Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kreis Dithmarschen begrüßt zehn Nebürger*innen

HEIDE. Auf der Einbürgerungsfeier begrüßte Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs am 25. Juni 2019 zehn Neubürger*innen im Kreistagssitzungssaal und überreichte die Einbürgerungsurkunden.

Die Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs beglückwünschte die neuen Staatsangehörigen: „Die Entscheidung zur Einbürgerung ist eine Angelegenheit des Herzens und Verstandes. Sicherlich war dies kein leichter Weg für Sie. Daher freue ich mich besonders, dass Sie diesen Schritt bewusst gegangen und sich für Deutschland entschieden haben.“

Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde ist die Einbürgerung rechtlich wirksam. Neben der Einbürgerungsur-kunde erhielten die Neubürger*innen ein Exemplar des Grundgesetzes. Sie legten das feierliche Bekenntnis ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung war das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

An der Einbürgerungsfeier nahmen teil: Raghda-Flori-Mirna Barakat, Zahra Darvishkhaki, Joanna Patrycja Iwaszkiewicz, Najeeb Ullah Rahimi, Samea Rassuli, Mohammad Javad Saeidi, Methal Saheb Mohamad, Nelvyn Tagoe sowie Aida und Nenad Vucetic. Die Eingebürgerten kommen aus den Herkunftsnationen Afghanistan, Ghana, Iran, Irak, Polen, Rumänien und Serbien.

2018 freuten sich 105 Personen über die deutsche Staatsbür-gerschaft. In diesem Jahr wurden bisher 84 Menschen eingebürgert.


Mehrstufiges Einbürgerungsverfahren

Die Neubürger*innen mussten bestimmte Voraussetzungen erfüllen wie eine gewisse Mindestaufenthaltsdauer, ausrei-chende Deutschkenntnisse und eine eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts. Auch mussten die Antragsteller*innen einen Einbürgerungstest bestehen, in dem Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland abgefragt wurden.

Für die Neubürger*innen war der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit je nach Herkunftsland unterschiedlich lang. Während einige nach der Antragsstellung relativ schnell alle Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllten, erhielten an-dere Personen vorab eine Einbürgerungszusicherung, mit der sie sich zur Ausbürgerung an die Botschaft ihres Heimatlandes wandten.

Die Neubürger*innen können nun bei dem für sie zuständigen Einwohnermeldeamt ihren deutschen Pass beantragen.

Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs (rechts) begrüßt die zehn Neubürger*innen (v.l.): Najeeb Ullah Rahimi, Methal Saheb Mohamad, Mohammad Javad Saeidi, Samea Rassuli, Nelvyn Tagoe, Joanna Patrycja Iwaszkiewicz, das Ehepaar Nenad und Aida Vucetic, Raghda-Flori-Mirna Barakat und Zahra Darvishkhaki. Foto: Kreis Dithmarschen

Kreispräsidentin Ute Borwieck-Dethlefs (rechts) begrüßt die zehn Neubürger*innen (v.l.): Najeeb Ullah Rahimi, Methal Saheb Mohamad, Mohammad Javad Saeidi, Samea Rassuli, Nelvyn Tagoe, Joanna Patrycja Iwaszkiewicz, das Ehepaar Nenad und Aida Vucetic, Raghda-Flori-Mirna Barakat und Zahra Darvishkhaki. Foto: Kreis Dithmarschen
Autor: Pressestelle, 25.06.2019 
Quelle: Kreis Dithmarschen 

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