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FilmClub im Juli 2019

01.07.2019
19:15 Uhr bis 23:59 Uhr
Lichtblick Filmtheater, Süderstraße 24
Heide

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

FilmClub im Juli 2019 1. Juli, 19:15 Uhr Der ganz normale Familien-Wahnsinn: "Zuhause ist es am schönsten" Familienfeste können wunderbar sein. Sie können aber auch zur Hölle werden, wenn man nicht rechtzeitig wieder wegkommt ... Zur goldenen Hochzeit der Eltern versammelt sich eine italienische Großfamilie auf ihrer Heimatinsel Ischia: Der erfolgreiche Sohn, der Versager, die Single-Tochter, der liebste Ex-Schwiegersohn, aber auch der Cousin, den keiner wirklich mag. Bei Essen und Wein küssen und zoffen sie sich nach Herzenslust. Denn morgen sind ja alle wieder fort, glauben sie. Doch plötzlich liegt der Fährverkehr lahm... Erfolgsfilmer Gabriele Muccino überrascht mit einer eruptiven und ambitionierten Clan-Dramedy. Gefühlskino in Reinkultur. Einen charmanten Regielauf absolviert hier der in Hollywood reüssierte und oscarnominierte Regisseur mit seinem tolldrastischen Familienporträt über Liebe und Libido. Der 52-jährige Römer liefert opulentes Kraftkino, bei dem Ingmar Bergman, Federico Fellini und Ettore Scola im Verbund Pate gestanden haben könnten. Im Anschluss: Weintreff im Bunten Haus 17. Juli, 19:15 Uhr Ein Leben für die Musik "Itzhak" - Intimes Porträt über den Filmmusiker von "Schindlers Liste" Der Geiger Itzhak Perlman ist seit dem Film "Schindlers Liste" einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Als Sohn polnischer Juden in Israel geboren, erkrankte er als Kind an Polio und kann deshalb nur sitzend spielen. Seine ergreifende Geschichte erzählt der intime Dokumentarfilm "Itzhak - ein Leben für die Musik" von Regisseurin Alison Chernick, die den Künstler ein Jahr lang mit der Kamera begleitete. Zu Wort kommen der Meister selbst, seine Frau, Freunde und andere Musiker, die Sätze sagen wie: "Er betet mit der Violine." Die Doku begleitet den Geiger bei Konzertreisen, Proben und Lehreinheiten und filmt ihn im Kreis seiner Familie. Dabei kommt es dem in der Tradition des "Direct Cinema" stehenden Films nicht auf biografische Vollständigkeit an; vielmehr gelingt es ihm, aus zahlreichen Momentaufnahmen ein vielschichtiges Abbild zu erstellen. Neben Selbstbewusstsein, Vitalität und musikalischen Grundsätzen vermitteln sich dabei auch Selbstzweifel, das Trauma eingeschränkter Beweglichkeit in Folge seiner Polio-Erkrankung als Kind und der Umgang des jüdischen Künstlers mit seiner Religion und dem Erbe des Holocaust. Dank des charmanten Protagonisten und seiner Leidenschaft für die Musik wird aus der gut gemachten kleinen Dokumentation ein unterhaltsames Kinoerlebnis. Beide Filme laufen im Kino Lichtblick. Karten unter 0481 686811.

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