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Erfolgreiche Jugendteamer im Einsatz - Youth to Youth wirkt nachhaltig

HEIDE (pid). Seit über 10 Jahren bildet der Kreis Dithmarschen Jugendliche für die schulische Suchtprävention aus. Seit zwei Jahren gehört auch das Thema Mobbing dazu. Die Schülerinnen und Schüler stehen dann an ihrer Schule für Projekte und Beratung zur Verfügung. Sie gehen jedoch auch auf „Tournee“.
 
So gestalteten Leonie Töwe, Heidi Eisenbarth und Chiara Beaud von der Schule am Meer in Büsum für zwei Klassen des Werner-Heisenberg-Gymnasiums einen kompletten Projekttag zum Thema Sucht. „Wir stellen die Alltagsdrogen in den Mittelpunkt und informieren über Alkohol, aber auch Essstörungen und Onlinesucht. Die Rückmeldungen der Klassen waren toll. Es muss Spaß gemacht haben“, so die jungen Frauen. Das Team tourt im Übrigen durch das ganze Amt und bietet z.B. auch an der Grundschule in Wesselburen regelmäßige Präventionstage an.
 
Alina Johannsen und Finn Soltau vom Gymnasium in Marne waren Gast bei den Thementagen der Tellingstedter Gemeinschaftsschule. Mit ihrer selbstentworfenen Ausstellung zum Thema Mobbing führten sie eine Klasse durch den ganzen Tag. „Wir haben das jetzt schon mehrmals gemacht und immer gute Rückmeldungen aus den Klassen bekommen. Ist mal was anderes als das gleiche Thema im Unterricht“, weiß Alina Johannsen zu berichten. In dieser Woche arbeiten sie allerdings wieder am Marner Gymnasium in der Suchtprävention – übrigens mit „Youthlern“ die bereits seit Jahren die Schule verlassen haben, für diese Aktion aber gern wieder einsteigen. „Wir waren mit der Ausstellung schon in Brunsbüttel, natürlich in Marne und jetzt wieder in Brunsbüttel“. Andere Schulen und eine Präsentation der Ausstellung im Kreishaus stehen bis zu den Sommerferien noch an.

„Jährlich erreichen die Jugendlichen sicherlich über 500 Schülerinnen und Schüler mit ihren Aktionen und der Nachwuchs steht bereit. Derzeit sind 13 Jugendliche in der aktuellen Fortbildung“, freut sich auch der Leitende Kreisverwaltungsdirektor Malte Spitzer. „Ein besonderer Dank geht auch an die Schulen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die auch in den Zeiten knappen Geldes für ihre Schüler anteilig oder gar voll zahlen.“
10.04.2012
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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