Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Corona-Maßnahmen für das gesamte Kreisgebiet - 7-Tage-Inzidenz bei 47,30

Seit Anfang März 2020 bis heute (23. Oktober 2020) sind für Dithmarschen 346 (+16 zum Vortag) Corona-Infektionen registriert. Derzeit gibt es nachgewiesene 86 „aktive“ Positivfälle (+6 zum Vortag) in Dithmarschen – davon befinden sich 14 Personen (-2 zum Vortag) in klinischer Behandlung und 72 (+9 zum Vortag) in häuslicher Isolation. Zusätzlich sind derzeit 535 Personen (+20 zum Vortag) vorsorglich in Quarantäne. 253 (+9 zum Vortag) Personen gelten als genesen. 7 Personen (+-0 zum Vortag) sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Von den 16 Neuinfektionen waren dem Gesundheitsamt 11 Personen über die Kontaktnachverfolgung zu positiv Getesteten bekannt - alle 11 Personen hatten sich bereits in Quarantäne befunden. Weiter sind auch neue Fälle mit Reisebezug zu verzeichnen. Ein Positiv-Fall betrifft die Grundschule in Wesselburen.

  • Mit den 16 Neuinfektionen von heute überschreitet der Kreis Dithmarschen den vierten Tag in Folge den Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen in den letzten 7 Tagen  ­– dieser Wert beträgt heute 47,30. In der Gesamtbetrachtung der aktuellen Corona-Lage für Dithmarschen ist ein zunehmend diffuses Ausbruchsgeschehen mit einer ansteigenden Anzahl an Fällen, bei denen die Infektionsquelle nicht ermittelt werden kann, zu verzeichnen. Ein regional begrenztes Ausbruchsgeschehen lässt sich nicht mehr feststellen.

    Die am Mittwoch (21.10.2020) vom Kreis Dithmarschen erlassenen Maßnahmen für das Gebiet der Stadt Heide werden insofern ab Samstag (24.10.2020) ausgeweitet auf das gesamte Kreisgebiet. Die entsprechende neue Allgemeinverfügung (Nr. 104/2020) wurde heute im Internet unter https://www.dithmarschen.de/Neues-erfahren/Amtliche-Bekanntmachungen bekanntgemacht.

  • In der Allgemeinverfügung 104/2020 sind geregelt: das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen, wo Menschen länger und/oder dichter zusammen kommen, in den Städten Heide, Meldorf, Wesselburen, Marne, Brunsbüttel sowie in der Gemeinde Büsum, eine kreisweite Sperrstunde für Gastronomiebetriebe, kreisweite Personenbegrenzungen für Veranstaltungen im öffentlichen und privaten Raum sowie für die Sportausübung innerhalb und außerhalb von Sportanlagen.

  • Die Allgemeinverfügung gilt ab Samstag, den 24.10.2020 bis einschließlich Freitag, den 30.10.2020. Eine Verlängerung ist möglich.

  • Bei der Fallzahlenentwicklung der letzten Tage ist nicht auszuschließen, dass der Kreis Dithmarschen kurzfristig den Schwellenwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen in den letzten 7 Tagen überschreiten wird. Welche weitergehenden Maßnahmen dann für das gesamte Kreisgebiet zu erlassen sind, regelt der am Dienstag (20.10.2020) vom Land Schleswig-Holstein veröffentlichte Erlass „Maßnahmen bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz in den Kreisen und kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein“ unter Ziffer 3.b): https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/201020_Erlass_Massnahmen.html#doc8bb345e7-12c5-48bd-b246-713d80aad1c4bodyText4

  • Das Gesundheitsamt des Kreises Dithmarschen ist telefonisch zu erreichen unter 0481 97 4900 – Erreichbarkeitszeiten:

    • Montag und Mittwoch von 8-12 Uhr und 14-16 Uhr

    • Donnerstag von 8-12 Uhr und 14-17 Uhr

    • Freitag von 8-12 Uhr

    • Samstag von 10-12 Uhr

  • Das Landeskabinett hat am 22.10.2020 die Ausweitung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) beschlossen. Die Corona-Bekämpfungsverordnung wird entsprechend geändert und tritt mit den Änderungen ab Samstag (24.10.2020) in Kraft. Dann wird zur Reduzierung des Infektionsrisikos in folgenden Bereichen neu eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bestehen:

    • in Gaststätten für Gäste und dort Beschäftigte in Bereichen mit Publikumsverkehr innerhalb und außerhalb geschlossener Räume, ausgenommen sind die Gäste während des Aufenthaltes an ihren festen Steh- oder Sitzplätzen

    • für Beschäftigte in Verkaufs- und Warenausgabestellen des Einzelhandels, in abgeschlossenen Verkaufsständen und in überdachten Verkehrsflächen von Einkaufszentren in den Bereichen mit Publikumsverkehr

    • auf Wochenmärkten für Marktbeschicker*innen (=das Verkaufspersonal) als auch für Kund*innen.

    • Neu geregelt wird außerdem, dass das Tragen eines Kunststoffvisieres (sogenannte Face Shields) zur Erfüllung der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr ausreicht. Ausnahme: Lehrkräfte, bei denen die Erkennbarkeit der Mimik oder die unbeeinträchtigte sprachliche Verständlichkeit der Erreichung eines verfolgten Bildungszwecks dient, können weiterhin Face Shields nutzen. Personen, die grundsätzlich von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind, können weiterhin freiwillig Visiere verwenden.

23.10.2020
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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