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Genaue Standorte für Corona-Impfzentren in Dithmarschen stehen fest

HEIDE/BRUNSBÜTTEL. Im Kreis Dithmarschen werden ab Dienstag, den 15. Dezember 2020 zwei Corona-Impfzentren betriebsbereit hergerichtet sein. Das Impfzentrum in Heide wird eingerichtet in der Meldorfer Straße 196. Das vorgesehene Gebäude war ursprünglich als Autohaus konzipiert und diente bis zuletzt als Verkaufs- und Ausstellungsfläche für Wohnmobile und Wohnwagen. Dieser Betrieb wird fortgeführt auf der großzügigen Außenfläche. In Brunsbüttel wird die ehemalige Boje-Schule in der Bojestraße 30 zum Impfzentrum. Der Schulbetrieb war im Jahr 2018 eingestellt worden. Seitdem gibt es dort verschiedene Teilnutzungen. Unter anderem trägt aktuell die Stadt Brunsbüttel in der ehemaligen Aula unter Corona-konformen Bedingungen ihre politischen Sitzungen aus. Diese Sitzungen sowie die Teilnutzung durch die Volkshochschule werden auch weiterhin möglich sein.

Der Beginn der Impfungen in den beiden Zentren steht noch nicht fest, da noch kein Impfstoff in Deutschland zugelassen ist. Sobald Impfstoff verfügbar ist, sollen zunächst die Mitarbeiter*innen in den Krankenhäusern und die Bewohner*innen der Pflegeheime vor Ort geimpft werden. Auch wenn die genaue Priorisierung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) noch nicht feststeht, geht die Kreisverwaltung davon aus, dass bei Aufnahme der Impfungen in den Impfzentren zunächst das medizinische Personal der Arztpraxen und die Mitarbeiter*innen der ambulanten Pflegedienste und der Pflegeheime geimpft werden.

Im Kreis Dithmarschen ist die erweiterte Führungsgruppe des Katastrophenabwehrstabes unter Leitung des Leitenden Kreisverwaltungsdirektors Christian Rüsen mit der Planung der Impfzentren beauftragt. Der erweiterten Führungsgruppe gehören neben Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung Unterstützungskräfte der Bundeswehr, der Polizei, der Feuerwehr – unter anderem auch der Kreiswehrführer –, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH (RKISH) und des Technischen Hilfswerks (THW) an.

03.12.2020
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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