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Studienteilnehmende mit Einwanderungsgeschichte gesucht – Fokus Gesundheitsinformationen

Für eine sozialwissenschaftliche Studie werden aktuell Teilnehmende mit Einwanderungsgeschichte gesucht. Ziel der Untersuchung ist es, Gesundheitsinformationen für zugewanderte Menschen verständlicher zu gestalten und den Zugang zum Gesundheitssystem zu verbessern.

Die Studie wird vom Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag des IQWiG durchgeführt. Die Rekrutierung erfolgt über Data 4U.

Gesucht werden Personen aus der Türkei, Syrien oder Polen, die:

  • seit 1–5 Jahren in Deutschland leben,
  • nur geringe Deutschkenntnisse haben,
  • und maximal über einen Schulabschluss auf Abitur-Niveau verfügen.

Die Teilnahme erfolgt in ca. zweistündigen Online-Gruppengesprächen in der jeweiligen Muttersprache (Türkisch, Arabisch oder Polnisch). Inhaltlich geht es darum, wie sich zugewanderte Menschen über Gesundheit und Krankheit informieren und welche Informationen benötigt werden.

Die Teilnahme ist freiwillig, anonym und wird mit 60 Euro vergütet.

Kontakt und Anmeldung:
Interessierte können sich direkt bei Data 4U melden:
? info@data4u-online.de

Aktion „Stell dich nicht so an!!!“ im Rahmen der IWgR 2026 – Videos zu Alltagsrassismus

Die Aktion „Stell dich nicht so an!!!“ ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 und umfasst eine Reihe von Videos, die sich mit Alltagsrassismus und rassistischen Erfahrungen auseinandersetzen.

Initiiert wurde das Projekt vom Verein Wüstenblumen – Teilhabe für Zugewanderte im Kreis Rendsburg-Eckernförde e.V. in Zusammenarbeit mit dem Afrodeutschen Verein Schleswig-Holstein (Aurelie Djotsa und Marie-Louise Petersen-Scharff) sowie Neumünster Medien e.V. (Emma von der Lieth). Durch die gemeinsame Arbeit konnten sieben neue Videos realisiert werden.

Die Beiträge basieren auf persönlichen Erfahrungen der Beteiligten und machen unterschiedliche Formen von Alltagsrassismus sichtbar. Ziel ist es, für das Thema zu sensibilisieren, zum Nachdenken über gesellschaftliche Strukturen anzuregen und Impulse für eine vielfältige, inklusive und diskriminierungsfreie Gesellschaft zu setzen.

Bereits in den Jahren 2023 und 2024 wurden im Rahmen der Aktion insgesamt 23 Kurzvideos veröffentlicht. Auch die aktuellen Produktionen entstanden gemeinschaftlich – von der Entwicklung der Drehbücher über Schauspiel und Regie bis hin zu Dreh und Schnitt.

Die Videos richten sich an eine breite Öffentlichkeit und eignen sich auch für den Einsatz in Bildungs- und Workshop-Kontexten, etwa zu Themen wie transkulturelle Kompetenz, Rassismus oder politische Partizipation und können hier gefunden werden: Westküstenblume eV.

Weitere Inhalte veröffentlicht der YouTube-Kanal SZOL HA, der sich mit gesellschaftlich relevanten Themen aus migrantischen Perspektiven beschäftigt, darunter Alltagsrassismus, Feminismus, Sexismus, Critical Whiteness, toxische Männlichkeit und Gender.

Veranstaltung zum Landesaktionsplan gegen Rassismus

Landesaktionsplan gegen Rassismus: Veranstaltung zieht Bilanz und blickt in die Zukunft

Das Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein lädt gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport am 30. Juni 2026 von 16.30 bis 20.30 Uhr zur Veranstaltung „Landesaktionsplan gegen Rassismus – Perspektiven der Gegenwart und Zukunft“ in das Wissenschaftszentrum Kiel ein.

Schleswig-Holstein hat bereits 2021 als eines der ersten Bundesländer einen Landesaktionsplan gegen Rassismus verabschiedet. Seitdem setzt das Land ein Zeichen gegen rassistische Diskriminierung und für Vielfalt, Toleranz und Respekt. Fünf Jahre nach Beginn der Umsetzung soll die Veranstaltung eine erste Bilanz ziehen und zugleich Perspektiven für die Weiterentwicklung der Antirassismusarbeit aufzeigen.

Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft kommen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und Strategien für eine rassismuskritische und starke Demokratie zu diskutieren. Auf dem Programm stehen unter anderem Berichte zur Umsetzung des Landesaktionsplans, eine Evaluation der bisherigen Maßnahmen sowie eine Podiumsdiskussion zur Weiterentwicklung der Antirassismusarbeit in Schleswig-Holstein.

Die Veranstaltung ist öffentlich, barrierefrei zugänglich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 28. Juni 2026 erforderlich. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten.

Anmeldung ist hier möglich.

 

 

Save the Date: Diversity Akademie 2026

Vom 19. bis 23. September 2026 lädt die Diversity Akademie junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren nach Berlin ein. Unter dem Motto „Die Geburtslotterie – Wer gewinnt, wer verliert? Soziale Ungleichheit in Deutschland“erwarten die Teilnehmenden spannende Workshops, Diskussionen und Gespräche mit Gästen aus Politik, Journalismus und Zivilgesellschaft – Unterkunft, Verpflegung sowie An- und Abreise werden übernommen. Fünf Tage lang sollen soziale Ungleichheit aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert werden.

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