Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kreis Dithmarschen heißt zwölf Neubürger*innen willkommen

HEIDE. Für zwölf Neubürger*innen beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Auf der Einbürgerungsfeier begrüßten Landrat Stefan Mohrdieck und der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann am 14. Oktober 2019 die Neubür-ger*innen im Kreistagssitzungssaal und überreichten die Einbürgerungsurkunden. Die Neubürger*innen kamen in Begleitung ihrer Familien und Freunde.

Landrat Stefan Mohrdieck gratulierte den neuen Staatsangehörigen: „Sie alle sind seit langem Teil unserer Gesellschaft. Dass Sie sich mit der Wahl für die deutsche Staatsangehörigkeit jetzt auch formal zu unseren freiheitlichen und demokratischen Werten bekennen, freut mich sehr.“

Der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann betonte: „Die deutsche Staatsangehörigkeit vergrößert auch Ihre Chancen auf Teilhabe und Gestaltung unserer Gesellschaft – angefangen bei der Möglichkeit wählen zu gehen bis hin zur eigenen Wählbarkeit für politische Ämter. Ich möchte Sie gerne ermutigen, sich einzubringen, denn unsere Demokratie lebt von der Vielfalt und dem Engagement des Einzelnen für die Gemeinschaft.“

Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde ist die Ein-bürgerung rechtlich wirksam. Neben der Einbürgerungsurkunde erhielten die Neubürger*innen ein Exemplar des Grundgesetzes. Sie legten das feierliche Bekenntnis ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Abschließender Höhepunkt der Veranstaltung war das gemeinsame Singen der Nationalhymne.

An der Einbürgerungsfeier nahmen teil: Muhammad Asad Abbas, Juri Allachverdjan, Pranvera Deliaj-Finkbeiner, Julia Heyer, Wilailuk Piboon, Tofeek Sulieman, Mechmet Tsiampli, Regina Zarina sowie die Familie Dorota Aniolowska, Mariuz und Olaf Turowski sowie Sinem Zeytin-Schüning. Die Eingebürgerten kommen aus den Herkunftsnationen Griechenland, Kosovo, Lettland, Pakistan, Polen, Syrien, Thailand, Türkei und Usbekistan. Eine Person ist staatenlos gewesen. Die Staatenlosigkeit wird nur in seltenen Ausnahmefällen festge-stellt. Anhand von vorgelegten Dokumenten und der persönlichen Historie von Betroffenen können sie hinsichtlich der Abstammung nicht zweifelsfrei einer Staatsangehörigkeit zugeordnet werden. Die in Frage kommenden Staaten können eine Zugehörigkeit zur Staatsangehörigkeit entsprechend auch ablehnen. Eine Staatenlosigkeit kommt beispielweise bei Minderjährigen vor, bei denen die Eltern nicht bekannt sind beziehungsweise ermittelt werden können.

2018 freuten sich 105 Personen über die deutsche Staatsbür-gerschaft. In diesem Jahr wurden bisher 121 Menschen eingebürgert.

Bildunterschrift: Der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann und Landrat Stefan Mohrdieck freuen sich mit den Neubürger*innen (v. l.): Familie Olaf und Mariuz Turowski sowie Dorota Aniolowska, Tofeek Sulieman, Pranvera Deliaj-Finbeiner, Muhammad Asad Abbas, Regina Zarina, Juri Allachverdjan, Mechmet Tsiampli, Julia Heyer, Wilailuk Piboon und Sinem Zeytin-Schüning Foto: Kreis Dithmarschen

Bildunterschrift: Der stellvertretende Kreispräsident Norbert Zimmermann und Landrat Stefan Mohrdieck freuen sich mit den Neubürger*innen (v. l.): Familie Olaf und Mariuz Turowski sowie Dorota Aniolowska, Tofeek Sulieman, Pranvera Deliaj-Finbeiner, Muhammad Asad Abbas, Regina Zarina, Juri Allachverdjan, Mechmet Tsiampli, Julia Heyer, Wilailuk Piboon und Sinem Zeytin-Schüning Foto: Kreis Dithmarschen


Der Weg zur Einbürgerung

Die Neubürger*innen mussten für die Verleihung der deut-schen Staatangehörigkeit bestimmte Voraussetzungen erfül-len. Dazu zählen zum Beispiel eine gewisse Mindestaufent-haltsdauer, ausreichende Deutschkenntnisse (Erwerb bzw. Nachweis des Sprachzertifikates B1) und eine eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts. Auch mussten die Antrag-steller*innen einen Einbürgerungstest bestehen, in dem Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie die Lebensverhältnisse in Deutschland abgefragt wurden.

Für die Neubürger*innen war der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit je nach Herkunftsland unterschiedlich lang. Während einige nach der Antragsstellung relativ schnell alle Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllten, erhielten an-dere Personen vorab eine Einbürgerungszusicherung, mit der sie sich zur Ausbürgerung an die Botschaft ihres Heimatlandes wandten.

Die Neubürger*innen können nun bei dem für sie zuständigen Einwohnermeldeamt ihren deutschen Pass beantragen.

Gerne berät die Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörde des Kreises Dithmarschen über die Voraussetzungen und das Verfahren einer Einbürgerung. Interessierte können sich an Alina Kleist, Tel. 0481/97-1254 oder per E-Mail an staatsangehoerigkeitsbehoerde@dithmarschen.de wenden.

Autor: Pressestelle, 14.10.2019 
Quelle: Kreis Dithmarschen 

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