Radverkehr
Radverkehr in Dithmarschen
Ob für den täglichen Weg zur Arbeit oder zur Schule, für Besorgungen, den Freizeitverkehroder den Tourismus: Das Fahrrad ist ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen undzukunftsfähigen Mobilität in der Region.
Der Radverkehr leistet einen zentralen Beitrag zu Klimaschutz, Gesundheit und Lebensqualität. Gleichzeitig stellt er Kommunen, Ämter und das Land vor die Aufgabe, sichere, durchgängige und attraktive Radverkehrsnetze zu planen, zu bauen und zu unterhalten. In Dithmarschen arbeiten viele Akteur*innen gemeinsam daran, bestehende Verbindungen zu verbessern, Lücken zu schließenund neue Lösungen für den Alltagsradverkehr zu entwickeln.
Ziele
Mit dem Radverkehrskonzept stärkt der Kreis Dithmarschen den Alltagsradverkehr und leistet einen Beitrag zu Klimaschutz und lebenswerter Mobilität.
Zentrale Ziele sind:
- Aufbau und Erhalt bedarfsorientierter Radverekehrsnetze zur besseren Erreichbarkeit zentraler Orte und Zielpunkte im Alltag.
- Förderung des Fahrradtourismus als Baustein der regionalen Entwicklung.
- Verbesserung der Anbindung des Radverkehrs an den ÖPNV und SPNV.
- Verknüpfung mit bestehenden Mobilitäts- und Klimaschutzkonzepten von Gemeinden, Städten und Nachbarkreisen.
- Abstimmung kreisübergreifender Radwegeverbindungen für ein durchgängiges Radverkehrsnetz.
Strategischer Rahmen
Das kreisweite Radverkehrskonzept orientiert sich an der Radstrategie 2030 des Landes Schleswig-Holstein „Ab aufs Rad im echten Norden“, die mehr Radverkehr, mehr Verkehrssicherheit und bessere Angebote für den Radtourismus anstrebt.
Der Kreis Dithmarschen ist Mitglied der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein e. V. (RAD.SH) und nutzt den fachlichen Austausch sowie gemeinsame Serviceangebote.
Finanzierung
Die Erstellung des Radverkehrskonzepts wurde über das Bundesförderprogramm „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr finanziert. Das Programm unterstützt Länder und Kommunen beim Aufbau eines sicheren, lückenlosen und attraktiven Radverkehrssystems mit einer Förderquote von bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Umsetzung
Mit der fachlichen Ausarbeitung des Konzepts wurden die Büros PGV Dargel Hildebrandt (Hannover) und urbanus (Lübeck) beauftragt. Ein Arbeitskreis aus Vertretungen des Kreises, der Ämter und Städte, des ADFC, des Vereins Dithmarschen Tourismus sowie der Politik hat den Prozess begleitet.
Das Konzept wurde 2023 fertiggestellt, anschließend startet eine mehrjährige Umsetzungsphase zur schrittweisen Realisierung der Maßnahmen.
Informationen zum touristischen Radverkehr, zu Radfernwegen, Themenrouten und radtouristischen Angeboten in Dithmarschen sind auf der Website von Dithmarschen Tourismus zu finden.
Hier geht´s zum STADTRADELN: Kreis Dithmarschen | Stadtradeln 2026










