Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Geflügelpest-Verdachtsfälle in Dithmarschen

HEIDE. Nachdem am 30. Oktober 2020 erste Geflügelpest-Fälle im Nachbarkreis Nordfriesland bestätigt worden sind, gibt es jetzt im Kreis Dithmarschen drei Verdachtsfälle. Dabei handelt es sich um in Küstennähe tot aufgefundene Pfeifenten im nördlichen Dithmarschen sowie um eine Weißwangengans im südwestlichen Kreisgebiet. Die abschließenden Befunde vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem nationalen Referenzlabor für Geflügelpest, werden in den Abendstunden erwartet. Nur diese sind ausschlaggebend für gegebenenfalls durch den Kreis Dithmarschen zu erlassende Schutzmaßnahmen. Die vorgelagerten Testergebnisse des Landeslabors waren positiv.

Sollte das FLI Infektionen mit dem Virus H5N8 feststellen, wird der Kreis Dithmarschen am Dienstag (03.11.2020) per Allgemeinverfügung eine Aufstallungspflicht in besonders zu definierenden Bereichen Dithmarschens sowie erhöhte Biosicherheitsanforderungen, insbesondere auch zur Fütterung und zum Tränken von Geflügel, für das gesamte Kreisgebiet erlassen.

Sollten Geflügelhaltungen dem Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Dithmarschen bislang nicht gemeldet worden sein, ist dies schnellstmöglich nachzuholen. Das entsprechende Anmeldeformular zum Tierbestand hier. Telefonischer Kontakt mit dem Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz unter 0481 – 97 9350.

Weitere Informationen:

Die Risikoeinschätzung des FLI: https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_deri-vate_00033121/FLI-Risikoeinschaetzung_HPAIV_H5N8_20-10-02.pdf

Informationen der Landesregierung: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/Themen/Landwirtschaft/Gefluegel-pest/Gefluegelpest/gefluegelpest.html

Informationen des FLI: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/

02.11.2020
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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