Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

"Rückenwind - Jugendmobilität Westküste": Großer Erfolg des kreisweiten Fachforums rund um Praktika

ITZEHOE. Welche Erwartungen haben Schulen und Unternehmen an Praktika? Wo benötigen Eltern und Jugendliche Unterstützung? Rund 115 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich am 27. September 2018 über die Chancen von Praktika für einen gelungen Berufseinstieg und die Nachwuchssicherung in den Betrieben aus. Die Veranstaltung entstand im Rahmen der Praktikumsoffensive „Rückenwind – Jugendmobilität Westküste“ der Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg als Partner der Regionalen Kooperation Westküste. Den „Rückenwind“-Partnern ging es mit der Veranstaltung darum, den Dialog zwischen Jugendlichen, Eltern, Schulen und Unternehmen zu fördern, damit alle Akteure von den Praktika profitieren können.

Landrat Stefan Mohrdieck begrüßte als stellvertretender Vorsitzender der Lenkungsgruppe Regionale Kooperation Westküste die Anwesenden: „Ich freue mich sehr, dass Gäste aus allen Partnerkreisen anwesend sind. Das zeigt, es besteht nicht nur viel Interesse und Austauschbedarf zum Thema Praktikum, sondern wir sind auch mit dem Verbundvorhaben auf dem richtigen Weg. Denn der Schlüssel zum Erfolg ist die Bildung eines Netzwerks: Ob Jugendlicher, Erziehungsberechtigter oder Unternehmen – für alle eignet sich ‚Rückenwind‘ in der Zeit der beruflichen Orientierung.“

Weitere Gäste waren Christian Buske (Leiter des Referats Berufliche Ausbildung im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein) und Rainer Rosenthal (Koordinator SCHULEWIRTSCHAFT Schleswig-Holstein). Professor Dr. Tim Warszta, Leiter des Westküsteninstituts für Personalmanagement der Fachhochschule Westküste, stellte „Rückenwind“-Studien und ihre Handlungsempfehlungen vor. Im Anschluss an die Vorträge gab es Diskussionen über die aktuellen Praktikumsgepflogenheiten und die Bedeutung der Praktika für die einzelnen Akteure. Die Moderatorin Katrin Fahrenkrug (Institut „Raum und Energie“) führte durch die Veranstaltung.

Projektkoordinatorin Andrea Richter zieht eine positive Bilanz: „Das Fachforum war ein großer Erfolg. Vor allem brachten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr engagiert ein. So konnten wir aus den vorgebrachten Ideen und Erfahrungen viele Erkenntnisse gewinnen, die in unsere weitere Arbeit einfließen werden. Es ist erfreulich, dass der kreisübergreifende Austausch zwischen Schulen und Unternehmen im Rahmen des Projektes ‚Rückenwind‘ von allen Beteiligten so gut angenommen wird.“

Die Gäste des Fachforums hatten verschiedene Anregungen: Zum Beispiel benötigen Eltern mehr Informationen rund um das Praktikum. Eine intensive Unterstützung durch Berufscoaches sollte möglichst alle Schulformen umfassen. Auch müssten die beruflichen Chancen und Aufstiegsmöglichkeiten einer dualen Ausbildung wie der Weg zur Meisterschule oder zum Studium transparenter sein.

Rückenwind – Jugendmobilität Westküste

Die Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg starteten als Partner der Regionalen Kooperation Westküste 2016 mit „Rückenwind – Jugendmobilität Westküste“ ihre Praktikumsoffensive. Das überregionale Verbundvorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 800.000 Euro aus dem Förderprogramm „Kommunen innovativ“ unterstützt. Die Online-Praktikumsbörse hilft beim Finden und Gefunden werden: Dort sind bereits über 3.000 Angebote von über 1.200 Betrieben. Die kreisübergreifende Praktikumssuche startet auf www.praktikum-westkueste.de. Jugendliche, Schulen und Betriebe können sich zu Fragen rund um Praktika an die Mobilitätsfachkräfte vor Ort wenden. Schulungsmodule an Bildungseinrichtungen dienen zur Vorbereitung auf das erste Betriebspraktikum.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachforums diskutierten angeregt über die Chancen von Praktika. Foto: Kreis Dithmarschen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachforums diskutierten angeregt über die Chancen von Praktika. Foto: Kreis Dithmarschen
Autor: Pressestelle, 05.10.2018 
Quelle: Kreis Dithmarschen 

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