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Allgemeinverfügung nach Nachweis der Geflügelpest im Bereich Brunsbüttel / rund 700 Mastgänse am Montag (25.10.) getötet

Der Kreis Dithmarschen informiert zur aktuellen Situation im Kontext Geflügelpest:

Nachdem das Veterinäramt des Kreises Dithmarschen am Freitag (22.10.2021) über auffällige Tierverluste und klinische Symptome in einem Gänsemastbetrieb im Bereich Brunsbüttel informiert wurde, wurden umgehend die erforderlichen Abklärungsuntersuchungen im Bestand eingeleitet und labordiagnostische Untersuchungen im Landeslabor Neumünster sowie im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem nationalen Referenzlabor für Geflügelpest, durchgeführt.

Seit dem 23.10.2021 liegt vom FLI die abschließende Bestätigung für eine Infektion mit dem hochpathogenen Aviären Influenzavirus (Geflügelpest) des Subtyps H5N1 vor.

Gemäß den rechtlichen Vorgaben ist am Montag (25.10.2021) die tierschutzgerechte Tötung und unschädliche Entsorgung aller zum Bestand zählenden rund 700 Mastgänse erfolgt.

Der Kreis Dithmarschen hat am 25.10.2021 die Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zum Schutz gegen die HochpathogeneAviäre Influenza (HPAI, Geflügelpest) - Sperrzonen, Stallpflicht und weitereMaßnahmen - im Kreis Dithmarschen unter https://www.dithmarschen.de/Neues-erfahren/Amtliche-Bekanntmachungen/ bekanntgemacht.

Die Allgemeinverfügung tritt am 26.10.2021 in Kraft. Sie regelt insbesondere die Sperrzonen (3 km Schutzzone (früher „Sperrbezirk“), 10 km Überwachungszone (früher „Beobachtungsgebiet“)) sowie tabellarisch aufgelistet die innerhalb dieser geltenden Präventionsmaßnahmen. Die Sperrzonen erstrecken sich über Dithmarschen hinaus in den Nachbarkreis Steinburg sowie über die Elbe hinweg in das Bundesland Niedersachsen.
25.10.2021
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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