Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Leben wie ein Roman

MELDORF. Die Sonderausstellung „Irmgard Nieper-Wachs (1884 - 1972) – Stationen einer Künstlerin“ im Dithmarscher Landesmuseum, Bütjestraße 2 bis 4 in Meldorf, begeht feier-ich ihren Abschluss. Zur Finissage am Sonntag, 25. August 2019, um 16 Uhr liest der Autor Heiner Egge Passagen aus seinem Romanmanuskript: „Wenn anwesend, lasse ich mich sehen. – Das Leben der Malerin Irmgard Nieper-Wachs.“. Der Freundeskreis Dithmarscher Landesmuseum e.V. serviert Kaffee und Kuchen. Der Eintritt beträgt acht Euro (ermäßigt fünf Euro).

Irmgard Nieper-Wachs (1884 - 1972) spiegelt die künstlerischen Entwicklungen während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider: In ihren Anfängen malte sie naturalistisch. Sie entwickelte einen spätimpressionistischen Stil und wandte sich dem Expressionismus zu. Zu ihren bevorzugten Motiven zählten Landschaften und Porträts. Nach Ausstellungen auf Gut Hanerau und im Künstlermuseum Heikendorf war die große Retrospektive über die vielseitige Malerin im Dithmarscher Landesmuseum erfolgreich. Museumsleiterin Dr. Jutta Müller sagt: „Die Besucherbilanz war sehr erfreulich. Die Lesung von Heiner Egge krönt zum Abschluss die gelungene Ausstellung.“

Vielseitige Künstlerin mit einem bewegten Leben: Irmgard Nieper-Wachs, Foto: Privat

Vielseitige Künstlerin mit einem bewegten Leben: Irmgard Nieper-Wachs, Foto: Privat

Der Schriftsteller Heiner Egge hat Irmgard Nieper-Wachs für sich entdeckt. In seinem Roman geht er auf die vielseitige Künstlerin und ihr bewegtes Leben ein. Die in Goslar geborene Künstlerin hat auch eine persönliche Beziehung zu Dithmarschen: Sie lebte einige Jahre in Meldorf. Ihr Ehemann Dr. Otto Wachs (1874 - 1941) war von 1911 bis 1919 Landrat von Süderdithmarschen. Nachdem Otto Wachs seinen Posten als Landrat verlassen musste, zog die Familie nach Kiel. Dort widmete sich Irmgard Nieper-Wachs vor allem nach der Trennung von ihrem Mann 1929 wieder verstärkt der Kunst. Ab 1935 lebte sie am Hanerauer Wald im selbst erbauten Holzhaus „Hof Batz“. Die letzten Lebensjahre verbrachte sie bei einer ihrer Töchter in Murnau, Oberbayern.

Heiner Egge liest aus seinem Werk über Irmgard Nieper-Wachs auf der Finissage im Dithmarscher Landesmuseum, Foto: Werner Lauf

Heiner Egge liest aus seinem Werk über Irmgard Nieper-Wachs auf der Finissage im Dithmarscher Landesmuseum, Foto: Werner Lauf
Autor: Pressestelle, 16.08.2019 
Quelle: Kreis Dithmarschen 

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