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Erfolgreichstes Förderjahr im Zukunftsprogramm Wirtschaft

HEIDE/ITZEHOE. Der Beirat für das Zukunftsprogramm Wirtschaft Region Südwest tagte jetzt in der Fachhochschule Westküste in Heide und zog eine positive Bilanz: 2010 war das erfolgreichste Jahr für die Region Südwest im Zukunftsprogramm Wirtschaft in den letzten vier Jahren.

 

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In der Region Südwest haben sich die Kreise Steinburg, Dithmarschen, Pinneberg und Segeberg sowie die Stadt Neumünster zusammengeschlossen. Rund 28 regionale Vorhaben konnten im letzten Jahr erfolgreich mit einem Fördervolumen von knapp 11,7 Miollionen Euro starten.

Dies führte zu Gesamtinvestitionen von rund 16 Mio. Euro in der Region Südwest. "Das ist ein tolles Ergebnis", sagte Dr. Dr. Jens Kullik, Vorsitzender des Beirats und Landrat des Kreises Steinburg, "wir hoffen weiterhin auf gute Projekte aus der Region für die Region."

Im Kreis Dithmarschen konnten seit 2007 bereits 31 regionale Projekte gefördert werden. Projekte, wie die Erschließung eines Gewerbegebiets in Wöhrden, die Ausstellungserweiterung im Steinzeitdorf in Albersdorf sowie das Regionalmanagement des ChemCoast Parks in Brunsbüttel haben Fördermittel erhalten. Daneben gibt es aber auch landesweite Projekte, die dem Kreis Dithmarschen zu Gute kommen, so zum Beispiel die Radkoordinierungsstelle Schleswig-Holstein oder das Clustermanagement Windenergie-Windomm.

"Im Jahr 2010 sind 2,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft in den Kreis Dithmarschen geflossen", sagte Dr. Jörn Klimant, Landrat des Kreises Dithmarschen. "Davon allein 1,4 Millionen Euro direkt an Betriebe im Rahmen der einzelbetrieblichen Innovationsförderung", so Klimant weiter.

In den letzten Jahren konnten auch die Gesellschaft für Marine Aquakultur in Büsum und die Fachhochschule Westküste in Heide von der Förderung des Zukunftsprogramms Wirtschaft profitieren. Für den Aufbau des Nationalen Kompetenzzentrums für Marine Aquakultur flossen 3,5 Millionen Euro Fördergelder der EU und des Landes Schleswig-Holstein nach Büsum. Weitere 1,8 Millionen Euro wurden für den Aufbau des Kompetenzzentrums Bildverarbeitung an der FHW bereit gestellt. 
"Wir freuen uns, dass mit dem Zukunftsprogramm Wirtschaft der Ausbau des Wirtschaftsstandorts Dithmarschen vorangetrieben wird. Weitere Projekte sind auf dem Weg", stellt Dr. Hans-Jürgen Hett, Geschäftsführer der egeb: Wirtschaftsförderung und der Projektgesellschaft Norderelbe mbH fest, "denn Fördergelder, vor allem von der EU, stehen noch zur Verfügung."
 
Derzeit befinden sich weitere wichtige Vorhaben in der Antragsstellung, wie beispielsweise der Ausbau der Helgoländer Häfen, der Ausbau der touristischen Infrastruktur in Büsum und der Umbau der Holstenhallen in Neumünster. Der Beirat wird also auch in Zukunft viel zu beraten haben.

Die Projektgesellschaft Norderelbe mbH ist die regionale Geschäftsstelle für die Region Südwest für das Zukunftsprogramm Wirtschaft. Ziel ihrer Arbeit ist es, die Wirtschaftsstruktur in den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg, Segeberg und Steinburg sowie der Stadt Neumünster zu verbessern. Die Projektgesellschaft ist eine Gesellschaft der egeb: Wirtschaftsförderung (Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel mbH) und der WEP (Wirtschaftsförderungs- und Entwick-lungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH).

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007-2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Rund 208 Millionen Euro stammen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW), dazu kommen ergänzende Landesmittel in Höhe von rund 122 Millionen Euro.
 
Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten im Zukunftsprogramm Wirtschaft und zur Projektgesellschaft Norderelbe mbH: www.pg-norderelbe.de; Projektgesellschaft Norderelbe mbH, Telefon: 04821/17888 0

Weitere Infos: www.zukunftsprogramm.schleswig-hol¬stein.de

www.dithmarschen.de

 

04.03.2011
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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