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ISO-9001 Gütesiegel heißt: Dientsleistung mit Qualität

HEIDE (pid). Bearbeiten von Anträgen ist das Kerngeschäft des Fachdienstes Wasser, Boden und Abfall. Die Bearbeitung ist in einem Qualitätsmanagementsystem standardisiert, die Qualität des Systems wird beim Kreis Dithmarschen durch ein externes Unternehmen turnusmäßig geprüft. Landrat Dr. Jörn Klimant: „Das neue Zertifikat liegt vor. Der Fachdienst Wasser, Boden und Abfall trägt für weitere drei Jahre das strenge Qualitätsgütesiegel ISO. Wir sind in  diesem Bereich noch immer die einzige nach dieser Norm zertifizierte Verwaltung in Schleswig-Holstein.“

Der Fachdienst Wasser; Boden und Abfall hat im Jahr 2007 ein Qualitätsmanagementsystem nach den Regeln der internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2001 aufgebaut. Im April 2008 ist der Fachdienst Wasser, Boden und Abfall zum ersten mal zertifiziert worden. Damals nach der Norm ISO 9001:2000 für die „Aufgaben der unteren Wasser-, Bodenschutz- und Abfallbehörde sowie der Abfallwirtschaft“. In 2008 wurde die Norm überarbeitet. Im April 2009 folgte die Zertifizierung nach ISO 9001:2008.

Das Zertifikat gilt für drei Jahre, jährlich wird durch ein externes Unternehmen der Fachdienst auditiert, d.h. es wird geprüft, ob die Regeln eingehalten werden. Fachdienstleiter Dr. Jürgen Eilers: „In 2011 begann mit dem Audit im Mai ein neuer Dreijahreszeitraum, das neue Zertifikat ist bis zum 23. April 2014 gültig, sofern wir die jährlichen Audits bestehen.“

Der Fachdienst Wasser, Boden und Abfall ist nach wie vor der Pilot des Kreises Dithmarschen beim Thema Qualitätsmanagementsystem. Es gilt auszutesten, welche Vorteile ein solches System für den Bürger und die Verwaltung bringt, und wie hoch der Aufwand ist. Bisher übersteigt der Nutzen den Aufwand bei weitem und insofern werden zunächst Teile des Qualitätsmanagementsystems auf andere Fachdienste ausgeweitet. Der Nutzen entsteht laut letztem Auditbericht z.B. durch sehr gute Prozessdarstellungen, ein gutes Kennzahlensystem und ein effektives Zusammenwirken von technischen mit Verwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber grundsätzlich durch alle Bestandteile des Systems. Sehr wichtig ist die ständige Verbesserung durch Rückkoppelungen mit den Anforderungen der Bürger und Betriebe.

„Die fortlaufende Entwicklung und Sicherung von Qualität ist eine Schlüsselfrage moderner, innovativer Verwaltungen wie der Kreis Dithmarschen“, unterstreicht Landrat Dr. Jörn Klimant und verweist auf die Grundsätze eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001-2008.

Leistungsparameter

Leistungsparameter beim Kreis Dithmarschen sind Kundenorientierung, eine zielgerichtete strategische Ausrichtung und deren Umsetzung im täglichen Geschäft und die Einbeziehung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Prozessorientierung bedeutet, dass die wesentlichen Tätigkeiten, z.B. die Erlaubnis zur Einleitung in ein Gewässer mit allen relevanten Informationen auf Prozessablaufplänen dargestellt und entsprechend beschrieben werden. Die vorhergehende und ständige Prozessoptimierung gewährleistet einen möglichst schnellen, aber rechtssicheren Ablauf. Der Antragsteller kann den Ablauf des Genehmigungsprozesses leicht nachvollziehen. Die Entscheidungsfindungen auch und gerade von Ermessensentscheidungen basieren auf sachbezogenen Ansätzen nach der Analyse von Daten und Informationen, sind dokumentiert und somit transparent.

Systemorientierung steht für Verzahnung der einzelnen Prozesse miteinander, um die Effizienz zu steigern. Die ständige Verbesserung der Abläufe und des Gesamtsystems ist ein permanentes Ziel.

„Und zu guter letzt“, so Dr. Jörn Klimant, „ist die nachhaltige gute Beziehung zwischen Bürgern, Betrieben und Verwaltung wichtig.“ Der Landrat vergisst nicht zu erwähnen, dass ordnungsrechtliche Mittel auch zum Repertoire des Fachdienstes gehören.

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25.10.2011
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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