NaTourCentrum Lunden

 

NaTour


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Adresse

NaTourCentrum Lunden
und Heimatmuseum

Wilhelmstraße 18
25774 Lunden

Tel.: 04882 - 14 25

Kontakt: Henning Peters jun.

Öffnungszeiten

Jeden Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr mit individueller Führung (von Mai bis August Dienstag, Mittwoch und Samstag), nach telefonischer Absprache.

Eintrittspreise

Erwachsene: 3,00 €
Kinder, Jugendliche und Schüler: 1,00 €
Gruppen: 2,00 €
Gruppenermäßigung ab 10 Personen

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Informationen

Dithmarschen hat aus geologischer Sicht eine hochinteressante Geschichte in ungezählten Jahrtausenden erlebt. Das landschaftlich hervorstechendste Merkmal ist die für jeden sichtbare Teilung in zwei gegensätzliche Landschaftsbilder.

NaTourIm Osten zum Landesinnern hin die hügelige Geest mit Wäldern, uralten Dörfern und vielen verschlungenen Verkehrswegen, bäuerlichen Strukturen seit Urzeiten, eine „steinreiche“ Landschaft, die in der vorletzten Eiszeit ganz natürlich entstanden ist.
Im Westen zur Nordsee hin die „platte“ Marsch mit Nehrungen und Kögen, Dörfern aus jüngerer Zeit, oft geradlinigen Straßenführungen und moderner, großflächiger Landwirtschaft, eine „steinlose“ Landschaft, die der Mensch der Natur in immerwährendem Kampf abgerungen hat.

Im Osten Dithmarschens, also auf der Geest, finden wir Großsteingräber, die von einer frühen Besiedlung zeugen. Im Steinzeitpark AÖZA in Albersdorf wird dieser Teil der Region Dithmarschen hervorragend veranschaulicht.

Der Westen Dithmarschens zählt zu den jüngsten Landschaften unserer Welt. Im NaTourCentrum Lunden wird die Entstehung der Marsch und der Nehrungen in einer Multimedia-Schau dargestellt.

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NaTourCentrum

Tante Emma LadenDas Kunstwort „NaTour“ umfasst die beiden Zielrichtungen des Museums in Lunden:
Naturgeschichte und Naturschutz in der Eider-Treene-Sorge-Flusslandschaft werden mit ihren geologischen und geschichtlichen Hintergründen dargestellt.

Die Touristen finden hier - besonders geeignet für die weniger sonnigen Tage - interessante Details über die Urlaubsregion Dithmarschen und Schleswig-Holstein.
In einem vollklimatisierten Raum werden in einer informativen Multimedia-Schau die Entstehung Dithmarschens und der Eider-Treene-Sorge-Niederung erlebbar gemacht.

An zwei Berührungsbildschirmen kann der Zuschauer selbst Informationen abfragen. Er wird befähigt, in einer der jüngsten Landschaften der Welt mit offenen Augen zu beobachten, in der er heute noch die Entstehung der Marsch und ihrer Grenzgebiete zur Geest, zur Nordsee und zu den Flussniederungen mit vielen Spuren entdecken kann.

In einem weiteren Raum wird die Entstehung der Moore dargestellt und ein möglicher Gang in den Wanderpark Lunden vorbereitet. Umfassender Naturschutz wird in hohem Maße in seinen vielen Facetten dargeboten.

Heimatmuseum

Den beiden oben beschriebenen Zielen des NaTourCentrums war bereits ein drittes vorausgegangen: Die Lundener wollten das Tun der Menschen der letzten drei Jahrhunderte dokumentieren.

So sind durch ehrenamtliches Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger stattliche Abteilungen entstanden, die ständig erweitert und betreut werden. In drei Stockwerken des Museums sind unter anderem zu finden:NaTour3

  • Arztpraxis
  • Tante-Emma-Laden
  • Uhrmacherei
  • Druckerei
  • Kleinbauerngeräte
  • Webstube
  • Elektrogeräte
  • Radiogeräte
  • Auswandererarchiv
  • Trachtenstube
  • Omas Küche
  • Bücherei

Weiterhin bereichern wechselnde Ausstellungen zu Themen der näheren Heimat das Museum.

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Museumspädagogische Angebote

Führungen für interessierte Gruppen sind nach Voranmeldungen immer möglich. Für Schulklassen besteht die Möglichkeit, im Museum zu vorher mit den Lehrkräften festgelegten Themenkreisen in einem gesonderten Raum zu arbeiten.

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Ausstellung W. H. D. Koerner- der große Maler des Wilden Westens aus Dithmarschen

Wilhelm Heinrich Detlev Körner war einer der großen empfindsamen Künstler des Wilden Westens, wie er einst lebte und wie es ihn heute nicht mehr gibt. Seine Bilder sind überlieferte Dokumente einer vergangenen, wenn nicht auch vergessenen Welt.

William Henry David Koerner, wie er sich in Amerika nannte, schuf mit seiner Vorstellungskraft bildlichen Darstellungen zu den Romanen zahlreicher Schriftsteller, die unmittelbar der gelebten Wirklichkeit entnommen zu sein scheinen.

Koerner wurde am 19. November 1878 in Lunden geboren. Er wanderte als Kleinkind mit seinen Eltern nach Nordamerika aus und wuchs in Clinton (Iowa) am Mississippi auf, wo sein Vater erfolgreich eine Schusterwerkstatt betrieb. Er besuchte die Kunstakademien in Chicago und New York. Schon frühzeitig verdiente er sich sein Geld mit Illustrationen für große Zeitungen.

Koerner zählte bald zu den gefragtesten Künstlern in den USA. Ein Vierteljahrhundert lang hat er einer Leserschaft von mehreren Millionen Menschen in den USA das Bild des Wilden Westens mit den Cowboys, Indianern und Sheriffs, den Goldgräbern, Arbeitern und Pionieren, den Rinderherden, Mustangs und Büffeln vermittelt, zugleich Eindrücke einer weitgehend unberührten Landschaft von endlosen Weideflächen, von Prärie und Gebirge gezeigt.
Mit seinen Bildern beeinflusste Koerner auch die Filmgeschichte, denn die Kostüme der Schauspieler in den Western-Filmen wurden nach seinen Bildern zu dem Roman „The Covered Wagon“ gefertigt.

W. H. D. Koerner starb am 11. August 1938 in seinem Haus in Interlaken (New Jersey). Über 25 Jahre blieb sein Atelier nach dem Willen seiner Witwe unberührt. Der Großteil seiner Werke stand dort verborgen vor der Öffentlichkeit. In den Jahren nach 1964 setzte dann seine „Wiederentdeckung“ ein. Es folgten zahlreiche Ausstellungen mit seinen Werken in vielen Museen der USA.

Koerners Gesamtwerk umfasst über 2.600 Bilder. Viele Bilder hängen in den namhaftesten Galerien und bedeutendsten Museen der USA sowie in zahlreichen Privatsammlungen. Sein Atelier wurde 1978 mit der Original-Ausstattung, mit zahlreichen Bildern, Skizzenbüchern und Dokumenten in das Buffalo Bill Historical Center in Cody (Wyoming), eines der angesehensten Western-Museen der Welt, versetzt.

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Touristische Angebote

Der Geschlechterfriedhof um die Lundener St. Laurentius-Kirche stellt eine touristische Attraktion dar. 18 Grabkeller und 60 Grabplatten und -Stelen geben Kunde von dem Stolz der Dithmarscher Bauerngeschlechter, die ihre Toten nicht einfach beerdigten, sondern sie in Gruften beisetzten wie die Fürsten. Führungen über den Geschlechterfriedhof können gebucht werden.

Das Holländerstädtchen Friedrichstadt, die alte Fischerstadt Tönning, die Nordseebäder Büsum und St. Peter-Ording, die Dithmarscher Städte Heide und das mittelalterliche Meldorf sowie Husum, die gar nicht „Graue Stadt am Meer“, und die Halligwelt des Nationalparks sind leicht zu erreichen.

Angler und Spaziergänger und besonders auch Radfahrer werden viele schöne Flecken rund um Lunden in der Marsch, auf der Nehrung und in der Niederung sowie am Eiderstrom entdecken. Die Touristinformation im „Haus des Gastes“ in Krempel bietet ein breit gefächertes Angebot an, Telefon: 04882/ 61 010 und www.touristinformation-lunden.de

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Anreise

Von Süden:
Am Ende der A 23 weiter auf der B 5 bis zur 2. Abfahrt nach Lunden (vor der Tönninger Eiderbrücke), in Lunden rechts ab, nach ca. 200 m links einbiegen zum “NaTourCentrum”; sofort Stopp: Sie stehen vor dem NTC Lunden.

Von Norden:
Durchfahren Sie den Ort auf der L 156 (Wilhelmstraße) bis zum Hinweis “NaTourCentrum”, biegen Sie links ein; sofort Stopp: Sie stehen vor dem NTC Lunden.

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Museumslandschaft Dithmarschen: Kreis Dithmarschen, Dithmarscher Landesmuseum, Bütjestrasse 2-4, 25704 Meldorf,
Telefon: 04832/ 6 00 06- 0, Fax: 04832/ 6 00 06- 17, E-Mail: Landesmuseum@dithmarschen.de

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