Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Jugendschutz des Kreises Dithmarschen plant Handreichung und Theaterstück zur digitalen Kommunikation

HEIDE. Die Kommunikation verlagert sich nicht erst seit der Coronapandemie zunehmend in die sozialen Netzwerke. Ob Online-Communities wie Facebook oder Messaging-Dienste wie Whatsapp – sie haben großen Einfluss auf das Sozialleben und die Kommuni-kation besonders von Heranwachsenden. Zu diesem Thema plant der Jugendschutz des Kreises Dithmarschen eine Handreichung für Erzieher*innen und Lehrer*innen sowie ein Theaterstück.

Der Kreisjugendschutzbeauftragte Gerhard Manzke sagt: „Dieses Jahr setzen wir mit unserem Angebot einen Schwerpunkt auf die digitale Kommunikation. Denn das Interesse ist groß und wir haben eine verstärkte Nachfrage nach Seminaren zum Thema Cyber-mobbing.“

Renate Agnes Dümchen, Leiterin des Geschäftsbereichs Familie, Soziales und Gesundheit, führt an: „Wir suchen Schilderungen von Problemen mit Whatsapp, Instagram und Co., aber auch Erfahrun-gen mit guter und erfolgreicher digitaler Kommunikation und freuen uns auf Berichte – selbstredend anonymisiert. Eine Auswahl der Be-richte werden darin veröffentlicht, verbunden mit einer kleinen Au-tor*innenanerkennung.“

Außerdem wird es im zweiten Halbjahr ein neues Theaterstück „In-stapfund – wenn das Netz zur Belastung wird“ geben. Auch hierfür werden die Berichte genutzt. Alle Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren können sich auf eine unverbindliche Interessent*innenliste setzen lassen und bekommen eine persönliche Einladung zunächst zum Casting und später (voraussichtlich in den Sommerferien) zu einem Theaterworkshop.

Interessierte senden die Berichte (max. eine DIN-A4-Seite) und den Wunsch zur Teilnahme am Theaterstück bis zum 4. Februar 2021 an den Kreisjugendschutzbeauftragten Gerhard Manzke per E-Mail gerhard.manzke@dithmarschen.de.


12.01.2021
Autor/in: Pressestelle
Quelle: Kreis Dithmarschen

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