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Dithmarschen und das Wasser: Zwölf Dithmarscher Museen laden in neun Orten ein

MELDORF (pid). Die gesamte Geschichte Dithmarschens ist von Anfang an mit Wasser verbunden. Landrat Dr. Jörn Klimant: "Dithmarschen ist eine amphibische Landschaft. Was liegt daher näher, als die Beziehung der Dithmarscherinnen und Dithmarscher zum Element Wasser im Rahmen einer spannenden Museumstour sicht- und erlebbar zu machen." Zwölf Dithmarscher Museen zeigen im fünften Jahr der Museumstour vom 1. bis 28. April 2011 - und zum Teil darüber hinaus - in neun Orten, dass Wasser nicht nur zum Waschen da ist.

 

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Stellen das MuseumsTour-Motto 2011 "H2O" vor (von links): Henning Peters, Christian Meier, Georg Witt, Arne Voß,
Dr. Jutta Müller, Ilse Rehse, Dr. Telse Lubitz, Holger Lichty, Elke Matthiessen, Sonja Schukat, Helga Heinrich, Dr. Rüdiger Kelm

 

Das Wasser hat das Leben der Dithmarscher in einer Vielzahl von Bereichen, wie die Kultur, die Geschichte sowie den Handel und allgemein die Verkehrswege geprägt. Dr. Jutta Müller, Leiterin des Dithmarscher Landesmuseums: "Das war unsere Vorgabe bei der Tourplanung." Herausgekommen ist ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm für alle Altersstufen mit Lesungen, Vorträgen, Konzerten sowie Ausstellungen und Aktionstagen.

Gleich Freitag, 1. April 2011, segelt die Sturmflutenwelt Blanker Hans in Büsum unter "Schwarzer Flagge" los mit einem spannenden Erlebnis-Angebot für die ganze Familie. Über die tagtäglichen Aufgaben der Deich-, Siel- und Wasserverbände in der Auseinandersetzung mit dem Meer referiert der Leiter des Deich- und Hauptsielverbandes Matthias Reimers Montag, 4. April 2011, 19 Uhr im Dithmarscher Landesmuseum. Am Tag zuvor geben Marcator/Mummert im "museum am meer", Büsum, ein Konzert mit dem Titel: "Wattenklänge".

Weitere musikalische Akzente bietet zeitlich später im Programm das Brahmshaus in Heide. Das geschriebene Wort als Medium der Wahl benutzen hingegen das Heimatmuseum Marner Skatclub in Marne und das Frenssen-Haus in Barlt in Form einer Lesung und eines Literaturabends.

Die vielfältigen Inhalte zu dem Thema Wasser zeigen sich in der Ausstellung "WassErLeben", die auf Museumsinsel Lüttenheid in Heide zu sehen ist. Hier wird der alltägliche Gebrauch und Verbrauch des Wassers thematisiert sowie dessen einfache Notwendigkeit zum Überleben. Mit dem Wasserkreislauf setzt sich in zwei Vorträgen die Sturmflutwelt Blanker Hans in Büsum dabei besonders intensiv auseinander. Die des weiteren im Rahmen der Museumstour zu dem ihr fünfjähriges Bestehen feierlich begeht.

Wasser bedeutet natürlich auch Flüsse, Gewässer und die Nordsee, die das Leben in Dithmarschen schon seit der Urzeit weitreichend beeinflusst und verändert haben. Einen Einblick in die Nutzung des Wassers in der Urgeschichte kann man im Steinzeitpark Dithmarschen und im Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen in Albersdorf. Mit einem Fluss, namentlich die Eider, setzt sich das NaTourCentrum Lunden auseinander. Was bedeutet ein Leben an der Eider für Handel, Verkehr und die eigene Un-versehrt im Spiel der Elemente.

Weitere Veranstaltungen in allen Häusern der 2003 gegründeten Museumslandschaft Dithmarschen runden das vielfältige Programm ab. Dr. Jutta Müller: "Wir machen den April 2011 zum Museumsmonat."

Infos: www.museumslandschaft-dithmarschen.de

11.03.2011
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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