Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Geflügelpest-Eintrag in Gänsehaltung im Kreis Dithmarschen: Bestand mit 659 Gänsen getötet

HEIDE/NEUFELDERKOOG. Am heutigen Dienstag, den 24. November 2020 wurde mit dem bestätigten Eintrag des hochpathogenen aviären Influenzavirus des Subtyps H5N8 in einen Gänsemastbetrieb in der Gemeinde Neufelderkoog der Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt. Ein beauftragtes Fachunternehmen hat in Begleitung von Amtstierärzten des Kreises inzwischen alle 659 im Betrieb gehaltenen Gänse getötet.

Aufgrund der am Montag vorliegenden Befunde des Landeslabors hatte der Kreis Dithmarschen bereits die notwendigen Vorbereitungen zur Tötung und unschädlichen Beseitigung des betroffenen Geflügelbestandes getroffen. Die Bestätigung durch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), als nationales Referenzlabor für Geflügelpest, erfolgte in der Nacht von Montag auf Dienstag.

Um den Betrieb in der Gemeinde Neufelderkoog herum gelten ab Mittwoch, den 25. November 2020 in einem Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens 3 Kilometern und einem Beobachtungsgebiet von weiteren 7 Kilometern besondere Auflagen im Kontext Geflügelhaltung, -beförderung und Vertrieb von Geflügel und Eiern sowie für die Jagd auf Federwild. Die detaillierten Gebietsabgrenzungen sowie die einzelnen Maßnahmen und Auflagen sind in einer heute bekanntgemachten Allgemeinverfügung geregelt.

Die Allgemeinverfügung Nr. 120/2020 mit digitalem Kartenmaterial zu den Gebietskulissen ist offiziell bekanntgemacht im Internet unter https://www.dithmarschen.de/Neues-erfahren/Amtliche-Bekanntmachungen/.

An den Hauptzufahrtswegen zu dem Sperrbezirk und dem Beobachtungsgebiet werden durch die örtlichen Ordnungsbehörden gut sichtbar Schilder mit der Aufschrift "Geflügelpest-Sperrbezirk" beziehungsweise "Geflügelpest-Beobachtungsgebiet" angebracht.

Das kreisweit geltende Aufstallungsgebot bleibt unverändert bestehen.

24.11.2020
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

Zurück zur Übersicht