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Betrifft A20 Weiterbau: "Fatales Signal" und "Schlag ins Gesicht"

HEIDE (pid). „Als fatales Signal zur Entwicklung der Westküste“ bezeichnet Landrat Dr. Jörn Klimant die Verschiebung des Zeitplans zum A20-Weiterbau. Der Landrat:„Für die gesamte Westküste ist die nördliche Umfahrung Hamburgs durch den Weiterbau der Autobahn A 20 ein zentrales Zukunftsprojekt.“

In diesem Zusammenhang erinnert Dr. Jörn Klimant an das Regionale Entwicklungskonzept (REK), nennt als Stichworte A23 und B5 und unterstreicht mit Nachdruck: „Das Thema westliche Elbquerung ist für uns absolut von Bedeutung.“ Fest stehe, so der Dithmarscher Landrat in Richtung Bundesverkehrsminister: „Für alle Strukturentwicklungsanstrengungen ist die Verzögerung des A20-Weiterbaus ein Schlag ins Gesicht.“

Der überobligatorische Aufwand für den Neubau Kanalschleusenkammer in Brunsbüttel zeige, wie schwer es nach wie vor ist, Westküsteninteressen in Berlin durchzusetzen. Dr. Jörn Klimant: „Andererseits gab es beim parlamentarischen Abend in Berlin deutlich positive Signale. Daher fordere ich jetzt die Landesregierung auf,  zusammen mit der Region die Aktivitäten in Berlin zu verstärken, damit die richtigen Prioritäten zeitnah gesetzt werden und nicht irgendwann einmal.“

www.dithmarschen.de

16.12.2011
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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