftsschule Burg) und Julian Schumann (Gemeinschaftsschule Heide-Ost). Foto: Kreis Dithmarschen
  • 21.12.2018

    Gut beschildert, besser radeln: Update für Kreisradwegenetz

    HEIDE. Ob für Touristinnen und Touristen, Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler oder Tagesausflügler – Radfahren in Dithmarschen soll attraktiver werden. Dafür überarbeitet die Regionalentwicklung des Kreises Dithmarschen in Kooperation mit Dithmarschen Tourismus e.V. und den beteiligten Kommunen sowie dem Büro Lebensraum Zukunft das Radwegekataster. Damit wird ein Beschluss des Wirtschafts- und Planungsausschusses vom 12. September 2017 umgesetzt mit dem Ziel, das touristische Kreisradwegenetz zu optimieren und Radwegeschäden zu beseitigen.

    Aktuell werden bereits bestehende Beschilderungen gewartet sowie Wegeführungen aktualisiert beziehungsweise umgelegt, wenn es die Wegequalität erfordert. Außerdem werden zehn neue touristische Routenvorschläge für Tagestouren erarbeitet. Bis zur Hauptsaison 2019 sollen die Routen als GPS-Daten digitalisiert und auf www.echt-dithmarschen.de online gestellt werden. Zudem werden die Themenradrouten in der Neuauflage der Broschüre „Radfahren in Dithmarschen“ beworben und vermarktet. Die Wartung erfolgt in Form eines Kooperationsprojekts zwischen dem Kreis und den Gemein-den. Der Kreis zahlt die fixe jährliche Summe von 3.000 Euro für die Befahrung und Wartung, den Rest der jährlich anfal-lenden Kosten von ca. 12.000 Euro tragen die Kommunen.

    Die Erstellung der Themenrouten ist ein von den AktivRegio-nen Dithmarschen und Eider-Treene-Sorge gefördertes Projekt. Die Gesamtkosten liegen bei 35.000 Euro, der Zuschuss aus den beiden AktivRegionen beträgt insgesamt 27.000 Euro.


    Touristen und Tagesgäste erkunden Dithmarschen per Rad

    Radfahren in Dithmarschen ist bei den Urlauberinnen und Urlaubern beliebt. Das belegt die Gästebefragung Schleswig-Holstein für 2017 des Instituts für Tourismus- und Bäderfor-schung in Nordeuropa GmbH (NIT) in Kiel. Danach vergeben die Gäste Dithmarschen die Gesamtnote 1,8. Besonders positiv wurden unter anderem die Möglichkeiten zum Radfahren und zum Wandern, die (Tages)Ausflugsmöglichkeiten sowie die Naturinfozentren/Naturerlebnisangebote bewertet.

    „Der Radtourismus bietet viel Potential für die Region. Dithmarschen besitzt eine abwechslungsreiche Landschaft aus Marsch, Geest, dem Wattenmeer sowie idyllischen Orten, Sehenswürdigkeiten und einer vielseitigen Gastronomie. Diese Vielfalt wollen wir mit dem optimierten Radwegekataster und neuen Themenrouten den Urlauberinnen und Urlaubern sowie den Tagesgästen erschließen. So stärken wir mit dieser Qualitätssteigerung Dithmarschens Profil als attraktive Fahrradregion“, sagt Helge Haalck, Geschäftsführer von Dithmarschen Tourismus.

    Kontrollieren die Radwegeschilder in Dithmarschen (v. l.): Dipl.-Ingenieur Dirk Appel (RegionNord) und Dipl.-Geograph Niels-Christian Rohde (Lebensraum Zukunft) in Brunsbüttel. Foto: Kreis Dithmarschen

    Kontrollieren die Radwegeschilder in Dithmarschen (v. l.): Dipl.-Ingenieur Dirk Appel (RegionNord) und Dipl.-Geograph Niels-Christian Rohde (Lebensraum Zukunft) in Brunsbüttel. Foto: Kreis Dithmarschen


    Wartung der Kreisradwege, Rundrouten und Fernradwege

    Ein wesentlicher Bestandteil der Optimierung des Kreisradwegenetzes ist die jährliche Inspektion der bestehenden Kreisradwege, Rundrouten und Fernradwege. Die Gesamtlänge beträgt rund 1.200 Kilometer. Dabei gibt es circa 1.900 Schilderstandorte, die kontrolliert werden müssen. Aktuell werden die Radrouten vom Büro Lebensraum Zukunft in den allen Ämtern bis ins Frühjahr hinein abgefahren. Sie bessern die Beschilderung aus und nehmen kleinere Reparaturen vor. Bereits 2016 fand eine erste Inspektion des beauftragten Büros statt, bei der die Qualität der Radwegedecken erfasst wurde. Diese Untersuchung hatte ergeben, dass ein Teil der ausgeschilderten Wegstrecke über mangelhafte Wege führt. Außerdem gibt es mehrere Streckenabschnitte, die zum Beispiel durch eine geänderte Verkehrsführung planerisch über-arbeitet werden müssen.

    Neue Routen für Tagestouren an Küste und im Binnenland

    Das Radwegekataster erfasst kartografisch den Bestand von rund 1.200 Kilometern touristisch ausgeschilderter Radwege. Darin werden unter anderem auch die Radfernwege Nord-Ostsee-Kanal-Route, der Eider-Treene-Sorge Radweg, der Nordseeküsten-Radweg und der Elberadweg festgehalten. Daneben gibt es 21 Radtourenvorschläge ohne Beschilderung, die in der von Dithmarschen Tourismus herausgegebe-nen Broschüre „Radfahren in Dithmarschen“ präsentiert werden. Auf Grundlage dieser Vorschläge soll in Abstimmung mit Dithmarschen Tourismus e.V. und den Ämtern und Städten sowie den lokalen Touristinformationen das Angebot um zehn neue Themenradrouten in Dithmarschen ergänzt werden.

    Die vorgesehenen neuen Routen sind circa 30 bis 60 Kilometer lang und somit ideal für eine Halbtags- oder Tagestour. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Zielen im Binnenland. Zentraler Bestandteil der Routen ist die Anbindung an lokale Sehenswürdigkeiten und Gastronomie. Hierfür soll die Radwegwei-sung durch Einschubschilder aufgewertet werden, die sich leicht in die bestehende Wegweisungen integrieren lassen.

    Besprechung der Routenführung mit der Stadt Brunsbüttel und dem Amt Marne-Nordsee (v. l.): Dipl.-Geograph Niels-Christian Rohde (Lebensraum Zukunft), Dipl.-Ingenieur Dirk Appel (RegionNord), Imke Ibs (Touristik Marne-Marschenland e.V., Amt Marne-Nordsee), Frank Eschenbach (Fachbereichsleitung Stadt- und Regionalentwicklung, Bauleitplanung, Amt Marne-Nordsee), Martin Rösler (Stadtmanagement, Stadt Brunsbüttel), Astrid Gasse (Fachbereichsleitung Bauamt, Stadt Brunsbüttel) und Pascal Eckert (Fachdienst Tiefbau, Stadt Brunsbüttel). Foto: Kreis Dithmarschen

    Besprechung der Routenführung mit der Stadt Brunsbüttel und dem Amt Marne-Nordsee (v. l.): Dipl.-Geograph Niels-Christian Rohde (Lebensraum Zukunft), Dipl.-Ingenieur Dirk Appel (RegionNord), Imke Ibs (Touristik Marne-Marschenland e.V., Amt Marne-Nordsee), Frank Eschenbach (Fachbereichsleitung Stadt- und Regionalentwicklung, Bauleitplanung, Amt Marne-Nordsee), Martin Rösler (Stadtmanagement, Stadt Brunsbüttel), Astrid Gasse (Fachbereichsleitung Bauamt, Stadt Brunsbüttel) und Pascal Eckert (Fachdienst Tiefbau, Stadt Brunsbüttel). Foto: Kreis Dithmarschen

    Gemeinsam für ein optimiertes Kreisradwegenetz

    Für die Erarbeitung der neuen Themenradrouten sind zahlrei-che planerische Klärungen vor Ort nötig. Dabei gibt es lau-fende Abstimmungstreffen zwischen allen Beteiligten.

    „Damit Radwege und Streckenführungen auch optimiert werden können und Qualität erhalten bleibt, ist es wichtig, alle einzubeziehen. In den Gesprächen habe ich viel Engage-ment erfahren. Alle Beteiligten sind sich der Bedeutung eines guten touristischen Radwegenetzes bewusst und bringen ihr Wissen ein. Besonders danke ich Dithmarschen Tourismus den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ämter und Städte und den örtlichen Touristikern, die sich in das Projekt einbringen, sowie dem Planungsbüro für die tolle Kooperation“, so Dennis Smuda, Mitarbeiter im Sachgebiet Regionalentwicklung des Kreises Dithmarschen.

  • 21.12.2018

    Umverlegung der »KiTa Lindenstraße« aus den Räumlichkeiten des Büroparks Westküste (Rungholtstraße Heide) zum 01.02.2019

    Die „KiTa Lindenstraße“ hat zum neuen Jahr beim Kreis Dithmarschen die Einrichtung einer 5. Gruppe als Krippengruppe beantragt.

    Mit der Prüfung der Pläne durch die Stadt Heide und den Kreis Dithmarschen ging eine Neubewertung der Nutzungs- und Betriebserlaubnis einher – mit dem Ergebnis, dass der Standort Rungholtstraße leider nicht aufrecht erhalten werden kann.

    Die Erteilung einer Nutzungserlaubnis liegt in der Zuständigkeit der Stadt Heide. Für die Erteilung einer Betriebserlaubnis ist der Kreis Dithmarschen zuständig. Für die Erteilung einer Betriebserlaubnis durch den Kreis ist eine baurechtliche Nutzungserlaubnis Voraussetzung.

    Im Gespräch zwischen Bürgermeister Schmidt-Gutzat, Landrat Mohrdieck und dem Kitawerk als Träger der „KiTa Lindenstrasse“ wurde deutlich, dass die Stadt Heide in Anbetracht veränderter rechtlicher Rahmenbedingungen keine Nutzungserlaubnis erteilen kann. Auf dieser Grundlage wurde zwischen allen Parteien die Regelung getroffen, den Betrieb noch für einen Monat in den Räumlichkeiten des Büroparks Westküste aufrecht zu erhalten und einen Weiterbetrieb ab Februar 2019 in neuen Räumlichkeiten zu organisieren.

    Seitens des Kreises Dithmarschen ist zu betonen, dass die Stadt Heide derzeit keine andere Möglichkeit hat, als so zu entscheiden.

    Alle Beteiligten arbeiten bereits mit Hochdruck daran, neue Räumlichkeiten für den Weiterbetrieb ab Februar zu organisieren. Der Kreis Dithmarschen als KiTa-Heimaufsicht ist in diesen Prozess eng eingebunden. Wenn es um die Erteilung von Betriebserlaubnissen geht, wird der Kreis, wie in anderen Sondersituationen in der Vergangenheit auch, ein wohlwollendes Maß anlegen. Eine baurechtliche Nutzungserlaubnis für die Einrichtung ist jedoch auch dann Voraussetzung.